Uxmal

Uxmal ist um ehrlich zu sein eine der coolsten Ruinenstätten, an denen ich war. Es hat die perfekte Mischung: nicht zu voll, schön groß, du kannst auf einen Großteil draufklettern und es macht echt Eindruck. Außerdem ist der Preis komplett fair. Uxmal ist tatsächlich eine meiner Lieblingspyramiden in México. Vermutlich in der Art wie Uxmal ist, meine Lieblingspyramide. Einfach weil Teotihuacán und El Mirador anders sind. Also in ihrem Aufbau etc. Ich weiß noch, ich bin damals im Bus bei Uxmal angekommen und habe gehofft es wäre nicht wie Chichén-Itzá, aber größer als Ekbalam. Und genau das habe ich im Grunde auch bekommen. Eine absolut wunderschöne Sight, die einem alles gibt, was man braucht. Von daher: Auf nach Uxmal! Lasst die Fotos im Beitrag einfach für sich sprechen – und ja selbstverständlich habe ich mehr gemacht :D

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Pop-Art Museum Mérida

Das Museo del Arte Popular – wie es eigentlich heißt – ist ganz süß, aber um ehrlich zu sein sehr klein. Ich habe mich von diesem runden Krug mit lauter tollen Verzierungen ködern lassen, aber viel mehr ist dahinter leider auch nicht. Das Museum ist wahnsinnig klein – hat glaube ich zwei Räume? – und ist zwar an sich ganz nett und süß, aber jetzt nichts wofür ihr euch extra auf den Weg machen solltet. Also zumindest meiner Meinung nach. Falls ihr gerade in der Ecke seid klar, aber sonst ist das jetzt kein Must-Go.

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Eisenbahnmuseum von Mérida

In Mérida gibt es ein Eisenbahnmuseum! Ich meine wie cool ist das denn bitte! :D Ich bin zwar kein Eisenbahnfan in diesem Sinne, aber alte, heruntergekommene oder auch noch gut erhaltene Waggons oder Führerhäuschen oder so… das hat schon echt was. Tatsächlich habe ich erst recht spät von der Existenz dieses Museums erfahren, war dafür aber echt angetan. Ich habe eine schwarze Lokomotive gesehene, rostige alte Züge, man konnte das innere und sogar eine Kabine von innen sehen und natürlich den ältesten Zug überhaupt. Richtig cool! Und on top gab es in einem der Züge eine kleine Ausstellung mit Bücherei. Quasi ein Museum im Museum. Sehr cool. Hin oder nicht? Ich würde es nicht auf meine Prio-List setzen, aber doch recht hoch auf die von den Dingen, die man machen sollte, wenn man noch etwas Zeit hat 😊

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Zoo Animaya

Der Zoo Animaya ist mit dem Zoo Centenario verbunden, für mich aber trotzdem getrennt zu betrachten. Disclaimer: Mein Post zu diesem Zoo ist nicht wertend, sondern komplett Meinungsfrei und neutral gedacht. Ich beschreibe hier keine Meinung, sondern das, was ich erlebt habe. Was zumeist von Neugierde getrieben ist. So: Zoo Centenario war für mich eher wie ein Zoo, wie ich ihn von zu Hause kenne. Natürlich mit Unterschieden, aber dennoch mit gewissen Ähnlichkeiten. Animaya hat mich eher an ein Elefantengehege oder so erinnert, aber ich bin auch genau zur Fütterungszeit dagewesen. Daher kann es auch daran liegen. Animaya verbinde ich mit einem einzigen großen Gehege wo ein Jeep reingefahren kommt, der Futter verteilt, Mensch und Tier sich begrüßt, es Streicheleinheiten und Essen gibt. Als ich die ganze Szene einmal in mir aufgenommen hatte, bin ich schließlich gegangen und habe da Thema Zoo in einem Lateinamerikanischen Land abgeschlossen und hinter mir gelassen. Hin oder nicht? Ich denke das ist euch überlassen. :-)

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Cenote-Tour Mérida

Mérida ist eine DER Städte in Mexiko, beziehungsweise Yucatán, die sehr viele und echt schöne Cenotes in ihrer Umgebung liegen hat. Da ich das wusste, hab ich mir vorher ein paar zusammengesucht, die ich unbedingt sehen wollte und mir dann ne Truppe zusammengetrommelt, mit der ich die Cenotes besuchen konnte. Denn wenn ich eins aus meinen Erlebnissen in Valladolid gelernt habe, dann, dass man Cenoten besser mit ner Gruppe besucht. Abgesehen davon war bei meinen Recherchen auch recht schnell klar, dass fast alle Cenotes zu weit außerhalb und auch zu weit auseinander lagen und so habe ich uns einen Tourguide organisiert. Eine der wenigen Male, die ich das während meiner Reise gemacht habe. :D Ich habe ihm ein paar meiner Favoriten vorgegeben und meinte außerdem, dass ich besonders Bock auf Cliff-Jumping hätte – ich gestehe ich bin ein Adrenalinjunkie – und schon war die Sache geritzt. Ich gestehe ehrlich, dass ich mich nicht mehr erinnere, wie viel wir jeweils gezahlt haben, aber es war im Rahmen. Und der Typ selber war auch echt nett und sehr chillig drauf. Hat uns in so nem ulkigen Teil mit Fahrrad und vorne dran ner Art Sitzgarnitur, wo wir dann saßen, zu den einzelnen Cenotes gefahren. Und ich sage euch jede Einzelne war es wert :D – und ja wir sind ordentlich häufig und von ordentlich hoch oben gesprungen. War mega! Müsst ihr unbedingt auch machen, wenn ihr in Mérida seid! 😊 Die Cenotes, die wir angefahren haben waren (ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht mehr an alle, aber ich gebe mein Bestes sie zusammenzubekommen):

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Feiertag in Mérida

Wie so häufig während meiner Zeit in Mérida, war mein Miterleben dieses Feiertages oder was es auch immer war, purer Zufall. Wenn man unterwegs auf Reisen ist, geht man – oder zumindest ich – regelmäßig einfach los und schaut mal was so los ist. An diesem speziellen Tag wurde ich zweimal überrascht. Ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich vorhatte, nur, dass ich durch den Park gelaufen bin und dann da die Menschen gesehen und die Musik gehört habe. Tja und kurze Zeit später fingen sie schon an zu tanzen und ich bin stehen geblieben und habe meine eigentlichen Pläne um ein bisschen verschoben :D Ich finds halt einfach mega interessant. Es ist eine sehr andere Art von Tanz mit sehr viel Fußarbeit und einer für mich gänzlich neuen Choreo. Abends dann dasselbe. Ich wollte eigentlich nur um die Straßen ziehen und voilà kommt mir ne Parade entgegen. Erst eine Gruppe Gitarrenspielender Männer und dann noch einer in ner Kutsche und Frauen die sich mit ihren Schuhen Gehör verschaffen – wie Stepptanz im Grunde. Nur natürlich auf mexikanische Art und Weise. Und diese Freude und dieser Stolz dabei…. Unglaublich. Und sehr erfrischend und mitreißend. Ich hoffe, dass ihr auch so häufig überrascht werdet und so viel erlebt, wenn ihr in Mérida seid, wie ich zu meiner Zeit. Es hat dem Ganzen einen besonderen Touch verliehen und lässt mich bis heute sehr positiv an meine Zeit in Mérida zurückdenken.

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Zoo „Centenario“

Der Zoologische Park „Centenario“ liegt aufgrund seiner Größe etc etwas weiter außerhalb des Zentrums und mein Besuch dort war ehrlich gesagt pure Neugierde wie Zoos in Mexiko so sind und welche Tiere man da sehen kann. Weil Europa und Mexiko haben ne dezent andere Vegetation und Artenvielfalt von daher war ich ehrlich neugierig. Vorab aber ein Disclaimer zum Thema Zoo: Dieser Post bedeutet weder ein Für noch Gegen Zoo's, sondern ist eine neutrale Darstellung dessen, was ich erlebt habe. Und ich finde nicht verwerflich neugierig zu sein, wie möglicherweise kontroverse Dinge in anderen Ländern und Kulturen gehandhabt werden. Und so bin ich beim Zoo gelandet. So dann mal zu meinem Erlebnis und Eindruck :D Das Ganze ist natürlich wegen der Größe ein bisschen weiter außerhalb des Zentrums, warum ich auch hier mit nem Bus hin bin. Vor Ort war das Einzige, was mich bzgl dem Eingang gewundert hat, dass ich weiter reinlaufen musste zur Kasse etc als zb bei uns in Köln. Also man ist von Anfang an quasi auf eine Art separates Gelände drauf gelaufen. Drinnen gab es dann Tiere teils wie erwartet und teilweise sehr große Überraschungen. Erwartet hatte ich verschiedenartige Vögel, Affen und so was wie Schildkröten, Schlangen….  Etc. Der Unterschied zu Europa war natürlich, dass die Tiere exotischer waren und ein bisschen mehr Varianz vertreten war. Allgemein war das tatsächlich ein Aspekt der mich überrascht hat. Alles Mögliche an verschiedenen Gattungen. Also es war wirklich alles vertreten. Somit hatten die auch Tiere, die ich jetzt überhaupt gar nicht in Zentralamerika vermutet hätte und die ich eher mit Wald in Verbindung gebracht hätte. Und um ehrlich zu sein auch eher in Europa als in Mexiko erwartet hätte, aber gut. Um ein Beispiel zu nennen: ich habe Rehe gesehen. Sehr süß, aber halt auch sehr unerwartet. Für mich das, was mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist: Tiger und Löwen. Einfach weil sie viel näher an der Menge dran waren als bei uns in Köln. Also die Haltung dieser großen Raubkatzen verhält sich in Mexiko schon deutlich anders. Zumindest in diesem Fall. Last but not least: ja oder nein? Ich persönlich war nur da, weil ich Zeit übrighatte und schlicht neugierig war. Es ist halt einfach interessant, wie so etwas in einem so anderen Land ist, als zb in Europa. Abgesehen davon ist das aber euch überlassen. :D

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Tanz zum Abschluss des Tages in Mérida

Mexiko liebt Kumbia. Und das leben sie auch regelmäßig aus. Zumindest in Mérida. Hier wird regelmäßig abends, wenn es dunkel ist vor der Stadthalle der Dancefloor eröffnet und jung und alt tanzen gemeinsam auf die Klänge von mexikanischer Kumbia – ja ganz Lateinamerika hat so seine eigene Kumbia, wie ich auf meiner Reise gelernt habe. Das erste Mal, als ich dieses äußerst süße und herzerwärmende Spektakel gesehen habe, war wie meistens, purer Zufall. Ich habe Musik gehört und kurze Zeit später viele Menschen gesehen und dann stand ich da auch schon und musste lächeln. Einfach weil es zu knuffig ist. Ihr solltet mal ältere Damen oder ein älteres Ehepaar sehen, wenn die auf Kumbia tanzen. Da geht einem das Herz auf. Auch wird die Tanzfläche natürlich zum baggern und anbändeln genutzt, wie ich beobachten konnte. :D Und auch ich wurde zum tanzen aufgefordert. Dem konnte ich mich natürlich nicht erwehren :D Wer also Bock auf ein bisschen mexikanische Kultur pur hat, lasst euch von den Mexikanern zeigen wie Kumbia geht und schwingt das Tanzbein! 😊

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Museum „El Gran Museo del Mundo Maya“

Das Museum “El Gran Mundo Maya“ ist im Grunde das Museum in Merida, dass den Hintergrund für das gibt, was einem die Stadt ein bisschen näherbringen will: die Kultur der Maya. Ich persönlich stehe nicht direkt so sehr auf Museen und lese mir so gut wie keine Texte durch – bitte nicht judgen an dieser Stelle, Museen sind nicht für jedermann oder frau 😉 Trotz einer leichten natürlichen Abneigung Museen gegenüber, wollte ich gerne rein um zu sehen wie es ist. Schlicht weil es online danach aussah, als sei es auch für Menschen interessant, die ein Museum eher visuell erfahren. Und was soll ich sagen, ich habe recht behalten. Abgesehen davon, dass vor allem der Eingang von dem Museum echt was hermacht, kann man auch drinnen echt coole Sachen bestaunen und bekommt, auch wenn man selbstverständlich nichts anfassen darf, einen guten Eindruck davon mit was die Maya gearbeitet haben und wie viel Arbeit, Kunst und vor allem Handwerk einfach auch in ihrer Kultur gesteckt hat und steckt. Sehr beeindruckend! Von daher würde ich es tatsächlich definitiv empfehlen. Und das für eine die keine Museen mag! 😉 :D

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Markt San Benito

Der lokale Markt in Mérida ist ein ganz normaler mexikanischer Markt. Mit einer Ausnahme: er war mein erster echter mexikanischer Markt. Es war der erste Markt, wo ich diese putzigen Gemüse und Obst-Türmchen zum ersten Mal entdeckt habe, wo ich festgestellt habe, was man so alles auf so einem Markt kaufen kann und auf dem ich mich in mexikanische Märkte verliebt habe. Ich meine es ernst. Ich war ab dem Moment verloren, in dem ich dieses bunte und völlig mit Menschen, Lebensmitteln und anderen Dingen überfüllte, chaotische Etwas namens Markt betreten habe und mich zum ersten Mal durch die engen verwinkelten Gänge geschlängelt habe und die Orientierung so schnell verloren habe, dass ich beinahe sagen könnte, sie hat sich schlicht am Eingang von mir verabschiedet. Kurz: mexikanische Märkte sind bunt, überfüllt und gleichzeitig riesengroß. Und es gibt wirklich ABSOLUT alles. Egal was ihr haben wollt, ihr findet es auf einem mexikanischen Markt. Versprochen. Über die Qualität lässt sich manchmal streiten… aber ihr findet es :D Einfach faszinierend dieser scheiß 😉 😊 Love it! :D Ein Tipp: passt ein bisschen auf Wertsachen auf. Es ist ein Markt und es wird ersichtlich sein, dass ihr Ausländer seid, also passt einfach ein bisschen auf 😉 Abgesehen davon have fun! :D Und ja, ihr findet Haushaltswaren Schuhe, Klamotten, Tiere, Lebensmittel jeglicher Art, Stände zum vor Ort essen, Tortillas, Elektrokram, Schmuck…. Was gibt’s noch? Keine Ahnung aber es gibt’s. Hundert pro. Und wenn ihr mich fragt: ihr wart nicht in Mexiko, wenn ihr nicht einmal über solch einen Markt geschlendert seid! Und wenn ihr so richtig die Erfahrung machen wollt, kauft etwas, handelt und esst danach :D

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