Valladolid

Valladolid ist ein wahnsinnig süßes, kleines und hübsches Städchen. Es ist ruhig, aber trotzdem belebt, die Menschen sind sehr freundlich und ja… Valladolid hat einfach einen sonnigen Charakter. Kommt wahrscheinlich von den vielen Cenoten um die kleine Stadt herum. Ihr müsst euch das ungefähr so vorstellen: Valladolid selbst hat jetzt nicht super viele oder super krasse Sehenswürdigkeiten, aber eben seinen Charme und einen Haufen wunderschöner Cenoten in der Umgebung. Cenoten sind in einer offenen Höhle liegende Mini-badeseen oder auch Pools. Je nach Cenote sind die weit offen oder auch sehr zu und nur durch eine Treppe begeh,- oder ein Guckloch einsehbar. Es gibt einiges an Cenoten in Mexiko und in und um Valladolid sind eben mehrere davon. Abgesehen davon gibt es einen süßen Markt, einen putzigen hübschen Park, ein paar charming Sehenswürdigkeiten und Chichén-Itzá, was einen kurzen Bustrip entfernt liegt und wirklich sehr angenehm für einen Tagestrip von Valladolid aus zu erreichen ist. Wenn ihr mich fragt, solltet ihr allerdings die Pyramiden „Ekbalam“ besichtigen. Die sind echt cool und wesentlich interaktiver – aber dazu in einem anderen Post. Als letzten kleinen Teaser würde ich euch noch gerne Izamal mit auf den Weg geben. Ein süßes kleines Städchen – noch kleiner als Valladolid und vermutlich sogar eher ein Dorf –, dass recht nah bei Valladolid liegt und definitiv auch einen Abstecher wert ist. Valladolid, ja oder nein? Definitiv JA! Die Stadt ist einfach sehr welcoming und sonnig und ich hatte schlicht eine gute Zeit da. Auch habe ich mich auf den Straßen off the beaten path sehr sicher gefühlt und hatte immer das Gefühl, als könne ich unbeschwert meiner Wege gehen. Und ich habe selten ein schöneres Städte-Sign gesehen, als das in Valladolid. Da thront legit einfach mal ein wunderschönes Gebäude im Hintergrund. Wirklich toller Anblick! 😊

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Markt von Cancún

Märkte sind in Mexiko ein nicht unwesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Sie öffnen meistens zu den typischen Essenszeiten und sind besonders abends meist sehr gut besucht. So auch der Markt, um den es in diesem Post geht. Der Markt in Cancún – zumindest der von dem ich rede –, ist der erste Markt, von dem ich in Mexiko mexikanisches Essen probiert habe. Tatsächlich auch der Erste und Einzige, bei dem ich sehr viel zu viel Geld gelassen habe – war allerdings meine Schuld. Ich hab nicht ganz verstanden, dass man für 35 Pesos (1,75 Euro etwa zu dem Zeitpunkt) tatsächlich 4 Tacos bekommt und dachte ich müsste 35 für jeden Einzelnen zahlen – unter uns das wäre sehr viel in Mexiko. Zu viel. Wenn euch einer für 35 Pesos nen Taco verkauft zieht der euch ab. Versprochen. Ich wusste es nicht besser, hab 100 Pesos zahlen wollen und die verdutzte Dame hat mir netterweise 50 zurückgegeben. Ey sie hätt auch alles behalten können :D So war ich verdattert und hab erst mal gar nichts mehr verstanden und sie hat von meiner Unwissenheit zumindest ein bisschen profitiert. Passiert und ich musste im Nachhinein drüber lachen. Die perfekten Zutaten für eine herrlich schöne Erinnerung, bei der man über sich selbst lachen kann. Aber zurück zu den Märkten. Es gibt natürlich noch unendlich viele weitere Märkte. In Cancún wie natürlich auch in ganz Mexiko. Wie eben schon erwähnt, Märkte sind in Mexiko ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Mexikaner kommen her, um Grundnahrungsmittel oder Sonstiges einzukaufen, zum Essen, zum Stöbern und zum socializen. Sie sind ein wichtiger Treffpunkt und eine sehr wichtige Geldeinnahmequelle. Der Markt, von dem ich euch heute erzähle, ist ein sehr kleiner Markt mit allem, was das Herz begehrt (Tacos al Pastor!!! <3), günstigen Preisen, einer Bühne und natürlich auch ein Minifreizeitpark auf dem Kinder abends ihren Spaß haben können. Tatsächlich habe ich hier auch Künstler gesehen, die ein Stück auf der Gitarre zum besten gegeben haben und andere schöne wie auch verrückte Dinge. Wie gesagt die Mexikaner gehen gerne abends noch mal raus und lassen den Abend in Gesellschafft und ein bisschen Trubel ausklingen. Oder sie sitzen einfach nur ganz entspannt da und beobachten alles. Nun die große alles entscheidende Frage: hin oder nicht? Ihr könnt, wenn ihre in der Nähe seid, aber es ist kein Muss. Ich mochte den Vibe da damals und der Markt war in der Nähe meines Hostels von daher…. Up to you. Aber was ihr definitiv machen müsst: Tacos essen oder eine andere leckere mexikanische Spezialität probieren. Und ja, was Tacos anbetrifft stimmt jedes mexikanische Klischee und jeder Stereotyp :D

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Graffitis Cancún

Cancún ist – leider – wie Menschen wissen, die vorige Posts von mir zu Cancún gelesen habe, nicht unbedingt einer meiner Lieblingsorte. Der Hauptgrund: es ist sehr touristisch (von Amis überlaufen), ziemlich teuer und die Ecken, die nicht touristisch sind, sind leider schlicht nicht besonders schön. Da ich aber davon überzeugt bin, dass es in jeder Stadt schöne Fleckchen gibt und an einigen Graffitis während meiner Zeit in Cancún vorbeigelaufen bin, dachte ich, ich mache eine Bestandsaufnahme von denen in der Umgebung meines damaligen Hostels (Ka’beh). Unter uns, wenn man nicht gerade in einem Bereich mit Hostels oder Touri-Unterkünften unterwegs ist, findet man auch keine. Ich habe also eine Runde um den Block gedreht und versucht Cancún von seiner Schokoladenseite einzufangen. Und ich finde um ehrlich zu sein, dass es mir geglückt ist. Graffitis in Cancún besichtigen ja oder nein? Nein. Wenn ihr schon mal da seid, könnte ihr euch die gerne angucken, aber ich würde jetzt nicht extra Zeit dafür einplanen.

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Orte Cancúns

Cancún hat Strand, eine sehr aktive Partyszene und wahnsinnig viele Touris – vor allem Amis. Was Cancún sehr teuer macht – vor allem die Amis. Wenn ihr mich fragt, ist Cancún völlig overrated und lohnt sich nicht wirklich zu besuchen – ganz ehrlich. Aus Folgenden Gründen: In Cancún gibt es zwei Teile: den touristischen, der sich auf die Zone um die Hotels in Strandnähe bezieht, wo man dann recht gut aber völlig überteuert feiern gehen kann und der hoffnungslos von Amis überlaufen ist. Ehrlicherweise fühlt es sich dort auch eher an, als würden die USA auf Mexiko machen wollen. Der andere Teil ist schlichtweg nicht wirklich schön. Die paar Bilder, die ich von Cancún gemacht habe, sind die einzig halbwegs schönen Fleckchen, die es gibt. Abgesehen davon ist Cancún grau, staubig und einfach nicht schön. Wenig Attraktionen: in Cancún kann man sich an den Strand chillen und Party machen – ja. Aber echt teuer. Dann gibt es ein Unterwassermuseum, was ebenfalls arsch teuer ist, man kann einen Tagestrip zu den berühmten Pyramiden Chichén-Itzá buchen, die selbst völlig überteuert und total touristisch sind (und nebenbei bemerkt viel leichter und günstiger von Valladolid aus zu erreichen) und sonst gibt es da im Grunde nur noch den Tagesausflug nach Isla Mujeres - Das wiederum lohnt sich. Isla Mujeres ist wirklich schön! Klar kann man noch schnorcheln und tauchen gehen, aber sogar das geht anderswo in Mexiko wesentlich günstiger und von der Qualität der Erfahrung auch besser. Zu touristisch und teuer: Egal wo ihr hingeht, es wird mehr oder weniger überall teuer sein. Einfach weil die Amis mehr bereit sind zu zahlen, als Europäer. Und Cancún ist Amiland. So einfach ist das. Und da, wo es günstig ist, wollt ihr nicht hin, weil es da noch weniger einladend ist, als im Rest von Cancún. 2 Gründe Cancún zu besuchen: Das Coco Bongo: die einzige Party, für die ich auch heute wieder Eintritt zahlen würde, obwohl sie scheiße teuer ist. Warum? Weil man auf zwei Stages (eine hängt vorne mitten im Raum, die andere ist wie bei nem Boxkampf mitten in der Mitte) ein echtes Spektakel geboten bekommt. Für zweieinhalb Stunden - meine ich - kriegt man eine Mischung aus Musical, Artistik und Show geboten. Und das auf eine Art, wie ich sie ehrlicherweise noch sonst nirgendwo gesehen habe (außer in Playa del Carmen. Da findet genau dieselbe Party statt) Isla Mujeres: Mir wurde von fast jedem Strand in Mexiko vor meinem Besuch erzählt er sei wunderschön. Ich habe in Mexiko genau drei Strände/Orte gefunden, die ich tatsächlich schön finde (Puerto Escondido, Chacahua/Isla Mujeres). Und einer davon ist Isla Mujeres. Wunderschöne, teils weite Strände, felsige Klippen auf der anderen Seite der Insel und die Farbe des Wassers ist… Isla Mujeres ist den Besuch wirklich wert! Ich würde abschließend Folgendes sagen: wenn ihr mit dem Flugzeug ankommt, fliegt Cancún an, nehmt Isla Mujeres und Coco Bongo mit und dann nichts wie raus da. It´s just not worth it I´m serious. Außer ihr wollt einen überteuerten All-Inclusive Partyurlaub und den ganzen Tag am Strand in der Sonne brutzeln. Dann go ahead :D Aber im Grunde bekommt ihr das meiste auch wesentlich günstiger und besser anderswo. Der Flug ist nur aufgrund der Amiflut ziemlich günstig. Daher ist in Cancún mit dem Flugzeug landen durchaus sinnvoll. Ich würde da nur einfach nicht allzu viel Zeit verschwenden. Mexiko hat so viel zu bieten. Und Cancún ist leider nicht Teil davon. Und wenn ihr unbedingt nach Chichén-Itzá wollt, macht es von Valladolid aus. Ist eine echt schöne und putzige kleine Stadt und ihr kommt von dort günstiger und leichter hin. So, jetzt habe ich meine Weisheit über Cancún gespreadet. Es ist an euch, was ihr damit macht 😊

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Oaxaca

Oaxaca Stadt fängt einen langsam und Stück für Stück mit ihrem Charme ein. Oaxaca Stadt deswegen, weil der Staat in dem Oaxaca liegt, genauso heißt wie seine Hauptstadt. Oaxaca ist, entgegen dem eventuell ersten Eindruck, eine sehr lebendige mittelgroße Stadt, die, obwohl sie touristisch ist, gleichzeitig vor lokalem Charme nur so sprüht. Als ich das erste Mal nach Oaxaca gekommen bin, bin ich - um ganz ehrlich zu sein - vor einem damaligen Crush geflohen. Ich hatte kurz vorher erfahren, dass mein Crush nicht erwidert wird und joa…. Oaxaca hat einfach mich wie mit einer freundlichen Umhüllung und ihrem Charme aufgenommen und im Handumdrehen für sich eingenommen – und geheilt :D Einfach freundlich, nicht aufdringlich und offen und herzlich. Es ist der wuselige Markt, auf dem man allen möglichen Krimskrams und Leckereien bekommt und die Straßen drumherum, die vollbepackt mit Klamotten und Souvenirs sind und wo immer etwas los ist. Die Tanzparties abends, auf denen Menschen allen Alters tanzen und wo ich regelmäßig dahingeschmolzen bin, während ich alten Omis beim Kumbia tanzen zugeguckt habe. Diese Freude! So knuffig wirklich. Purer Zucker. Und natürlich Tlayudas! Die Oaxaquenische Spezialität, die legit einer meiner Favorites ist – auch wenn ich nie fertig gebracht habe eines der Monstren auf einen Schlag zu verdrücken :D Tlayudas sind fucking huge :D Nicht zu vergessen die Schönheit der Stadt, die Herzen der Menschen (sooooo herzlich!!!) und die ganze Stimmung, die einen einfängt. Und wegen all dieser Dinge liebe ich Oaxaca. Und ganz nebenbei bemerkt, kommt man von Oaxaca aus auch super easy runter nach Puerto Escondido. Wenn ich es mir recht überlege, dann ist Oaxaca vermutlich sogar insgesamt mein Lieblingsstaat in Mexiko. Ich meine Oaxaca hat Oaxaca Stadt und Puerto Escondido. :D Falls ich euch immer noch fragt, ob ihr hinsolltet: JA! Selbstverständlich :D

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San Cristóbal

San Cristóbal – oder auch liebevoll San Cris – genannt, ist die Stadt, die mir mit am meisten ans Herz gewachsen ist auf meiner Reise durch Mexiko. Und das, obwohl ich mir bei fast jedem Besuch eine Magenverstimmung mit Krämpfen und Durchfall zugezogen habe, die ich nur mit Té de hierbabuena, also Pfefferminztee, wegbekommen habe. Diese Stadt hat mich gelehrt, wie wertvoll, lebensnotwendig und tatsächlich auch sättigend ein Frühstück aus Bananen und Zwieback bestehend sein kann. Ach, und natürlich Té de hierbabuena :D Ne aber jetzt mal Spaß beiseite. Abgesehen von meinen Magenverstimmungen – werdet ihr auch bekommen, nur dass ihrs schon mal wisst :D :P - kriegen nämlich alle die nach San Cris reisen – hat diese Stadt etwas Magisches an sich. Ich bin mir fast sicher, dass es für jeden etwas anderes ist. Für mich waren es der Markt und die verwinkelten Straßen, die dieser kleinen Stadt einen Dorfflair verpassen. Die französische Bäckerei nahe am Zentrum und der Feier-Vibe, wie auch das Wissen, dass San Cris gleichzeitig eine der touristischsten Städte Mexikos ist, gleichzeitig aber auch im ärmsten Staat von Mexiko (Chiapas) liegt. Was ich persönlich irgendwie faszinierend finde. Von daher erübrigt sich für mich die Frage ob San Cris ja, nein, doch vielleicht. Absofuckinglutely! Ihr verpasst was, wenn ihr nicht geht. 😊

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Puerto Escondido

Puerto Escondido ist einfach nur <3<3<3 Bevor ich jetzt anfange über den Strand und die Atmo in Puerto Escondido zu schwärmen erzähle ich lieber, davon, wie ich angekommen bin. Ich denke das verdeutlicht ganz gut, was mich an Puerto Escondido so nachhaltig anzieht. Also: Ich saß im Bus Richtung Puerto Escondido. Es war unglaublich heiß, ich hatte nur noch pisswarmes Wasser und die sitze waren mit Kunstleder überzogen. Means: ich habe am Arsch und am Rücken geschwitzt wie ein Schwein. Eigentlich überall. Egal. Ich habe mich also ekelig und durstig und alles gefühlt und dann hält der Bus. Stopp: Puerto Escondido. Ich bin aus dem Bus gestiegen und… ich kann es nicht erklären, aber kaum war ich aus dem Bus raus, hat mich eine instant Ruhe überfallen, wie es mir selten im Leben passiert ist. Als wäre plötzlich aller Stress, der ganze Schweiß, mein Gepäck und egal was einfach wie weggeblasen. Ich war auf einen Schlag nicht mehr genervt und durstig und wollte ne Dusche und die Toilette und endlich aus meinen Klamotten raus – nein – ich war gut drauf, alles fühlte sich leicht an und ich war entspannt. Einfach so. Klar könnte man jetzt sagen „Ist, weil du endlich da warst“ und blablabla. Aber der Eindruck hat sich bestätigt. Puerto Escondido ist der positiv entspannteste Ort dem ich in ganz Mexiko über den Weg gelaufen bin. Es durchflutet dich einfach. So, jetzt zum Schwärmpart. Dazu müsst ihr wissen: ich bin extreeeem picky, was Strände anbetrifft. Die meisten sind mir zu touristisch oder vollgemüllt oder eng oder die Leute liegen nur herum und tun so gar nichts, wo ich auch nicht drauf klarkomme oder ich finde den Strand an sich einfach nicht sonderlich schön oder whatever. Ihr seht: picky. Puerto Escondido…. Trifft die perfekte Mitte. Die Strände sind wirklich schön und weitläufig. Nicht überlaufen. Man kann surfen gehen, entspannt mit dem Hund spazieren, hat Aussichtspunkt, kann schnorcheln und vermutlich auch mit dem Boot raus und tausend andere Dinge. Gleichzeitig ist die Atmo weder stagnierend nenne ich das jetzt mal oder zu touristisch. Es ist einfach mega entspannt und man hat wirklich schöne Strände. So ne richtig schöne Laidback-Backpacker Atmo. Und das Beste ist: Trotz dieser Surfer-Backpacker-Atmo ist eigentlich für jeden was dabei. Also auch für Leute die n bisschen mehr fancy reisen als ich z.B. Und die Sonnenuntergänge! OMG! Ich glaube ich saß da wirklich jeden Abend am Strand und habe diesen äußerst special Moment genossen und in mich aufgesogen. Verleitet natürlich auch zum länger verweilen :D wovor ich bei meinen beiden Besuchen auch nicht gefeit war…. :D Kurz: Man kriegt hier alles. Wunderschöne Strände, Sonnenuntergänge die einen jeden Abend wieder die Kamera zücken lassen, super nette Menschen, man kann surfen gehen, günstig essen aber auch total easy selbst kochen und von Hostel bis Hotel ist auch alles vertreten. Ob ihr also nach Puerto Escondido solltet? Aber so was von! :D

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Guanajuato

Ich liebe Guanajuato! Die bunten Häuser, die kleinen verwinkelten Gässchen, der Student Vibe… Guanajuato ist klein, aber unglaublich putzig und für eine Kleinstadt unglaublich belebt. Liegt vermutlich daran, dass es eine Studentenstadt ist. Ich persönlich weiß noch, ich bin an der Bushaltestelle angekommen und dachte nur so „Okay… wo bin ich hier gelandet? Diese Stadt wurde mir von allen angepriesen oder was?“ Dazu müsst ihr wissen die Busstation von Guanajuato liegt am Arsch der Welt und ist… echt nichts Besonderes oder schön oder sonst was. Du kommst an, bist möglicherweise hyped und dann ist das Erste, was du siehst, diese Busstation. Falls wer Granada in Spanien kennt – ähnlich. Sehr ähnlich. Also nicht von dem wies aussieht, sondern was man denkt, wenn man ankommt :D Dann bin ich aber mit dem Bus – könnt ihr nicht verfehlen, weil alle die nicht abgeholt werden oder ein Taxi nehmen, mit ein und demselben Bus fahren. Naja jedenfalls bin ich dann nach einer etwas längeren Fahrt als erwartet im Zentrum angekommen und…. Der Flair hat mich echt sofort gecatcht. In den Straßen herrscht leben, der Vibe ist eine perfekte Mischung aus relaxed und lebendig und alles ist voller Künstler, Studenten oder einfach aufgeschlossenen und freundlichen Menschen. Ich hatte nie eine Chance. Ich hab mich sofort verliebt. Zusätzlich ist Guanajuato auch einer dieser Ort an denen man echt gut hängen bleiben kann. Bei meinem ersten Besuch hatte ich gar nicht so viel Zeit, weil ich dringend weitermusste und bin meine ich trotzdem ein bisschen länger gebelieben als geplant. Dafür wusste ich auch ab dem ersten Abend, dass ich wiederkommen würde. Guanajuato ist meine große mexikanische Liebe, weil ich immer wieder zurückkehren würde. Zwar nicht für ewig – dafür bin ich zu sehr Großstadtkind - , aber dennoch immer wieder. Means: wenn ihr kleine Städte liebt und euch da wohl fühlt, ist Guanajuato euer Place to be. Natürlich aber auch für alle anderen. Denn Guanajuato MUSS man gesehen haben! :D 😊

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Mexiko City

Mexiko City. Oder wie ich es nenne „El DF – mi casa mexicana. Auf Deutsch: mein mexikanisches Zuhause. Warum ich es mein Zuhause nenne? Ganz einfach: weil ich mich in Mexiko City zu Hause fühle. Natürlich nicht so wie in Köln, aber ich hatte in Mexiko City meine Wäscherei, mein Lieblingscafé, ich wusste wo man gut feiern gehen kann, kannte die Stadt ziemlich gut und hab mich einfach pudelwohl gefühlt. Das Wichtigste aber: ich habe mich nicht mehr wie ein Touri, sondern wie ein Homie gefühlt. Und dieses Gefühl ist großartig :D Und lässt dich wie zu Hause fühlen. Oder zumindest verbunden. Dieses Gefühl von… ich habe alles gesehen und will trotzdem bleiben. Von ich bin angekommen, habe einen Ort für mich gefunden. Der Witz ist, Mexiko City lädt nicht notwendigerweise zum Verweilen an. Klar, es ist eine riesige Stadt, es gibt wahnsinnig viel zu sehen und ich glaube sie ist auch eine mit den meisten Museen auf der Welt. Kurz: man kann in Mexiko City alles machen, wirklich ALLES – gut bis auf Wandern oder ins Meer schwimmen gehen. Aber jetzt im Vergleich mit anderen Groß- oder Hauptstädten. Der Grund warum Mexiko City nicht unbedingt zum Verweilen einlädt ist: entweder man liebt oder hasst diese Stadt. Der Grund dafür ist ganz einfach: el tráfico. Also der Verkehr. Er ist wirklich…. Du brauchst ne fucking halbe Stunde egal wohin. Minium. Das ist kein Scherz. Sogar zu Fuß! Super nervig und anstrengend. Außerdem ist es laut, chaotisch,… ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll, aber Mexiko City ist nicht super einladend und wie ich finde auch nicht unbedingt was für schwache Nerven. Und der Verkehr ist der Endgegner. Deswegen sagt man in Mexico City eben genau das, was ich eben meinte: entweder man hasst oder man liebt es. Ich habe zugegebenermaßen lange geschwankt – wirklich lange! – aber am Ende habe ich festgestellt: Ich liebe Mexiko City. Ich mag Chaos, der Verkehr ist anstrengend, aber ich hatte mich irgendwann dran gewöhnt und… wenn ich mich irgendwo heimisch fühle, dann fange ich eh an einen Ort trotz jeglicher Widrigkeiten zu lieben (siehe die KVB in Köln). :D Ach und btw falls ihr euch gefragt habt warum ich am Anfang „El DF“ gesagt habe, das ist der Spitzname der Stadt. Genauso wie Kölle der Spitzname von Köln ist. Wenn ihr mich fragt, ob ihr jemals nach Mexiko City reisen solltet, ist meine klare Antwort an egal wen da draußen: JA! Und plant Minimum ne Woche ein. Die Stadt hat so unfassbar viel zu sehen, zu tun, zu erleben, zu…. whatever! Es ist wirklich für jeden viel dabei. Und eine Woche wird wie ein Fingerschnipsen vergehen trust me.

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Fluss Maas

Die Maas! Bereits an meinem ersten Abend konnte ich ihre Schönheit mit den Lichtern von Häusern und einem Leuchtturm bewundern. Als ich dann aber mal vom Zentrum aus – also, da wo die Schiffe anlegen – bis zu meinem Hostel zurückgelaufen bin…. Oh mein Gott! So schön! Auf meinem Weg habe ich glaube ich alles gesehen: Restaurant-Boote, Grasverkäufer, den mit Sicherheit schönsten Blick auf die Kirche gegenüber, die Brücke in all ihrer Schönheit und natürlich den Panoramablick von Häusern, die sich auf der anderen Seite aneinanderreihen. Die Maas ist schlicht und ergreifend einen Spaziergang wert. Wen ihr nur einen Tag da seid, setzt euch einfach kurz irgendwo ans Ufer und genießt den Ausblick auf Brücke und Fluss und wenn ihr länger habt, dreht ne kurze Runde. Es ist einfach echt schön und definitiv einer meiner Top-Favoriten wenn es um die nicht so super bekannten Sights in Maastricht geht. Abgesehen davon kostet es nichts, also… :D

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