Ruinen Palenques

Die Ruinen von Palenque! Mitten im Dschungel, wirklich schön und ganz anders als alle anderen Ruinenstätten. Wegen der Symbiose mit dem Dschungel. Um ehrlich zu sein frage ich mich, warum nicht mehr Menschen von diesen Pyramiden wissen oder von ihnen sprechen. Also versteht mich nicht falsch, es ist genau richtig voll – nicht zu voll, aber gleichzeitig ist man auch nicht alleine. Dennoch spaziert man in ein echtes Paradies hinein. Es geht über einen Weg durch den Dschungel hin zu den Pyramiden, zu deren erster man dann noch von unter Bäumen aus hochlugt. Die Natur und die Ruinen sind einfach hier miteinander verwachsen. Natürlich gibt es auch Ruinen, die komplett solo stehen und nicht Bäume neben sich oder hinter sich aufragen haben oder halb im Dschungel verschwinden. Dennoch ist es eine echte Symbiose von Dschungel und Ruinen, die dem Ganzen eine unglaubliche Ruhe und Anmut verleiht. Auch ist es die einzige Ruine, bei der er so gar keinen klaren Weg von A nach B gibt. Damals fand ich das confusing und wusste nicht, wohin ich zuerst sollte, weil alles so schön war und die ganze Umgebung einfach verzaubert hat und ich halt leider unter Zeitdruck stand, weil ich mit einer Tour da war. Heute finde ich genau das mega cool. Einem wird die Freiheit gelassen einfach zu exploren und zu gucken wo einen die eigene Nase als Nächstes hinführt. Dadurch tummelt es sich auch nicht ganz so krass. Zumindest war es da nicht der Fall. Weiterhin cool ist: es ist komplett interaktiv. Man kann fast überall drauf, hat einen echt tollen Blick von einer der höchsten Pyramiden und fühlt sich einfach wie im Ruinendschungelschlaraffenland. Wie auf einem riesigen Spielplatz im Grünen mit ganz vielen tollen Ruinen zum Spielen. Wenn man davon genug hat – oder wie mich – einen der Zeitdruck weiter treibt – läuft man über einen Weg durch den Dschungel und bekommt noch ein paar weitere Dinge zu sehen: ein paar Ruinen, einen Wasserfall, eine putzige Brücke und ein paar Sachen mehr. Es ist ein wirklich großes Gelände. Nur eine Sache solltet ihr beachten: ihr könnt nicht wieder zurück. Also könnt ihr, aber dann müsst ihr auch den ganzen Weg durch den Dschungel wieder zurück. Daher solltet ihr euch sicher sein, wenn ihr das gebiet der Ruinen verlasst. Mein Tipp: bleibt solange ihr wollt bei den Ruinen. Sie machen den Bärenanteil der Dinge aus, die ihr euch angucken wollt. Für den Weg braucht ihr maximal 30 bis 40 Minuten. Und das auch nur wenn ihr mega viele Fotos oder Videos macht oder euch der Dschungel selbst unfassbar fasziniert. Hin oder nicht? Für mich steht das außer Frage. Wenn ihr in Palenque seid, müssen schlicht und ergreifend diese drei Sachen sein: Misol-Ha, Agua Azul und die Ruinen. Ihr braucht ohne Tour zwei Tage für die drei Sachen, mit Tour einen. Ich würde aber auf eigene Faust empfehlen :D Und skippen ist für mich wie…. Sich selbst einer wunderschönen Erfahrung berauben. Denn Chiapas ist der landschaftlich schönste Teil Mexikos. Daher… what are you waiting for? :D 😊

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Wasserfall Agua Azul

Pompös, gewaltig, atemberaubend. Nein im Ernst, mir ist wirklich die Kinnlade runtergefallen und ich war kurz sprachlos. Und das, obwohl ich kurz vorher bei Misol-Ha gewesen war, der mich auch schon echt beeindruckt hat. Agua Azul ist aber echt noch mal next Level und tbh vermutlich der coolste und eindrucksvollste Wasserfall, den ich auf meiner ganzen Reise durch Mexiko und Zentralamerika gesehen habe. Und Mexiko hat einiges an Wasserfällen. :D Zugegebenermaßen… ich war das erste Mal zur Regenzeit da. Bedeutet: ich bekam sehr viel Agua, aber kaum bis gar kein Azul. Und der Wasserfall wirbt ja damit, dass das Wasser so türkisblau ist etc. Ist es auch. Nur nicht zur Regenzeit. Habe ich dann in der Trockenzeit rausgefunden, als ich noch mal da war. Macht aber auch total Sinn. Durch den ganzen Regen wird halt ganz viel aufgewirbelt und dann ist es natürlich viel schlammiger und brauner. Also das Wasser. Dennoch! würde ich euch, wenn ihr nur wegen dem „Azul“ hinwollt, nicht davon abraten hinzufahren, nur weil gerade Regenzeit ist. Ich war nämlich trotz ebendieser Erwartung völlig von den Socken. Das Teil ist eine absolute Wucht. Ihr braucht die spezielle Farbe nicht um beeindruckt zu werden. Das erledigt die gewaltige Wucht des Wassers, die eine Art Wassernebel über den Wasserfall legt, das Wasser, das mit einem Getöse runterkommt, bei dem ihr versteht, was für eine Kraft Wasser haben kann und die Natur der ganzen Umgebung. Agua Azul ist, Azul oder nicht, krass. Genauso selbstverständlich in der Trockenzeit, wenn Agua Azul zu Agua Azul wird. Dann ist das Wasser zwar weniger gewaltig, dafür hat man aber diesen wunderschönen Ausblick auf die Pozos, die dann wirklich wie durch ein Wunder dieses unglaubliche blau haben. (Außer es hat kurz davor stark geregnet 😉) Um jetzt Agua Azul noch mal kurz ein bisschen zu erklären: es ist ein, sagen wir mal, mehrstufiger Wasserfall, den man im Endeffekt quasi über einen Pfad, der direkt an den einzelnen Wasserfallstufen entlangführt, nach oben entlangläuft. Auf dem Weg kann man die Natur erkundigen, kleinere Wasserfälle des Großen Ganzen bestaunen und ein bisschen auf Erkundungstour gehen, Fotos machen und einfach die Natur und die Umgebung genießen. Oben angekommen gibt es dann eine Art „Teich“ oder kleinen See, wo man drin schwimmen kann. Abgesehen davon kann man am Ende auf den ganzen Wasserfall runterblicken und…. Also die Aussicht ist echt krass. Wirklich. Hab selten etwas Faszinierendes, Einnehmenderes und Schöneres in meinem Leben gesehen.  Wirklich stunning. Und nein das Foto wird der Realität natürlich nicht gerecht :D Und für die Abenteurer unter euch: wenn man danach noch weiterläuft und den Fluss dem Agua Azul entspringt folgt, kommt man auch noch an echt schönen Ecken vorbei. Ich bin damals sogar bis zum Ursprung des Wasserfalls vorgedrungen. Also nicht als ich mit einer Tour da war. Da habt ihr nur Zeit für eine kleine Mini-Exkursion. Und auch nur, wenn ihr nicht ausgiebig planschen geht und nicht irgendwo für Essen halt macht. Bei ner Tour ist man halt zeitlich limitiert. Als ich ohne Tour da war, habe ich mir hingegen so richtig Zeit genommen und bin bis zum Ursprung „La Boquilla“ vorgedrungen. Hier könnt ihr aber nicht alleine hin, weil da irgendwie zwei verschiedene Stämme ihr Gebiet haben und das unter denen quasi geregelt werden muss. Ob das jetzt wahr ist oder nicht sei dahingestellt, aber der Vibe war schon da, daher habe ich das einfach mal für Bahre Münze damals genommen. Dieser Abschnitt fängt ein bisschen hinter Agua Azul an. Ich wurde damals als ich neugierig war und einfach Richtung der Felsspalt mit der Quelle dahinter gegangen bin, die ich aus der Ferne entdeckt hatte, angesprochen und dann netterweise von besagter Person hingeführt. Tatsächlich habe ich, als ich an der Stelle stand, von wo aus man die Quelle sehen konnte, auch Menschen gesehen die geguckt und den Vibe abgegeben haben „Ey, wer ist das und was macht die bei uns im Gebiet“. Klar kann ich mich irren, aber so hat es mir den Anschein gemacht. Von daher macht das mit nem Local Guide und vermutlich besser nicht alleine. Wie viel das evtl heute fix kostet weiß ich allerdings nicht. Ich bin damals per Zufall in die Situation geraten. Hin oder nicht? I`m sorry, aber die Frage erübrigt sich für mich. Ihr verpasst echt was, wenn ihr nicht geht und solltet auf dem Weg auf jeden Fall Misol-Ha mitnehmen. Beide Wasserfälle sind… einfach wunderschön.

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Wasserfall Misol-Ha

Elegant, wunderschön, eindrucksvoll. So würde ich Misol-Ha beschreiben. Tatsächlich war meine erste Reaktion auf den Wasserfall ein lautes „Wow“, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Ein einfach wunderschöner, beeindruckender, eleganter Wasserfall mitten im Dschungel. Drumherum ein absolutes Paradies mit allem was das Herz begehrt: einer Laguna, Möglichkeiten zu erkunde und auch zum einfach nur ein bisschen fasziniert umher blicken. Es ist einfach ein echtes Paradies mit Lagune, Wasserfall und Höhle. Mega! Der Wasserfall liegt etwas außerhalb von Palenque, ist aber relativ einfach per Bus oder mit einer Tour zu erreichen. Sofern man den Bus nimmt, muss man halt noch etwas laufen, dafür hat man allerdings auch mehr Zeit und – wie in meinem Falle – den Wasserfall fast komplett für sich :D Ich war tatsächlich zweimal da. Einmal zur Regen- und einmal zur Trockenzeit. Dass ich den Wasserfall so unterschiedlich erleben würde, war tatsächlich gar nicht der Plan. Ich bin das erste Mal nur mit einer Tour da gewesen und…. Zu wenig Zeit sorry. Also zumindest für mich. Einfach weil Misol-Ha nicht einfach nur ein Wasserfall ist. Man kann vor dem Wasserfall auf einen Stein klettern – natürlich nur die mutigen unter euch 😉 – und in die Pampa dahinter blicken, was echt ein wunderschöner Ausblick ist. Der auf den Wasserfall und die Lagune selbstverständlich auch. Abgesehen davon führt ein Weg hinter dem Wasserfall entlang – was alleine schon cool ist. Der Weg führt dann aber noch weiter bis zu einer Höhle. Und da gibt es noch mal einen weiteren kleinen  süßen Wasserfall und Fledermäuse :D 😊 Für diese ganzen extra Exkursionen hat man allerdings nicht unbedingt die Zeit, wenn an mit einer Tour da ist. Da geht’s dann raus aus dem Bus, runter zum Wasserfall, wieder zurück hoch, kurz zum Stein und fertig. Oder alternativ in die Höhle oder ins Wasser. Aber halt unter Zeitdruck. Und alles schafft man definitiv nicht. Misol-Ha ist aber eine wunderschöne Idylle der Natur, die einfach echt ausgekostet werden sollte. Also es ist echt schön da. Richtig schön :D Daher würde ich euch Folgendes raten: nehmt ein Colectivo, das in die Richtung von Agua Azul fährt und lasst euch an der Einbiegung zu Miso-Ha rausschmeißen – liegt nämlich auf dem Weg. Dann folgt der Straße für… ka 15 Minuten etwa – meine ich, ist jedenfalls nicht weit/lang – und dann kommt ihr ganz automatisch an. Und klar könnte man sich jetzt denken „Ist das nicht gefährlich?“, aber a) mir ist damals nichts passiert und b) hat mich auch kein Local gewarnt, dass etwas passieren könnte. Und ich wurde wirklich immer gewarnt – also häufig auch bei Sachen wo ich mir so dachte „Naja…. Vielleicht übertreiben die gerade auch etwas wegen meines Aussehen und so“ (Mädchen und Frauen wird da leider grundsätzlich weniger mumm zugetraut – sehr anstrengend). Daher: ich wurde immer gewarnt, wenn ich dabei war mich evtl in eine nicht ganz ungefährliche Situation zu begeben. Mexikaner sind da an sich recht offen, nett und fürsorglich und warnen lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Von daher denke ich das sollt passen. 😊 Dennoch ist es natürlich immer intelligent noch mal nachzufragen, wie die Lage heute aussieht. Hin ja oder nein? Definitiv. Einer der schönsten Wasserfälle Mexikos meines Erachtens nach.

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Straßen von Palenque

Palenque ist eine kleine, aber dafür sehr bekannte Stadt, im Herzen Chiapas. Als ich in Palenque angekommen bin, bin ich mit meinem damaligen Travel Buddy – wie in gewohnter Manier – zu Fuß zum Hostel gelaufen. Ich hatte vor unserer Ankunft gehört, dass Chiapas der ärmste Staat Mexikos sei und mir um ehrlich zu sei nichts Großes dabei gedacht. Vermutlich deswegen, weil alles wovor ich bis dato in puntco Mexiko (Gefahr etc) gewarnt worden war, nicht zugetroffen hatte. Dieses Mal allerdings konnte ich den Unterschied sehen. Die Häuser waren ärmlicher, die Menschen einfacher und schlichter gekleidet, die Transportmittel schlicht auf ein Minimum reduziert – also Busse und Autos und so. Und auch essenstechnisch gab es nur Streetfood-Essensstände und kaum Restaurants. Ich kam mir ehrlicherweise schon beinahe schäbig dabei vor, wie ich da als Weiße mit meinem Backpack an den Leuten vorbei zu meinem Hostel lief. Menschen, die vermutlich maximal für Arbeit oder Familie aus Palenque rauskommen. Ich erinnere mich noch gut an den Blick einer Frau, die mich so unverhohlen ansah, wie es mir nie vorher und nie wieder danach passiert ist. Dieser Blick sagte einfach alles aus. Er war Ausdruck der Andersartigkeit zwischen uns. Der unterschiedlichen finanziellen Situation, der unterschiedlichen Möglichkeiten… einfach von allem. Und versteht mich bitte nicht falsch, ich hatte keineswegs das Gefühl, dass die Frau mich beklauen oder mir etwas Böses wollte. Es war einfach ein Reality Check der seine Wirkung hatte. Die Straßen von Palenque sind natürlich nicht alle so. Man merkt es schon überall, aber doch in einigen Ecken mehr und in anderen weniger. So gibt es zum Zentrum hin zum Beispiel unglaublich viele Streetfood Stände mit allen möglichen Leckereien, wie Horchata de Coco (so n richtig geiles Kokos-Getränk), Tamales (das ist ne Art Getreidebrei in den Fleisch, Kartoffeln oder auch Süßes eingearbeitet wird und was nach nichts aussieht, aber überraschend lecker und sättigend ist), Batido de Plátano (Bananen Milchshake) etc, in die ich persönlich mich in Palenque verliebt habe und wirklich Spottbillig waren! Und so gut! Gott! :D Übrigens unter Spottbillig verstehe ich unter einem Euro. Tamales kosten sogar weniger als 50 Cent umgerechnet und zwei von den Dingern machen mich Satt. Daher: spottbillig. Abgesehen von wirklich toller Streetfood gibt es auch an jeder Ecke im Zentrum Souvenirläden. Hier findet man unter Anderem diese bunten geflochtenen Armbänder, die einem gefühlt jeder anbietet, die einem unter anderem auch auf der Straße verkauft werden. Preislich gesehen: 5 Pesos Locals, 10 Pesos der Touri und wenns drüber ist würde ich einfach weitergehen, weil -> es gibt diese Dinger wirklich überall! Aber your choice 😊 Ich selbst habe mir in Palenque ganze drei Armbänder gekauft, die ich wie mein Armband aus Mérida heute nach wie vor mit sehr viele Liebe trage 😊 Ganz abgesehen davon ist das Zentrum oder die Tourizone in Palenque relativ okay besucht, aber nicht sonderlich voll, weil Palenque selbst gar nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten hat. Die liegen eher in der Umgebung von Palenque: Misol-Ha, Agua Azul und die Zona Arqueológica de Palenque. Und ja jeder einzelne dieser Orte sind es komplett und zu hundert Prozent wert! Da die meisten Touris nicht zwangsläufig Zeit und Bock haben sich zu erkundigen, wie man denn eigenständig zu den einzelnen Orten hinkommt – denn ja natürlich geht das – buchen die meisten eine Tour und machen die beiden Wasserfälle (Misol-Ha & Agua Azul), wie auch die Ruinen in einer Tagestour. Dementsprechend wird man konstant wegen irgendwelcher Touren angequatscht oder angebaggert, wie ich es gerne nenne, was tatsächlich etwas nerven kann. Gleichzeitig wollen sie ja auch nur ihr Geld verdienen…. Im Zentrum Zentrum befindet sich ein großer Platz, wo einmal eine Show abends stattfand, während ich da war, aber dazu in einem anderen Post. Ansonsten ist hier meist ein Markt aufgebaut, der einlädt ein bisschen zu bummeln. Und falls es sich am Himmel zusammenbraut, stellt euch einfach kurz für so ne halbe Dreiviertelstunde unter, dann ist alles wieder vorbei, die Sonne kommt wieder raus und Palenque erscheint in neuem Glanz. Hat echt was :D Ich hab meinen ersten Regenguss damals in Hostel ausgesessen und weiß noch, wie ich danach erst mal aufs Dach meines Hostels geklettert bin. Von da konnte man ganz gut auf die Dächer und die Umgebung schauen. Was die Mexikaner so alles an ihren Häusern unbeendet lassen… :D Ebenfalls ein Realitycheck.

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Streetart in Campeche

Gut, es sind nicht wirklich Streetart Streetart Sachen, sondern eher ein paar Wände die angemalt sind und die man random im Zentrum findet. Ganz cool, aber auch nichts Krasses. Ich gestehe dennoch, dass mir die Mimik in den Gesichtern von ein paar der Wandgemälde echt gut gefallen haben. Ob man aber wirklich explizit danach suchen sollte sei dahingestellt. Trotzdem werdet ihr sie auf dem Weg vom Zentrum zum Meer wahrscheinlich sowieso entdecken. :D

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Straßen Campeche’s

Campeche ist klein, gefühlt winzig, und hat genau eine schöne Zone: das centro historico. Dennoch bin ich losgezogen um mir den Rest anzusehen, weil ich so dachte „Man weiß ja nie.“ An sich keine schlechte Idee – einfach auch mal, um das echte Campeche kennenzulernen. Tja…. Ich bin mitten am Tag losgezogen, weil ich dachte dann hab ich ja mehr Zeit. An sich schon, aber…. Seid ihr mal um 12 Uhr in Mexiko auf die Straße gegangen? Es gibt einen Grund, warum zu der Uhrzeit niemand unterwegs ist. Es ist fucking heiß und man hat das Gefühl als verbrenne man, sobald man auch nur eine Sekunde in der Sonne stehenbleibt. Ich erinnere mich sogar noch daran, dass die Hitze durch meine FlipFlops durch meine Füße zum brennen gebracht hat. Es war absolut nicht feierlich. Dementsprechend habe ich etwa drei Schritte rausgemacht und bin dann wieder umgekehrt. Um 2 habe ich dann einen neuen Versuch gestartet und… es war zwar nicht geil, aber es ging. Tja und so bin ich an meine „Off-the-beaten-path“ Fotos gekommen. Besonders geil fand ich ja den Wasserwagen. Ich habe mich nämlich immer gefragt wie Mexikaner diese riesen Kanister nach Hause transportieren… :D Die Straßen Campeches ja oder nein? Ich persönlich würde sagen ja, aber plant nur so maximal einen Nachmittag ein. Es ist sehr klein und sehr wenig.

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Lightshow in Campeche

Meine Erinnerungen an die Lightshow in Campeche sind relativ bruchstückhaft. Dennoch sind sie von einer ganz bestimmten Szenerie durchzogen: wie der ganze Hauptplatz bzw Park  von diesen Lichtern und Bildern erleuchtet wird und einfach alles in den Bann der Geschichte gezogen wird, den die Bilder auf ein schönes Gebäude malen. Ich kam gerade von einem traumhaft schönen Sonnenuntergang zurück und bin somit mal wieder komplett zufällig in die Szenerie hineingelaufen. Umso geflashter und überraschter war ich und hab mich gerne verzaubern lassen. Hin oder nicht? Schaut einfach nach dem Sonnenuntergang mal am Park vorbei. Vielleicht habt ihr ja Glück… 

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Sonnenuntergang in Campeche

Sonnenuntergänge in Campeche! I’m gonna be real with you now….. beautiful! Ernsthaft! Also…. Ich bin selten so mesmerized gewesen. Nur wenig Orte in Mexiko konnten für mich mit denen von Campeche gleichziehen oder mithalten. Ehrlich. Einfach nur magisch, wunderschön und die eine Sache bei der es mir in Campeche schwerfiel loszulassen. Ich weiß noch wie ich beim ersten Mal auf den Malecón in Campeche zugelaufen bin und meinen Blick kaum abwenden konnte. Glücklicherweise gibt es den ganzen Malecón in Campeche runter eine Mauer, auf die man sich entsprechend draufsetzen und den Sonnenuntergang genießen kann – was auch viele machen. Verständlicherweise. Ich hab mich auch hingesetzt, meine Kamera rausgeholt, ein Foto gemacht und dann einfach nur in den Horizont gestarrt. Und dann noch mehr Fotos gemacht :D Ich war echt selten so gefangen von einem Sonnenuntergang wie in Campeche. Ja oder nein? JA! Das hier lohnt sich sogar, wenn ihr nur zur Stipvisite nachmittags ankommt, eine Nacht bleibt und am nächsten Tag weiterfahrt. Die Sonnenuntergänge in Campeche sind echt schön! :D

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Kathedrale von Campeche

Die Kathedrale in Campeche ist ein bisschen wie das Kronjuwel des Plaza de la Independencia. Beziehungsweise ist der Park wie ein Schmuckstück der Kathedrale. Je nachdem wie man es betrachten möchte. Die Kathedrale selber ist innen wie auch außen schön, wobei ich außen bevorzuge :D Und wenn sie nachts beleuchtet ist, muss man eh noch mal vorbei :D Hin oder nicht? Sie ist direkt beim Park also klar doch! 😊

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Park in Campeche

Campeche ist…. Wirklich süß, sehr entspannt und wahnsinnig klein :D Ich erinnere mich, um ehrlich zu sein, gar nicht mehr ganz genau, warum ich nach Campeche bin. Vermutlich weil die Bilder online ganz schön aussahen. Tatsächlich gibt es in Campeche selbst gar nicht so unglaublich viel zu sehen. Größtenteils die Straßen, wunderschöne Sonnenuntergänge und einen der entspannteste und schönsten Parks, durch die ich in Mexiko gelaufen bin. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich zum ersten Mal zur Golden Hour durch diesen Park Richtung Meer gelaufen bin und instant verzaubert war. Wirklich wunderschön! Da ich an dem Tag einen echt langen und anstrengenden Tag hinter mir hatte, hat es mir die Ruhe gegeben, die ich gebraucht habe und mich gleichzeitig wach gemacht, weil ich sofort meine Kamera gezückt und ganz viele Fotos gemacht habe. Aber auch abgesehen davon ist Campeche echt einen Besuche wert. Dazu aber in späteren Posts. 😊 Park ja oder nein? Unter uns: ihr braucht nicht nach Campeche, wenn ihr euch den Park nicht zur Golden Hour reinziehen wollt. Für so n Tag mit Übernachtung lohnt sichs aber schon.  Keine Ahnung warum, aber ich fands echt magisch.

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