Straßen von San Cristóbal

Ich liebe den Vibe von San Cristóbal! Denn, die kleine Stadt ist wahnsinnig lebendig und voll mit Künstlern, Freigeistern, Touristen und Locals – obwohl San Cristóbal eigentlich gar nicht so groß ist. Gleichzeitig ist die Stadt eine Touristenhochburg und dennoch irgendwie… authentisch. Ich weiß nicht, wie San Cristóbal das schafft, aber der lokale Charme überwiegt einfach und fängt einen in Windeseile ein. Und genau das spürt und merkt man auch, wenn man durch die Straßen von San Cris schlendert. Egal ob man sich zentral bewegt und hier und da am Straßenrand Snacks und Getränke oder Schmuck und handgearbeitete Sachen verkauft werden, oder ob man sich ein bisschen weiter aus dem Zentrum wegbewegt und eine sehr ruhige und stille Seite von San Cris kennenlernt. Man kann trotzdem immer spüren, dass Leben zwischen den Häusern, in den Gassen und auf den Straßen steckt. Und das macht San Cristóbal echt zu was Besonderem.   Nebenher sieht man natürlich auch, dass man in Mexiko, und on top, in einem der ärmsten Staaten ist. An den meisten Ecken fällt es nicht weiter auf, aber auch hier gibt es natürlich Ecken, die weniger schöne sind, Häuser, die etwas ärmlicher sind oder Ecken, die einfach etwas schmutziger sind als andere. Alles in allem allerdings finde ich San Cristóbal einfach wahnsinnig authentisch. Und genau das spiegelt sich auf und in den Straßen wider. Wie ihr euch vermutlich denken könnt, würde ich euch wärmstens empfehlen einfach mal ein bisschen auf Erkundungstour in San Cris zu gehen und verloren zu gehen. Ich verspreche ihr werdet schöne Ecken entdecken und Orte sehen, an die nicht jeder Touri vordringt.

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Markt von San Cristóbal

Ich gestehe ich habe was für Märkte übrig. Dieser hier hat sich seinen Weg in mein Herz allerdings wirklich verdient. Auf diesem Markt gibt es einfach ALLES, was du je in Mexiko gesehen hast und haben willst. Punkt. Und das zu dem definitiv günstigsten Preis den du finden wirst. Ich bin also – no wonder – dezent ausgerastet und habe hier die ein oder andere Kleinigkeit gekauft. Auch habe ich irgendwann mal, nur weil ich noch was in San Cristóbal besorgen wollte und noch ein letztes Mal meine absolute Lieblingsbäkerei in ganz Mexiko besuchen wollte, eine Stipp-Visite in San Cristóbal eingelegt. Ich halte also a) wirklich viel von San Cristóbal und b) wirklich viel von diesem Markt. Wenn ich sage man bekommt auf dem Mark alles, dann meine ich das auch so. T-Shirts, Kleider, Pullies, Hoodies, kurze wie auch lange Hosen, Schuhe, Armbänder, Ketten, Ohrringe, Taschen, Rucksäcke, Schaals, Portemonnaies…. Im Grunde alles, was das Frauenherz – oder meinetwegen auch nur meins – begehrt. :D Ich kann euch gar nicht sagen wie oft ich über diesen Markt geschlendert bin und mir alles genau angeguckt habe um auch ja das perfekte Teil zu finden. Und dann gings natürlich mit dem Handeln los :D Einmal hat es in Strömen geregnet und überall wurden Plastikplanen aufgespannt. Das war was…. Hab den Markt noch nie so leer gesehen…. Naja, der main point ist doch Folgender: der Markt ist echt klasse, bunt, günstig und hat einfach alles, was ihr euch an Souvenirs oder auch einfach coolen Mexiko Style Sachen vorstellen könnt. Und falls ihr eine kleine Nettigkeit für eure Lieben zu Hause sucht, ist das auch euer Place to be. Ich jedenfalls könnte Stunden über den Markt schlendern und in all dem Kram versinken, den es dort gibt. Abgesehen davon ist der Markt verdammt groß! Und leider recht unübersichtlich. Also mit System vorgehen…. Geht, aber nicht ganz leicht :D Hin oder nicht? Ich persönlich finde, dass man diesen Markt besucht haben sollte, wenn man in San Cristóbal war. Nicht, damit ihr jetzt alle losrennt und da was kauft, sondern eher um den Vibe aufgenommen zu haben. Es hat einfach alleine schon was über diesen Markt zu schlendern und die mexikanische Kultur in sich aufzunehmen. Denn ja, ihr seht das Zeug überall. Und nein es gibt hier nicht nur Tourikram, sondern auch Klamotten, die die Menschen in Mexiko tatsächlich im Alltag tragen. Müsst ihr nur mal drauf achten. Daher lasst euch diesen Markt auf keinen Fall entgehen! 😊

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Moxviquil

Moxviquil ist eine Art botanischer Orchideengarten. Er ist recht klein und hat – wenn ich mich recht erinnere – zwei Gewächshäuser. Der Rest der Pflanzen ist draußen und gedeiht dort fröhlich vor sich hin. Da ich, um ehrlich zu sein, kein wirklich großer Blumenfan bin, wäre ich nie ohne meinen Travel Buddy bis zu Moxviquil vorgedrungen. Und unter uns wir haben uns gefühlt dreimal verlaufen und haben ewig hingebraucht – und das obwohl es auf der Karte gar nicht so weit weg scheint. Moxviquil ist ein einfach gehaltenes Gelände, dass die Pflanzennatur und Orchideen miteinander verbindet. Ich hatte ehrlicherweise einen prächtigen Garten lauter eleganter Orchideen erwartet – heute frage ich mich, wie ich, wissend wo ich bin, auf diese Idee hab kommen können. Daher war ich dementsprechend in dem Moment etwas enttäuscht.  Da wir mitten am Tag angekommen sind und ich mich dezent ausgetrocknet gefühlt habe und bereits Angst hatte einen Sonnenbrand zu kassieren, bin ich recht schnell rein und in den Schatten geflüchtet. Drinnen gab es dann einen süßen Pfad, zwei Gewächshaus mit Orchideen, einen Teich mit einer Schildkröte, eine Brücke voll mit Kronkorken und noch ein bisschen Platz zum umherwuseln und verloren gehen. Ich war tbh recht schnell durch. Mein Travel Buddy hingegen hat sich einiges mehr an Zeit genommen. Ich stehe aber auch einfach nicht auf Pflanzen oder Blumen von daher…:D Hin oder nicht? Wenn ihr Pflanzen liebt könnt ihrs euch geben. Falls nicht, just let it be. 😊 😉

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Kirche San Cristóbal’s

Die Kathedrale von San Cristóbal ist aus zwei Gründen besonders. Sie ist gelb und sie hat eine wirklich lange und ziemlich steile Treppe, die zur ihr hinaufführt und ehrlicherweise wirkt und aussieht, als sei sie Teil der Kirche selbst. Ich weiß das klingt verrückt, aber wenn ihr euch die Bilder anguckt oder mal da gewesen seid, wisst ihr was ich meine. Um ehrlich zu sein war mein erster Gedanke „Ist das euer Ernst?“ als ich die Kathedrale zum ersten Mal gesehen habe. Vor allem, weil ich die Treppe zuerst gesehen habe, neugierig geworden bin und erst dann die Kathedrale oben am Ende der Treppe versteckt zwischen den Bäumen auf dem Hügel gesehen habe. Die Treppe wird nämlich von Bäumen gesäumt, wodurch man die Kathedrale gar nicht so leicht sehen kann. Und ehrlicherweise wirkt die Kathedrale von unten auch nicht sonderlich groß. Da ich mir dennoch die Hauptkathedrale eines jeden Ortes, an den ich komme, ansehe und ehrlicherweise auch die Fotografin in mir wissen wollte, wie die Perspektive von oben auf den Stufen nach unten blickend ist, bin ich dann die Stufen hoch. Tatsächlich ist das Ding größer als man erwartet. Wirklich viel los ist oben allerdings nicht. Es gibt eine Art kleinen Minipark, ein Kreuz mit einem schwarzen Jesus und wenn man um die Kathedrale rumgeht eine Aussicht auf das, was hinter der Kirche liegt – hier kann man dann auch sehen, dass die Kathedrale auf einem Hügel liegt, der hinter der Kathedrale dann endet. Hin oder nicht? Die Kathedrale ist zwar jetzt nichts krass besonderes, aber der Ort ist schon wie gemacht für ein paar coole Fotos. Vor allem wegen der Treppe. Hat einfach was 😊

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Tagestrip Chiapa de Corzo

Chiapa de Corzo ist ein Dorf – genauer gesagt gehört es zu der Gruppe der „Pueblos Mágicos“ – an das ich mich um ehrlich zu sein gar nicht mehr so genau erinnere. Nicht falsch verstehen, ich fand es süß und putzig dort und ich habe mir auf dem Markt dort auch eines meiner absoluten Lieblingsarmbänder gekauft, weil die da so ein ganz spezielles, das ich unbedingt haben wollte in blau – meiner Lieblingsfarbe – hatten. Eine unter uns ziemliche Seltenheit. Aber das nur am Rande. Ich habe Chiapa de Corzo dann mal recherchiert und herausgefunden, dass mir anscheinend die eigentlichen Sights von Chiapa de Corzo entgangen sind. Aka so ne Art Pentagongebäude und eine Kathedrale. Schade, aber from what I guess…. Nicht weiter wild. Folgender Plan: Ich würde nicht extra nach Chiapa de Corzo fahren. Außer ihr habt die Zeit und die Lust. Wenn es allerdings zum Beispiel in einer Tour drin ist oder die Speed Boot fahrt solo von Chiapa de Corzo aus günstiger ist, wäre es doch schade sich nicht noch ein bisschen umzugucken, oder? Daher: nicht extra, aber wenn es eh auf dem Weg liegt why not. :D

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Aussichtspunkt Canyon Sumidero

Die Aussicht von oben auf den Canyon Sumidero ist wirklich schön. Man kriegt eine Idee davon, wie hoch und wie groß der Canyon eigentlich ist. Echt cool. Abgesehen davon sieht man die Motorboote unten entlang fahren – die in denen man kurz vorher noch selber gesessen hat. Ich selbst war mit einer Tour da. Der Aussichtspunkt war unsere zweite Station und der Stopp direkt nach unserer Speed Boot Fahrt zum berühmten Punkt, wo die Felsen sich so schön auftun. Ob man solo zu diesem Aussichtspunkt gelangt, weiß ich nicht. Ich vermute allerdings schon, dass da irgendwas langfährt. Ist direkt an einer Straße. Allerdings weiß ich nicht, wie lange die Fahrt dauert und wie viel es kostet. Daher kann ich euch leider nicht sagen, ob es sich lohnen würde ohne Tour hinzufahren oder nicht. Eins kann ich euch aber auf den Weg geben: Die Bootstour auf dem Canyon ist ein absolutes Muss. Der Aussichtspunkt ein sehr nettes on top. Ich würde aber nur hinfahren, wenn es nicht zu viele Umstände bereitet oder mit einer Tour.

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Canyon Sumidero

Canon Sumidero war zu meiner persönlichen Überraschung genauso cool bzw cooler als erwartet. Warum? Weil diese „Felsspalte“, also der Ort, wo man mit dem Boot anhält, um die berühmte Stelle des Canons zu sehen, echt was hermacht. Aber von vorne: Für diese spezielle Erfahrung würde ich tatsächlich ausnahmsweise die Preise für eine Tour nachchecken und schauen, ob es sich lohnt. Ich war damals mit einer Tour da. Means: ich wurde zu der Stelle, von wo aus man mit einem Boot losfährt, hingefahren und wurde dann auch nach ein bisschen warten aufs Boot verfrachtet. Auf er Fahrt sind wir an allem möglichen vorbei gefahren: Affen, ein Krokodil, ein derzeit trockener Wasserfall (ich war in der Trockenzeit da), eine Kirche im Canon – nichts krasses, aber richtig cool – und so ein paar Hausboote und halt der Canyon selbst. Auch sind uns andere Speed Boote und touren auf ihrer Rückfahrt entgegengekommen, wodurch wir bereits vorab eine Ahnung hatten, wie unsere Tour ausgehen würde. Als wir schließlich an besagter Stelle waren, muss ich zugeben, dass ich positiv überrascht war. Ich wusste grundsätzlich schon, was mich erwartet, aber wie dieser Canyon dann vor einem aufragt und wie mächtig diese Spalte – die ja eigentlich eine Wendung de Canyon ist – wirkt, ist schon beeindruckend. Ich hatte also kleine Sternchen in den Augen, habe ein paar Fotos gemacht und dann gings auch schon weiter. Der Witz ist: wenn man dann auf diese berühmte Stelle zufährt, wird sie immer weiter deformiert und wird irgendwann wieder zu einem normalen Stück Canyon :D Dahinter kommt dann aber noch ein wunderschöner See mit einem sehr netten Ausblick, ein paar Blechkanistern, die aneinanderhängen und als Absperrung dienen, wie ich vermute und einem wird noch mal Zeit gelassen die Landschaft zu begutachten und zu genießen. Auf der Rückfahrt kriegt man dann noch mal besagte Stelle zu sehen. Nur muss an sich hierfür umdrehen und zurückblicken. Hin oder nicht? Ich finde schon. Der Canyon, bzw die Windung ist echt eindrucksvoll und einfach wirklich schön. Abgesehen davon sieht man ein Krokodil, Affen, einen Canyon, ne ziemlich außergewöhnliche Kirche und fährt Speed Boat. Hört sich doch nach nem guten Deal an, oder? :D Ach und danach fährt man noch zu einer echt coolen Aussicht – aber dazu mehr im nächsten Post 😊 PS: Falls ihr keine Tour buchen möchtet – wofür ich vollstes Verständnis habe: fragt mal nach und recherchiert, ob man zu dem Ort, von wo aus die Boote ablegen, auch so kommt. Und ob die Plätze in den Booten bereits vorab alle fest belegt sind. Kann schon durchaus dauern, dass ihr loskommt, wenn alle boote voll sind, ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ganze nicht auch ohne Tour machbar ist. Klar etwas umständlicher und mit mehr Recherche und evtl Planung und warten, aber bei ner Tour muss man auch immer etwas warten und ist on top fremdbestimmt. Von daher würde ich mich einfach mal erkundigen. Hätte ich damals auch gemacht, wäre ich nicht mit einer Gruppe unterwegs gewesen die alle Team Tour waren :D

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Park im Zentrum San Cristóbals‘

San Cristóbal ist einer meiner Lieblingsorte in ganz Mexiko. Diese kleine Stadt und gleichzeitig Touristenhochburg von Chiapas, schafft es, dass sie trotz der ganzen Touris den Flair hat, lokal zu sein. Außerdem ist sie eine der wenigen kleinen Städte, die trotz ihrer Größe unglaublich lebendig ist und mit ihrem Charme einfach alle verzaubert. Spaziert man zum Beispiel durch den Park mitten im Zentrum von San Cirstóbal, trifft man auf Schuheputzer, Zeitungsstände, Mexikaner die gemütlich vor sich hinschlendern, Mexikaner die auf eine Bank gechillt die Umgebung auf sich wirken lassen und Touristen, die vorbeispazieren und/oder wie ich ein Foto oder zwei machen. Es ist eine total relaxte und gleichzeitig lebendige Atmosphäre. Und drum herum fahren Autos, es wird alles Mögliche verkauft und dazwischen mischen sich immer wieder ein paar Touris. Und so ist eigentlich ganz San Cristóbal. Die Locals gehen ihrem gewohnten Alltag nach, verkaufen was an Touristen (auch viele Latinos) und lassen gleichzeitig ihre Stadt aber auch einfach sein und von sich aus verzaubern. Probiert es einfach mal aus und chillt euch ein wenig in den Park. Und bitte nicht überrascht sein, falls euch was zum Kaufen angeboten wird. Das gehört in San Cristóbal einfach dazu :D

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Tanzshow in Palenque

Jedes Mal, wenn ich an einen neuen Ort komme, mag ich es abends ein bisschen umher zu spazieren, mich ins Zentrum zu begeben und einfach zu schauen, was so passiert. Dieses Mal hatte ich den Aufbau der Bühne bereits gesehen, mir aber tatsächlich keine weiteren Gedanken gemacht. Umso cooler war es in diese - nennen wir es Show -  reinzulaufen. Es fing mit zwei Menschen, die Gitarre gespielt und gesungen haben an und ging weiter mit verschiedenen Tanzgruppen. Da ich in Mérida bereits einiges an verschiedenen Tänzen gesehen hatte, hatte ich naiverweise bis dato gedacht, dass es „vermutlich“ nicht so krass anders sein würde. Tja far fetched. Mir war davor schon häufig erzählt worden, dass Mexiko eigentlich sehr viele verschiedene Kulturen innerhalb eines Landes hat. Und somit natürlich auch viele verschiedene traditionelle Tänze. Diese Lektion habe ich in Palenque gelernt. Während ich in Mérida stepptechnisch beeindruckt wurde, habe ich mich in Palenque gefragt, wie die lernen ihre Kleider so zu schwingen. Ich meine jetzt mal ernsthaft.... ich glaube nicht, dass das so einfach ist, wie es aussieht. Vor allem nicht mit der Präzision. Und das muss doch auch tierisch in die Arme gehen und alles. :D Und auch die Musik ist – zumindest für mich – völlig anders. Von daher war ich mal wieder beeindruckt und habe das Spektakel sehr genossen. :D

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