Aussichtspunkt Punta Cometa in Mazunte

Der Aussichtspunkt „Punta Cometa“ in Mazunte liegt zwischen zwei Stränden und blickt frontal auf den Ozean. Man bekommt also wirklich was zu sehen und der Sonnenuntergang ist auch echt schön. Hin kommt man über einen langen Weg über Sand und Steine, für den ihr euch am besten was festeres als Flipflops oder offene Sandalen anzieht. Es geht zwar auch in Flipflops, aber dann müsst ihr ein bisschen mehr aufpassen, wo ihr hintretet. Ach, und versucht nicht um die Mittagszeit hinzugehen, weil die Sonne in Mazunte echt ballert. Bedeutet der Sand wie auch die Steine sind super heiß und ihr könnte euch nirgendwo hinsetzen und die Sonne brennt pretty much die ganze Zeit auf euch runter, weil es halt auch keine Schattenplätze gibt. Der Weg zum Aussichtspukt lohnt sich natürlich trotzdem allemale. Ich würde ihn nur einfach erst am Nachmittag antreten. Auf dem Weg werdet ihr mehrere tolle Sichten haben, wirklich unglaubliche Steinformationen und sehr viele Löcher in den Steinen selbst sehen. Vorne am Aussichtspunkt hat man dann eine echt tolle Sicht auf den Playa Cometa, die Steine und Felsen wie auch den Playa Mazunte. Der Sonnenuntergang ist wie das i-Tüpfelchen. Zwar nicht so schön wie in Puerto Escondido, aber auch echt schön. Und ihr habt übrigens genug Zeit nachdem die Sonne am Horizont verschwunden ist zurückzukommen, um genug Licht für die Heimreise zu haben. Hin oder nicht? Ich finde, wenn ihr den Tagestrip nach Mazunte macht, solltet ihr den Aussichtpunkt definitiv mitnehmen. Das ist nämlich ehrlich gesagt das coolste an Mazunte. :D

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Mazunte

Mazunte ist ein kleiner Ort, manche würden vermutlich Dorf sagen, der nicht weit von Puerto Escondido entfernt liegt und eine Art Tagestrip ist. Zumindest besuchen die meisten Touris Mazunte in Form eines Tagestrips von Puerto Escondido aus. Es ist ein im Großen und Ganzen recht süßer kleiner Ort, der tatsächlich hauptsächlich aus einem Strand und einem schönen Aussichtpunkt besteht, der sich zwischen zwei Stränden erhebt. Hin kommt man mit einem Colectivo, das einen dann an einer bestimmen Stelle rauslässt, von wo aus man mit einem Planwagen weiterfährt. Hier ein Tipp meinerseits: nehmt so wenig wie möglich mit, denn der Planwagen war zumindest an dem Tag, an dem ich hin bin, echt überfüllt. Meaning: ich hing außen dran – kein Scherz. Also ich hab mich halt auf so ne Art Stufe hinten am Planwagen gestellt und oben an so einer Eisenstange, die im Planwagen integriert war, festgehalten. Dont’t get me wrong ich fands toll, weil ich solche Art von Abenteuern liebe, aber… ich denke es war hilfreich, dass ich nicht allzu viel dabei hatte :D (Die kriegen euer Zeug trotzdem irgendwie unter, aber bei nem Tagestrip braucht man‘s ja auch nicht unbedingt) Naja der Wagen fuhr dann über eine kurvige und leicht bumpy road nach Mazunte und ich dachte nur bei mir „das Leben einer Backpackerin“ :D In Mazunte angekommen war der Weg zum Strand nicht mehr weit. Man kann ihn echt kaum verfehlen. Allerdings…. Ich gestehe ich war ein ganz klein bisschen enttäuscht. Nicht weil der Strand nicht schön gewesen wäre, sondern…. Puerto Escondido hat echt traumhaft schöne langgestreckte Strände. Es ist schwer da mitzuhalten. Und Mazunte… ist halt nicht krasser, sondern eben auf einer Art ähnlichem Level. Mit Playa Zicatela oder Playa Bacocho zb kann – wie ich persönlich finde – Mazunte zum Beispiel nicht mithalten. Daher war ich tatsächlich ein bisschen enttäuscht. Wie gesagt: Nicht, weil Mazunte nicht echt schön ist, sondern einfach weil ich mit einem Wow-Effekt gerechnet hatte, der schlicht ausblieb. Aber gut, Puerto Escondido verwöhnt einen auch einfach echt. :D Hin oder nicht? Ich persönlich finde, dass ihr nicht unbedingt hin müsst. Wer Strände liebt ja, aber Puerto Escondido hat mehr und schönere Strände auf einem Fleck vereint und verzaubert einen einfach instant. Daher… wenn ihr Zeit habt ja, sonst fokussiert euch lieber auf Puerto Escondido.

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Playa Punta Colorado in Puerto Escondido

Der Ausblick auf den Sonnenuntergang vom Playa Colorado aus, ist wirklich unglaublich schön! Da ich aber tatsächlich rein durch Zufall am Playa Punta Colorado gelandet bin, erzähle ich die Geschichte mal von vorne. Ich war gerade von einer Exkursion zurückgekommen und wollte mir in der Küche einen Snack machen, da bricht eine große Gruppe irgendwohin auf. Als ich nachfrage, wohin, heißt es nur „Sonnenuntergag gucken. Willst du mitkommen?“. Da sich mein Hunger, zum dem Zeitpunkt, noch mit Snacks befriedigen ließ und ich Sonnenuntergänge liebe, dachte ich „Why not?“ und habe mich der Truppe kurzerhand angeschlossen. Unten gings dann kurz erst noch ins Kiosk, weil alle wohl ein bisschen Appetit auf Snacks hatten, und los gings. Die Fahrt wurde äußerst interessant, weil sich etwa 15 Menschen auf einen einzigen Jeep gequetscht habe. Also damit meine ich ein Auto, was hinten eine Ladefläche hat, wo man sich draufstellen kann. Im Klartext bedeutet das zwei schlanke Menschen haben sich vorne neben den Fahrer auf den Beifahrersitz gequetscht und wir anderen haben uns wie die Sardinen hinten auf die Ladefläche des Jeeps gepackt. Gut gequetscht entspricht nicht der Wahrheit, denn es gab genug Platz. Zumindest zum Stehen :D – Und ja wir konnten uns alle angemessen festhalten. So sind wir dann erst die Straße ein Stück weit runtergefahren und dann ging es auf eine Art Waldweg durchs Grüne hin zum Playa Punta Colorado. Der Abschnitt war dann doch recht kurvig, bumpy und – unter uns – es war ehrlich echt witzig und hat richtig Spaß gemacht. Allerdings wäre so was nichts für Leute ohne ein Herz für Abenteuer. Und würde in Europa absolut niemals gehen :D An der Playa Punta Colorado angekommen, sind wir alle runter vom Jeep und haben uns ehrfürchtig hingehockt, denn…. Die Aussicht ist echt nicht von schlechten Eltern. Rechts erstreckt sich unter einem der Strand und halb rechts/halb geradeaus geht die Sonne in Form eines Feuerballs langsam unter. Das Bild ist echt…. Wunderschön. Wirklich. Auch haben wir zwischendurch weit draußen einen Wal gesehen, was das Ganze noch mal besonderer gemacht hat. Ich habe, um ehrlich zu sein, die ganze Zeit Fotos gemacht und völlig mesmerized den Sonnenuntergang betrachtet, weil der in Puerto Escondido einfach ein absoluter Hingucker ist. Zieht einen in seinen Bann und lässt einen nicht wieder los. Ach und FYI die Rückfahrt nachdem die Sonne untergegangen war – meaning im Dunkeln durch Wald und nur das was die Scheinwerfer vom Auto gestreift hat war sichtbar….. – der Adrenalinjunkie in mir war seeeehr glücklich :D Hin oder nicht? Da wir mit einem Jeep hin sind, bin ich mir nicht sicher, ob man auch so hinkommt. Weil bis zu dem Punkt, wo man auf den Weg durch den Wald abbiegt safe. Aber ich weiß ehrlich nicht, wie lange man von da aus läuft und ob ich mich das solo in der Dunkelheit trauen würde. Von daher müsstet ihr das mal recherchieren.

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Punta Zicatela in Puerto Escondido

Der Punta Zicatela hieß bei mir ganz lange nur „Rocas“ also Steine. Er ist mir das erste mal aufgefallen, als ich den Hauptsurferspot ein wenig länger beobachtet habe. Ganz links an der Ecke, besser auf der Ecke, gibt es eine paar Felsen mit Vögeln drauf. Aus der Ferne kann man nicht erkennen, wie hoch genau oder was da genau ist, aber ich habe beobachtet, wie Menschen hingelaufen sind und dachte mir, als ich den großen im Wasser stehenden Felsen gesehen habe „Die Aussicht von da oben muss echt gut sein“. Also habe ich es erst am Rand entlang versucht. Da steigt das Wasser aber irgendwann so hoch, dass du nicht weißt, ob du durchkommst. Da ich auf Maps gesehen hatte, dass es auch einen Weg oben rum gibt, bin ich also den „Umweg“ gegangen. Und der hat sich echt gelohnt. Rocas, oder Punta Zicatela ist… eine Art wilde Steinbucht. Man klettert zuerst runter und ist dann umrundet von wilden Stein- und Felsformationen. Nach rechts haben sich ein paar Baumstämme in verwinkelter Formation zwischen den Steinen verkeilt und sind Teil des Ambientes. Ein wenig weiter raus ist ein Vogelfelsen, der oben drauf von Pelikanen bevölkert ist und dementsprechend komplett weiß von Vogelscheiße obenauf ist. Links kommt man über eine Art Sandstrand mit großen Steinen drin weiter nach links und schräg rechts steht besagter Fels. Ich hab von weitem gesehen, dass Menschen drauf waren. Means: possible. Ich gestehe, dass der Aufstieg etwas unorthodox war, weil es keine klare Route gab und ich mit Fliflops auch ehrlicherweise nicht das beste Schuhwerk anhatte, aber! Ich bin draufgekommen. Und die Sicht von oben war wirklich verdammt gut! Ich konnte den gesamten Playa Zicatela überblicken, konnte aufs Meer rausschauen, die Surfer beobachten, hatte einen guten Blick auf die Pelikane und… es hat sich echt gelohnt es einfach mal zu versuchen. Runter hab ich übrigens den Trick angewendet „Wo man hochgekommen ist, kommt man auch wieder runter.“ Ist ein alter Spruch meines Vaters und funktioniert fabelhaft wenn dein Hirn denkt „Wie zum Geier soll ich hier bitte wieder runterkommen?!“ Wenn man von den ganzen Steinen und Felsformationen – das Wasser hat natürlich seine Spuren hinterlassen – ein wenig weiter nach links geht, sieht man einen Felsen auf dem ein Haufen Männer stehen und regelmäßig Schnüre ins Wasser werfen. Was sie tun? Na fischen! Denn Angeln braucht der Mexikaner nicht 😉 Da habe ich mich dann allerdings nicht hingetraut. Erstens war der Felse recht weit im Wasser und zweitens war das ja auch gar nicht mein Ziel. Also habe ich noch etwas die Szenerie in mir aufgenommen. Das Meer, das immer wieder heranschwappt und sich einen Weg zwischen den Steinen und Felsen bahnt und sich dann wahnsinnig schnell wieder zurückzieht, die Steine, die in der Strömung liegen und ganz grün von Moos/Algen sind und dieser Ort, der tatsächlich doch, trotz seiner Nähe zum Strand, recht abgeschieden ist. Hin oder nicht? Ich persönlich fand die Exkursion wirklich toll! Ich würde das jedem der sich nicht zu schade ist ein bisschen zu klettern und auf Abenteuersuche zu gehen empfehlen. Und nein, von da, wo man steht, bevor man sich an den Abstieg runter zu dem Stein mit der tollen Aussicht macht, sieht man nicht mal ansatzweise dasselbe. Von daher heißt es hier ganz oder gar nicht 😊

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Surfers Spot in Puerto Escondido

Den Surfer Spot von Puerto Escondido mag ich, weil es eine hypnotisierende Wirkung hat die Surfer auf ihren Boards zu beobachten. Gleichzeitig gibt es hier die mit Abstand phantastischste Aussicht auf den Sonnenuntergang in Puerto Escondido. Surfer bei Sonnenuntergang… ein Bild für die Götter – und zwar im ganz ernsten und ehrlichen Sinne. Tatsächlich ist der Surfer Spot eigentlich kein eigenständige Spot und Surfen kann man auch anderswo in Puerto Escondido, aber! Es ist nun mal der Spot wo die meisten Surfer auf einem Haufen vor sich hindümpeln und auf die nächstbeste Welle warten. Da ich nicht surfen kann, habe ich mich von der Aussicht berieseln und hypnotisieren lassen und die Sonnenuntergänge genossen und versucht diese Aussicht mit meiner Kamera festzuhalten. Ob ihr hierhin solltet? Also wenn ihr euch diese Sonnenuntergänge entgehen lassen wollt, ist das irgendwo eure Schuld :D

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Playa Angelito in Puerto Escondido

Puerto Angelito war tatsächlich eine der für mich schönsten Buchten von Puerto Escondido. Es gibt einen leicht gebogenen Streifen Sandstrand, ein paar Stände am Rand und ein paar Familien, die unter Schirmen auf dem Boden oder auf Stühlen sitzen. Im Hintergrund sind Palmen und auf dem Wasser dümpeln Boote vor sich hin. Recht und links säumen die Bucht Steine, die zumindest in weiten Teilen rund und groß genug sind, um ein bisschen klettern zu gehen. Für mich war es wie das perfekte, etwas abgeschiedene, Paradies. Natürlich bin ich auch auf Erkundungstour gegangen, wodurch ich auch den nicht so schönen und ziemlich verschmutzten Teil von Puerto Angelito gesehen habe. Die Aussicht von dort auf die Bucht war trotzdem toll (auf das Meer blickend rechts den Weg der Steine entlang). Am Puerto Angelito selbst war ich tatsächlich gar nicht so lang, weil ich hauptsächlich Fotos gemacht und mich ein bisschen umgesehen habe. Aber diese Bucht mit den Booten war einfach echt schön und den Ausflug wert! Hin oder nicht? Also ich würde sagen ja. Alleine schon der Ausblick von der Seite auf die Bucht ist es absolut wert 😊

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Playa Coral in Puerto Escondido

Dieser kleine Strandabschnitt liegt seitlich und/oder hinter dem Strand, wo die Schildkrötenbefreiung stattfindet (Playa Bacocho). Playa Coral ist ehrlich zwar nicht sonderlich groß, vor allem im Vergleich zu Playa Bacocho, aber wie eine kleine perfekte Bucht. Jetzt nicht mit Palmen und so im Hintergrund, aber irgendwas hat dieser Strand, das einen verzaubert. Hin kommt man – glaube ich – nur/am einfachsten, wenn man zu Playa Bacocho fährt und dann über die kleine Steinbucht (Posita Natural Julieta) quasi rüberläuft. Es ist zugegebenermaßen kein Weg, den man „einfach so“ entlanglaufen kann, aber ich persönlich finde die Bucht von Playa Coral echt schön! Und hier sind meist nicht so viele Menschen. Hin oder nicht? Da hier zwei wunderschöne Strände und eine wahnsinnig charmante Steinbucht direkt aneinander liegen, finde ich müsst ihr. Ganz abgesehen davon spiegelt sich die Sonne hier durch die Buchtform noch al ganz anders im Wasser. Es ist einfach echt schön! 😊

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Playa Bacocho in Puerto Escondido

Wart ihr schon mal bei einer Schildkrötenfreilassung dabei? Es ist ehrlich eines der süßesten und schönsten und gleichzeitig grausamsten Dinge, die ich je gesehen habe. Die Erklärung folgt gleich. Zuerst noch kurz zum Strand. Playa Bacocho ist wirklich verdammt lang! Ich behaupte nach wie vor das Playa Zicatela länger ist, aber Playa Bacocho macht dem definitiv Konkurrenz :D Als ich zum ersten Mal da war, dachte ich mir nur „Wie kann ein Ort nur zwei so wunderschöne Strände mit dem perfekten Wasser und einer strahlenden Sonne am Horizont haben?“ Denn so ist Playa Bacocho. Du wirst empfangen von pretty much weißem Sandstrand, einem unter der Sonne glitzernden Meer, unendlicher Weite (bis das Auge reicht auf jeden Fall), einem kleinen Palmenhintergrund ganz links, wo es übrigens auch ein Hotel gibt, und einer kleinen Steinbucht, die links an den Strand grenzt. Und kaum eine Seele die irgendwo sitzt. Ein paar Menschen spazieren den Strand rauf oder runter, ein paar sind im Wasser, irgendwo läuft jemand mit seinem Hund entlang…. Das wars. Ich glaube nicht, dass wir in Europa so wunderschöne und doch im Vergleich zur Länge und Größe unbevölkerte Strände kennen. Und so sauber! Ehrlich. Einfach nur wow! Und ich bin eigentlich kein Strandfan, aber Puerto Escondido hatte mich. Zurück zu der Schildkrötenfreilassung. Eine Freundin aus dem Hostel hatte mich gefragt, ob ich mitkommen wolle. Ich persönlich hatte jetzt nicht geplant zu einer zu gehen, weil ich mir dachte „Naja, die lassen da kleine Schildkröten frei und die laufen dann ins Meer… find ich jetzt nicht so krass.“ Tja far fetched. Also es beschreibt schon so ganz grundsätzlich, was in etwa passiert, aber… wenn ihr mal mitgemacht habt oder bei sowas dabei wart, wisst ihr wovon ich rede. Erst mal, wie süß sind diese kleinen Winzlinge bitte? :D Und wie knuffig ist es bitte, wenn sie versuchen aus der Schale zu klettern? Und dann darf man sie nicht anfassen, weil sie‘s sonst da draußen in der großen weiten Welt schwer haben und man muss diese Schale immer so halten, dass sie nicht ausbüchsen können… Da ich mich nicht angemeldet hatte, hatte ich auch keine eigene Schale und habe daher nur fotografiert. Was aber auch schon toll war. Es wird dann so eine Art Absperrung aufgebaut, hinter der sich die Leute hinknien um die Schildkröten in den Sand zu entlassen. Relativ geradeaus aufs Meer gerichtet, damit sie den Ozean auch nicht verfehlen können. Vorne stehen dann ein paar von den Locals und versuchen die Vögel davon abzuhalten, die kleinen Schildkröten zu essen. Denn ja, das ist quasi ihre Leibspeise. Und ihr wisst nicht, wie pfeilschnell diese Viecher runterschießen können, um sich eine dieser süßen putzigen kleinen Schildkröten zu schnappen. Echt krass…. tja means man steht da, feuert die Schildkröten an bis ans Meer zu kommen und zu schwimmen, während die Kleinen um ihr Leben sprinten und man bei jeder Welle hofft, sie werden jetzt mitgerissen, um dann im Wasser bitte bloß nicht von einem Vogel gefressen zu werden. Es ist…. Extrem süß und wunderschön, aber auch echt brutal, wenn man sieht, wie diese Vögel die Schildkrötenfreilassung einfach mal wie eine Art Fütterungszeit sehen und kaum wegzuscheuchen sind – und don’t get me wrong, die Mexikaner versuchen echt alles um die Vögel fernzuhalten. Ja oder nein? Playa Bacocho wie auch Schildkrötenfreilassung: JA! Weil…. Es ist ein Stück Mexiko. Und ihr tut etwas Gutes, wenn ihr dabei helft eine Schildkröte mehr in den Ozean zu geleiten (von den weiß ich nicht wie vielen Schildkröten überleben nämlich nicht allzu viele…). Und Playa Bacocho ist auch echt schön, von daher :D

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Straßen von Puerto Escondido

Okay wenn man’s ganz genau nimmt, eigentlich nur die Avenida del Morro und ein bisschen die Seitenstraßen nahe dem Playa Zicatela – hier gibt’s nämlich abends immer Schmuck, Taschen und Souvenirs zu shoppen. Also ein paar Mexikaner setzen sich mit Tischen raus und verkaufen Kram an Touris im Grunde. War jetzt nicht mein Favourite Ort um shoppen zu gehen, aber gibt’s natürlich. Die Avenida del Morro war aber tatsächlich genau der Abstecher, den ich gebraucht habe, um zu sehen, wie Puerto Escondido fernab der wunderschönen Strände aussieht. Das Bild war dezent anders, teilweise musste ich ein bisschen lachen – wer spanisch versteht und/oder Mexiko kennt, wird wissen, bei welchen Bildern – aber meistens war es interessant wie groß doch die Diskrepanz war. Ich meine ich bezweifle, dass sich jemals wer außer einer Bekloppten wie mir dahin verirrt, weil alle auf die Strände, das Surfen, ihren Urlaub oder chillen oder was auch immer fokussiert sind. Dennoch fand ich den Abstecher äußerst interessant. Und natürlich war ich auch im Ort Puerto Escondido unterwegs, aber… unter uns es sah aus wie an jedem x-beliebigen mexikanischen Ort nahe eines Strandes. Die Avenida del Morro hingegen fand ich irgendwie interessant. Weil sie so authentisch und ohne Filter war. Ist der Strand auch, aber ich fands einfach interessant zu sehen, wie so ein Strandort in Mexiko aussieht, wenn man den Strand verlässt. Und genau das habe ich bekommen. Hin oder nicht? Ne. Müsst ihr nicht. Also ihr könnt sehr gerne, aber wer jetzt nicht wie ich gerne fotografiert und solche Art von Orten gerne ablichtet, für den ist das nix. Daher guckt euch die Bilder gerne an und vielleicht erratet ihr ja bei welchen Bildern ich grinsen oder lachen musste 😊

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Playa Principal in Puerto Escondido

Der Hauptstrand von Puerto Escondido ist der – würde ich sagen – mit Abstand am meisten bevölkertste Strand von Puerto Escondido. Gleichzeitig vereint er eigentlich Playa Marinero, Playa Principal und Bahia Puerto Escondido in einem. Ich meine versteht mich nicht falsch, man kann in Puerto Escondido sehr lange einfach nur am Meer entlanglaufen und passiert dabei mehrere Strände. Daher… fasse ich diese Art Bucht einfach mal in einem. Wenn ihr – wie ich damals – von der Backpacker Area (Playa Zicatela) aus kommt, kommt ihr als erstes am Playa Marinero vorbei. Das ist wie ich vermute der Abschnitt mit den Steinen. Sehr cool, denn von hier aus ist es einmal nicht sehr weit zu einem kleinen Aussichtspunkt (Mirador Romance de Verano), gleichzeitig aber kann man von hier aus tolle Bilder des Playa Principal und der gesamten Bucht machen, weil man eine Art Überblick hat. Wenn man dann weiterläuft, läuft man vor allem vielen Locals über den Weg, läuft an Verkäufern und Ständen vorbei, sieht Boote die entweder gerade reingeholt oder ins Wasser gezogen werden oder einfach auf dem Wasser dümpeln und ganz viele mexikanische Familien, die hier entspannten. Auch ist es einer der wenigen Strände mit einer Art Skyline im Hintergrund. Andere mögen das blöd finden, ich fands ne Abwechslung 😊  Hin oder nicht? Ich persönlich finde der Strand lohnt sich komplett. Man sieht eine andere, etwas mexikanischere und dadurch auf gewisse Weise authentischere Seite von Puerto Escondido und was mir besonders gefallen hat: man sieht, dass die Strände in Puerto Escondido relativ unterschiedlich sind, was Puerto Escondido wiederum so besonders macht.

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