Museum des Erinnerns und der Toleranz

Das Museo de la Memoria y Tolerancia, übersetzt Museum des Erinnerns und der Toleranz, ist meines Erachtens nach eines der Museen, das am besten mit Geschichte, Zusammenhängen, gesellschaftlichen Themen und einfach vieles in einen Zusammenhang stellt, die richtige Intensität an den Tag legt und das ganze korrekt, ohne viel Firlefanz und trotzdem mit dem nötigen Nachdruck rüberbringt. Ich fand das Museum ganz ehrlich richtig richtig gut. Der Grund, warum ich hier kein zweites Mal drin war, ist schlicht, weil es ein schweres Museum ist was dich nachdenklich und schon bedrückt zurücklässt. Einfach weil gesellschaftliche Missstände, wie Diskriminierung, Rassismus und Sexismus genauso wie Genozide und ähnliches thematisiert und dargestellt und auch quasi „aufgearbeitet“ werden. Ich als Deutsche zum Beispiel kann für gewöhnlich Museen zu Nazideutschland nicht mehr sehen. Nicht, weil es nicht wichtig wäre, daran immer wieder zu erinnern. So etwas darf selbstverständlich nie wieder passieren. Dennoch bestand dreiviertel meines Geschichtsunterrichts in der Schule nur aus diesem Thema und alles worin Deutschland jemals in irgendwelchen Geschichtsmuseen vorkommt, ist mit diesem Thema. Fast ausschließlich zumindest. Dabei sind wir nicht die einzigen die richtig Scheiße gebaut haben. Nur die, die zumindest versucht haben und versuchen es vernünftig aufzuarbeiten – und ich behaupte nicht, dass das immer auch so klappt, wie es sollte. Alles, was ich sagen will ist, dass zum Beispiel Spanien richtigen Mist in Lateinamerika gebaut hat. Und das heutige Amerika wie wir es kennen, wird von Menschen geführt, die höchstwahrscheinlich ganz ursprünglich mal von Europäern abgestammt haben. Von den Briten (kann ich da überhaupt einen Kontinent auslassen?) will ich gar nicht erst anfangen. Ganz zu schweigen davon was Afrika alles angetan worden ist. Um den Kreis dieser kleinen Ausführung zu schließen: in dem Museum in Mexiko City wird selbstverständlich Nazideutschland thematisiert. Und das ist auch richtig so. Aber eben auch andere Etappen der Geschichte von Genoziden oder Bürgerkriegen. Was ich damit sagen will, es ist allumfassender und guckt sich sehr breit in der Geschichte der Menschheit um. Und das fand ich persönlich wahnsinnig spannend und interessant. Selbstverständlich auch furchtbar und erschreckend, aber…. Das Museum hat gezeigt, dass die ganze Welt von gewissen Probleme betroffen ist, es übergreifend ist. Und wie ich finde hat es das ziemlich gut geschafft. Es gab zum Beispiel Abschnitte zu LGBTQ+ (bitte verzeiht, wenn ich einen Buchstaben vergessen habe. Es ist nicht mit Absicht, ich hab nur einfach ganz ehrlich den Überblick verloren), der Entwicklung dieser ganzen Bewegung und die Frage nach dem Geschlecht und wie „Mädchen“ bzw „jungen“ großgezogen werden. Natürlich hinterfragend. Auch gab es ein Wachsfigurenkabinett, bei dem mir zwischenzeitlich nicht mal ansatzweise ersichtlich war, was das jetzt genau da zu suchen hatte. War aber trotzdem cool :D Oh und relativ zu Ende ein Spiegelkabinett – herrlich um irgendwo gegen zu laufen :D Ich kann und werde nicht alles aufführen, was ich da drin gesehen habe, was thematisiert wurde oder was es gab. Ich fand das Museum einfach wirklich gut gemacht, sehr allumfassend und zum ersten mal seit… meiner Schulzeit glaube ich, fand ich die Nazizeit Deutschlands tatsächlich gut, wie auch in einem für mich interessanten Maß, dargestellt. Und das ist gar nicht so leicht, wie man als nicht deutscher vielleicht denkt. Mein persönlicher Lieblingsraum war der, wo die gesellschaftlichen Probleme – zumindest die, die auch ich mit als die Wichtigste ansehe - gezeigt wurden. Klassismus (Arm, reich etc), Sexismus (Ungleichheit, Gewalt aufgrund des Geschlechts etc), Homophobie, Rassismus und Barrierefreiheit. Auch hier vergesse ich mit Sicherheit etwas, aber das ist mir am präsentesten im Gedächtnis geblieben. Hin oder nicht? Ja auf jeden Fall. Ich finde das Museum wie gesagt wirklich extrem gut gemacht und würde jedem empfehlen reinzugehen. Liegt zwar etwas schwer im Magen, lohnt sich aber wie ich finde trotzdem zu hundert Prozent und falls ihr hingeht – was ich hoffe – plant mal einen Tag ein. Weil das Ding ist groß und viel :D

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Museum des Lichts

Das Museo de la Luz ist spannend, interessant und sehr interaktiv aufgebaut. Und unter uns, ich glaube es ist das absolut coolste Museum, in dem ich je war. Ernsthaft. Um ehrlich zu sein fand ich ganz am Anfang sogar, dass das Museum nicht sonderlich krass oder interessant klang und ich bin auch nur rein, weil ich ein paar interessante Fotos online gesehen habe. Dass es aber SO cool sein würde, ich mir – obwohl ich das wirklich nie! Tue – sogar interessiert Texte durchlesen würde und zum Spielkind mutieren würde, das hab ich wirklich nicht erwartet. Aber Leute da drinnen gibt es so ne Kugel mit nem Elektrizitätsball drinne. Und so ne Scheibe, auf die man seine Hand legen kann und dann quasi auch Licht mit deiner Hand interagiert. Und dann gibt es so eine Art runde Scheibe auf die verschiedene Farben projiziert werden und wenn du dich vor die Farben stellst, kannst du lustige Figuren in gestaffelter Ausführung machen – In Farbe! Dann gibt es da Spiegel aller Art – ich hatte sooo fette Beine :D - , verschiedene Lichtspiele, ein sehr nachdenkliches Hologramm von unserem Planeten und wie der in Feuer aufgeht – kein Scherz. Und… so viel anderes cooles. Neben der Kugel mit dem Elektrizitätsball und dem Spiel mit den verschiedenen Farben, war mein absolutes Highlight die Wärmebildkamera. Habt ihr jemals schon mal vor so nem Ding gestanden und euch selber dabei beobachten können? Macht wahnsinnig viel Spaß und jetzt weiß ich auch endlich, warum meine Nase im Winter oder wenn ich schnupfen habe immer so schnell rot wird und so empfindlich auf Sonne reagiert. Sie war einfach mal das einzig rote in meinem Gesicht und alles andere war gelb! :D Ich hab mich wirklich königlich vor dem Ding amüsiert. Ich habe da drinnen tatsächlich meinen gesamten Tag verbracht und bin sogar noch mal wiedergekommen, weil ich nicht fertig war. So gut war das Museum. Und das ist bei mir ein absolutes „first“. Hatte ich noch nie und hatte ich seitdem auch nicht mehr. Ich hatte da drinnen einfach echt die Zeit eines Lebens. :D Hin oder nicht? Ja bitte bitte ja. Das Museum ist echt…. Richtig klasse! Also klar sind Sights draußen wie Reforma, Zócalo, Kathedrale etc wichtiger in diesem Sinne, aber oh mein Gott dieses Museum macht echt Bock :D Und ich glaube Kinder hätten hier drin auch ne richtig gute Zeit :D

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Märkte im Zentrum Mexiko Cities

Märkte oder Stände und Mexiko sind… können ehrlicherweise glaube ich gar nicht ohne einander existieren. In Mexiko wird an allen Ecken und Enden ständig irgendwas verkauft – seien es auch nur Tamales von alten putzigen Omis, die ein bisschen was (dazu) verdienen wollen. In Mexiko City ist das selbstverständlich nicht anders. Und so läuft man eigentlich ständig irgendwo in einen Markt rein oder an einem vorbei. Ich für meinen Teil habe zum Beispiel bis auf vielleicht zwei oder drei Märkte – weil die für etwas bestimmtes bekannt waren – nicht einen mit Absicht aufgesucht, sondern bin einfach unverhofft reingerannt und fand sie dann so cool, dass ich entweder sofort Fotos gemacht habe oder später noch mal zurückgekommen bin. Dieser spezielle Markt, der tatsächlich mehr oder weniger zusammenhing und mit absoluter Sicherheit keine eigenen Namen hat ist mitten im Zentrum. Genau könnte ich’s euch nicht mal sagen wenn ich‘s versuchen würde. Ich weiß es schlicht wirklich nicht. Ich weiß nur, ich bin eine Straße runter und als ich dann ein einer Treppe vorbeikam, die in einer Gasse geführt hat, habe ich dann die überdachten Bücherstände gesehen. Da ich eine Leseratte bin und man Bücher ehrlicherweise nicht unbedingt überall findet, fand ich großartig endlich mal ganz viele Bücher auf einen Haufen gefunden zu haben und hab mich umgeschaut. Und nein leider habe ich keine Bücher gekauft. Lag aber nicht daran, dass es da nichts gegeben hätte, sondern einfach an einem „Bücher-Kauf-Verbot“, dass ich mir selber vor der Reise auferlegt habe. Ich bin eine große Leseratte, aber Bücher sind schwer und nehmen Platz weg. Extreeeeem ungünstig, wenn man backpacken ist. Daher das „Verbot“. Und wenn ich ein Buch gut finde, will ich es halt auch behalten. Doppelt ungünstig, wenn man backpacked :D Hin oder nicht? Wenn ihr ihn findet gerne :D

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Reforma und Straßen im Zentrum

Die Straße Reforma – im spanischen Calle Reforma – wird im Grunde nur Reforma genannt. Und der Grund warum ich sie separiert von den restlichen Straßen Mexikos im Zentrum behandle ist, weil sie einfach ne echte Hausnummer ist. So ein bisschen wie die Madero, die Shopping Meile Mexiko Cities. Wenn ihr die Reforma runterlauft, werden euch schnell ein paar Sachen auffallen. Sie ist sehr sauber, sehr breit, relativ… ich nenne es immer pompös oder schick und auch gesäumt von schönen und hohen Gebäuden, super teuren Hotels und ehrlicherweise glaube ich auch den meisten Kreisverkehren innerhalb einer Straße in Mexiko City. Zumindest im Zentrum. Sie ist einfach ganz ehrlich gesagt eine echte Schönheit und so ein bisschen das Aushängeschild Straßentechnisch von Mexico City. Natürlich ist Mexiko City allgemein eine in vielen Ecken wirklich schöne Stadt, aber die Calle Reforma ist schon so das i-Tüpfelchen mit Ausrufezeichen :D Wenn ihr die Reforma runterschlendert kommt ihr an Hochhäusern, den besten und teuersten Hotels, Restaurants, Cafés, Kunstprojekten und - am Kreisverehr direkt vor dem Zentrum - natürlich an großen und imposanten Statuen wie auch Hochhäusern vorbei. Und der Àngel de la Independencia wie auch die Fuente de la Diana Cazadora sind beide quasi Sights auf der Reforma – übrigens unbedingt! Einen Besuch bei sonnigem Wetter wert. Auch tolle Fotos! Mein persönliches Highlight außer dem Àngel de la Independendia war definitiv das Börsenhaus – wie ich es immer genannt habe – wo ich beim Joggen immer entlanggelaufen bin und das mir immer den Währungskurs aller möglichen Länder angezeigt hat. So wusste ich immer wie viel der Peso im vergleich zum Euro gerade wert ist :D War nicht mit Absicht aber doch sehr funny :D Die restlichen Straßen im Zentrum Mexikos sind aber natürlich auch nicht zu verachten. Mein persönliches Sammelsurium ist durch einfaches herumlaufen entstanden, durch mich treiben lassen und einfach eintauchen ins Zentrum. So habe ich den Affen kur vor dem Zentrum gefunden – richtig cool das Ding! – die Porrúa Bücherei und ihre coolen Wallpaintings und auch Gebäude, Graffitis, die Fahrräder, wie auch China Town – obwohl ich China Town ziemlich dürftig fand. Also ich habe davon nur ein Bild gemacht und das vom Eingang. Und ich war hinter dem Tor. Wenn es also keine weiteren Fotos gibt, gabs da auch nicht allzu viel zu sehen. Aber gut ich mag auch einfach picky sein :D Hin oder nicht? Reforma saaaaafe! Und auch die Straßen im Zentrum Mexiko Cities würde ich einfach mal auskundschaften. Da gibt’s super viel zu sehen und ihr stolpert meist geradezu über alles Mögliche. Von daher do it! 😊

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Sonntagsrun auf der Reforma

Einer meiner absoluten Lieblings Fun Facts beziehungsweise Happenings in Mexico City! Sonntags wird hier gemeinsam Sport getrieben! Der Sonntagslauf ist hier tatsächlich wortwörtlich zu verstehen. Für diesen Anlass wird sage und schreibe jeden Sonntagvormittag bis ich glaube so 13 oder 14 Uhr die Reforma bis zum Zentrum hin gesperrt. Und dann kannst du Inlineskaten, Fahrrad fahren, joggen, skaten oder wie auch immer du sportlich zur bzw die Reforma runter willst. Und das für alle gemeinsam. Fand und finde ich absolut mega! Ist auch noch mal ein ganz anderes Gefühl, wenn man das gemeinsam macht. Und das so regelmäßig! Nicht zu vergessen, dass die Reforma! Eine riesengroße fette Monsterstraße in Mexiko – meines Erachtens nach die schönste Straße von ganz Mexiko City – einmal komplett abgesperrt wird, damit man sie runterjoggen kann. Also wer das nicht cool findet I don’t know :D Weil also ihr lauft halt dann selbstverständlich auch an den Hochhäusern und den Prunkvollen Gebäuden und allem vorbei. Hat schon echt was. Und selbstverständlich bin ich mitgelaufen :D Zwar nicht jeden Sonntag, ich war ja auch mal feiern, aber die Male die ich dabei war haben sich definitiv gelohnt! 😊 Ach und wie ich das rausgefunden habe? Indem ich literally reingelaufen bin und mich gefragt habe was zum Geier hier los ist, warum die Reforma gesperrt ist und warum plötzlich stattessen Fahrradfahrer, Inlineskater und Jogger statt Autos unterwegs sind :D Gibt der Reforma auch eine sehr positive und ruhige Stimmung übrigens. Sehr passend zum Sonntag 😉 Hin oder nicht? JA! Auf jeden Fall. Auch wenn ihr nicht joggen oder Fahrradfahren oder inline skaten oder sonst was wollt. Klar ist es dann eher am Rande stehen und zusehen, aber ich persönlich finde das es trotzdem eine Erfahrung wert ist. Und falls ihr auch nur minimal gerne Fahrrad fahrt oder inline skatet gebt euch nen Ruck. Es ist wirklich und ganz ehrlich n richtig cooles Erlebnis. Auch wenn ihr an sich nur eine Straße runterjoggt :D

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Kunstprojekte auf der Reforma

Kunst wie auch die Reforma sind Teil der Stadt und des Stadtbildes von Mexico City. Ich selbst bin unzählige Male diese Straße rauf und runter gelaufen wie auch gejoggt, weil sie einerseits bei meinem ersten Aufenthalt in Mexiko City von meinem Hostel zum Zentrum und andererseits von meinem Hostel zu Chapultepec geführt hat. Chapultepec ist ein riesengroßer Park in Mexico City, der schon wieder sein eigenes Stadtviertel ist, aber dazu an anderer Stelle. Jedenfalls war ich hier ne Zeitlang regelmäßig joggen, weswegen ich auch immer die Reforma ein Stück Richtung Chapultepec unterwegs war. Bei diesen Joggrunden, oder auch auf meinem Weg ins Zentrum, bin ich nun des Öfteren an Kunst vorbeigekommen, die entlang der Reforma auf dem Gehweg aufgebaut war. Ob es nachdenkliche Skulpturen oder auch Installationen waren – wie zum Beispiel die Kinderschuhe – die aber dennoch meist in fröhlichen Farben gehalten wurden oder Anderes. Mein persönliches Highlight, für das ich tatsächlich auch noch mal extra aus dem Hostel zur Reforma gelaufen bin – mein Hostel lag sehr nahe bei der Reforma – war das Kunstprojekt, wo ganz viele Herzen entlang der Reforma aufgebaut waren. Und ja ich habe hier nur meine Lieblingsherzen fotografiert. Die waren tatsächlich relativ lange aufgebaut und es war einfach schön morgens an diesen süßen Herzen mit den nachdenklichen wie auch schönen Bildern dran vorbeizulaufen bzw zu joggen. Hin oder nicht? Also die Reforma müsst ihr so oder so mal runter, weil ohne das könnt ihr nicht behaupten ihr wärt in Mexico City gewesen – to my mind :D Und falls ihr Glück habt ist dann auch gerade etwas aufgebaut 😉

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Palacio de Correos

Der Palacio de Correos ist das Hauptpostamt in Mexiko City und ein sehr prunkvolles Gebäude. Und wie ich online per Zufall rausgefunden habe, wohl auch ein Museum. Meine Geschichte mit dem Gebäude ist… hat mich damals frustriert und ist heute rückblickend funny. Ich habe dieses Gebäude nie aus touristischen Gründen gegoogelt, besucht oder sonst etwas mit diesem Gebäude vorgehabt. Ich habe damals irgendwo in Chiapas meine Visa Bankkarte verloren – ja ich habe sie safe verloren, sie ist nicht gestohlen worden. Ich hab sie trotzdem natürlich sofort sperren lassen und hatte auch noch eine zweite dabei. War also alles halb so wild. Trotzdem wollte ich – wie auch schon vorher – für solche Fälle eine zweite Karte zur Absicherung haben. Also brauchte ich eine neue. Nachdem meine Mutter recherchiert hatte, wie lange so n läppischer Brief mit ner Karte drin – natürlich versichert – von Deutschland aus nach Mexiko braucht, war klar, die neue Karte muss irgendwohin geschickt werden, wo ich zur Not immer wieder hinkomme. Denn 4-6 Wochen oder eventuell sogar 3 Monate sind dann doch schon ne gute Zeitspanne :D Dementsprechend haben wir beschlossen, dass es Mexico City sein wird. Weil das liegt so zentral im Land das ich dachte „Kann ich zur Not immer hinfahren, wenn die Karte ankommt, falls sie das nicht in der angedachten Zeit tut.“ So. Gleichzeitig gab es natürlich die Möglichkeit, dass die Karte früher oder gar „rechtzeitig“ ankommt. Ich bin dementsprechend also ich glaube 5, 7 Mal oder so? In diesem Postamt gewesen, weil meine Mutter es explizit dahin geschickt hatte. Ich weiß nicht, wie oft ich vor Ort war, bis ich mal auf die Idee gekommen bin nachzufragen, ob man eventuell auch online nachgucken kann, ob das Paket da ist. Geht tatsächlich – da war ich aber auch schon zum vierten Mal oder so da. Und ja das Paket mit der Karte ist tatsächlich irgendwann angekommen. Es hat allerdings mehr als drei Monate gedauert und dementsprechend hatte ich…. Sagen wir mal Zeit zwischendurch ein paar Reisen zu tätigen und auch um mit diesem Gebäude warm zu werden und festzustellen, dass es echt schön ist. Und so war ich on top zu den Malen, in denen ich wegen der Karte da war, auch noch mal da, um das Gebäude zu fotografieren. Ist ne Story, die ich nie vergessen werden :D Wirklich absolut niemals :D Hin oder nicht? Da ich den Palacio de Correos tatsächlich ziemlich unfreiwillig entdeckt habe, bin ich dennoch dankbar, dass ich es habe, weil das Gebäude wirklich schön ist und eine tolle Treppe wie auch einen mega schönen Aufzug hat. Und auch der Bereich, wo man seine Post abholen kann – glaubt mir mein Hallelujah war groß, als die Karte TATSÄCHLICH da war (bin einmal umsonst hin, weil es online hieß sie sei da). Der Bereich ist jedenfalls auch echt schön und hat noch so alte Schalter und so mit Menschen hinter dem Glas und unglaublich vielen Paketen die sich stapeln und abgeholt werden müssen. Von daher gerne angucken. Ist eine schöne kleine Mini-Sight 😊

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Aussichtspunkt Torre Latinoamericana

In jeder großen Stadt gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus man die ganze Stadt im Blick hat. In Mexiko City ist es der Torre Latinamericana. Mit einem Aufzug fährt man 25 Stockwerke? – Vermutlich mehr – hoch und hat dann zugegebenermaßen auch einen wirklich tollen Ausblick. Kostet aber auch dementsprechend :D Also war tatsächlich eine der mit teuersten Sightseeing Sachen die ich überhaupt in Mexiko City gemacht habe. Lohnt sich aber auch, wie ich finde. Aber gut ich liebe Aussichtspunkt, von daher :D Weil, ich hab schon mit mir gerungen :D Es gibt eine Sache, für die Mexiko City sehr bekannt ist: el Trafico. Der Verkehr. Wenn ihr oben bei der Aussicht des Torre Latinoamericana seid, könnt ihr noch ein bisschen besser verstehen warum. Genauso wie in LA, hängt über Mexico City eine Art Smog Glocke. Guckt euch bitte die Bilder an. Ich war an einem sonnigen! Tag da oben. Und es sieht aus als wäre es bewölkt, was es nicht war. Wirklich nicht. Und trotzdem hängt überall was in der Luft. Da ich davon wusste, weil man mir gesagt hatte, dass wenn ich an einem bewölkten Tag auf den Torre Latinoamericana gehe, ich wegen Wolken und Smog nichts sehen würde, war ich tatsächlich schwer fasziniert und auch erschrocken, wie krass die Sicht trotz eigentlich wunderschönem Sonnenschein doch beeinträchtigt war. Von daher: Wenn ihr da hochwollt, macht es an einem wolkenfreien sonnigen Tag. Trust me :D 😊 Hin oder nicht? Ja definitiv tatsächlich. Es ist teuer - ganz ehrlich – aber die Aussicht ist auch einfach echt toll und der Smog macht das Ganze auf ne ganz furchtbare und absurde Art und Weise besonders. Und die Shots die ihr von Bellas Artes bekommen könnt, wenn ihr zum richtigen Zeitpunkt ein Foto macht sind einfach echt erste Sahne! :D

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Plaza Tecnopolis

Der Plaza Tecnopolis ist ein Markt, auf dem es absolut alles gibt, was irgendwie mit Technik zu tun hat. Also Handys, Kabel, Kameras, Speicherkarten, Kopfhörer, Stereoanlagen, Boxen…. Das einzige, was ich nicht gesehen habe, waren größere Sachen wie Kühlschränke oder Fernseher, aber ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es das da nicht gibt. Weil, auf mexikanischen Märkten gibt es grundsätzlich eigentlich immer alles. Wirklich. Ich weiß nicht, ob man mir das anmerkt – ich vermute allerdings schon :D – dass ich mexikanische Märkte absolut faszinierend finde. Ganz ehrlich. Wir haben so was in Europa einfach nicht. Da gehst du auf nen Markt und da gibt es einfach mal ALLES was du je brauchen, suchen oder finden könntest. Und das in einer Preis range von spottbillig bis hin zu (aus lokaler Sicht) überteuert (wobei das vermutlich nur die Touris betrifft, denen gerne auch mal ein höherer Preis genannt wird 😉). Und natürlich auch von Billigkram und im Grunde für die Tonne bis wirklich gute Qualität. Wenn es um Technik Sachen geht bin ich, um ehrlich zu sein, immer etwas vorsichtig. So würde ich beim Plaza Tecnolplis auch nicht unbedingt irgendetwas oder sonderlich viel für eine SD-Card zum Beispiel ausgeben. Oder Kopfhörer. Ganz zu schweigen von einer Kamera oder so. Dennoch ist es ein faszinierender Ort, weil du einfach echt alles bekommst. Ich weiß noch, ich hab mir auf gut Glück ne bezahlbare SD-Card und Kopfhörer gekauft. Hat beides funktioniert. Die Kopfhörer zwar jetzt nicht ewig und die SD-Card war eher als Ersatz im Gebrauch, aber sie haben beide ihre Dienste erbracht. Tipp meinerseits: vor Ort ausprobieren. Das ist keine Garantie, aber unter dem Wust an Kopfhörern waren auch von vornherein kaputte dabei. Einen Total Fail kann man also meist doch vor dem Kauf ausschließen. Und in meinem Falle war ich tatsächlich genau wegen diesen beiden Sachen auch da. Von daher dachte ich, probieren geht über studieren. :D Hin oder nicht? Ich… ja. Ich fand den Plaza Tecnopolis wie gesagt sehr interessant und äußerst faszinierend. Es gibt tausend Gänge, überall ist es wuselig, die Shops über und unterbieten sich was die Preise betrifft und es versinkt alles im Chaos und hat gleichzeitig irgendwie seine Ordnung. Man kommt halt entweder damit zurecht oder nicht, aber ich finde den Effort zu machen einfach dieses völlig andere System kennenzulernen, ist es schon wert. 😊

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Shopping Meile Madero

Wie in jeder Großstadt gibt es auch in Mexiko City eine Shopping Meile. In Mexico City heißt sie „Calle Madero“. Sie führt von Bellas Artes aus runter Richtung Zócalo und Kathedrale und ist gespickt mit wirklich allen möglichen Läden. Von Schmuck über Schuhe, über Klamotten über…. Alles wirklich. Was ich an der Madero am bezeichnetsten finde ist, dass sie sehr Amerika oder auch Europa angehaucht ist. Bedeutet ich habe hier alle möglichen Läden gefunden, die ich auch in einer europäischen Einkaufsmeile finde oder halt eben ein paar eher amerikanische Marken. Alles in allem aber sehr international und ehrlicherweise überhaupt nicht lokal und mexikanisch. Gut jetzt ist Mexiko City eine internationale Großstadt, was man sieht und merkt, auch wenn man in Mexiko ist. Dennoch hat es mich ein ganz kleines bisschen traurig gestimmt, weil ich irgendwo so ein bisschen darauf gehofft hatte, etwas zu finden, was ich am Neumark in Köln nicht finde. Gleichzeitig zeigt es eben auch, dass dieses „Zweite oder dritte Welt Länder sind ja so anders“-Gelaber echter Bullshit ist. Zumindest wenn du in großen Städten unterwegs bist. Und so war ich in Mexiko City im Pull&Bear wie auch bei H&M und bei Zara shoppen. Sortiment zwar natürlich leicht anders, aber im Großen und Ganzen excatly the same thing. Falls ihr also mal fast wie zu Hause shoppen wollte ist das euer Place to be. Hin oder nicht? Also die Madero runter ist schon nett. :D Das ist eine tagesüber sonnendurchflutete Straße, wenn es denn sonnig ist, man sieht ab einem gewissen Zeitpunkt den Torre Latinoamericana und sieht Straßenkünstler, Menschen die für ein kleines Trinkgeld zu Statuen werden und und und. Also im Grunde Shopping Meile einer Großstadt nur mexikanisch angehaucht. Ich mochte es. Nur die Läden hätten mich für meinen Geschmack etwas mehr überraschen können 😊

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