Park Chapultepec

Mexiko City ist – wie schon mal erwähnt – absolut riesig. Es gibt in dieser Großstadt pretty much alles und man hat nie das Gefühl wirklich alles gesehen zu haben. Dementsprechend groß ist auch der zentrale Park von Mexiko City, der nicht nur im Grunde, sondern sogar tatsächlich sein eigener Stadtteil ist. Denn ja der „Bosque de Chapultepec“ ist auch ein Stadtviertel von Mexiko City. Ich denke es ist überflüssig zu erwähnen, dass Chapultepec riesig ist und somit natürlich auch perfekt geeignet für lange Spaziergänge, joggen, Fahrrad fahren, Inline skaten, picknicken und alles, was das Herz sonst noch so begehrt. In Chapultepec selber findet man auch ein Schloss, einen botanischen und einen coolen Garten der aus recyceltem Plastik gemacht ist, einen See und vieles vieles mehr. Es ist halt eben wirklich ein eigenes Viertel für sich. Ach und das Anthropologische Museum liegt auch direkt am Park und hat sogar seine eigene Haltestelle :D Betreten tut man Chapultepec genauso wie andere Parks auch: durch Tore. Der Haupteingang liegt am Ende oder am Anfang (je nach dem wie man es nimmt) der Reforma und führt direkt auf ein wunderschönes weißes Monument zu, von dem aus man zu ein paar Buden mit Snacks und direkt dahinter zum botanischen,- wie auch Plastikgarten, kommt. Ach und nen Zoo gibt’s auch in Chapultepec. Wie man sehen kann: allerhand zu sehen und zu unternehmen 😊 Hin oder nicht? Ja definitiv. Chapultepec ist absolut perfekt zum Spazieren gehen, Sport machen, picknicken oder auch einfach runterkommen. Und für eine gewisse Zeit hat man das Gefühl dem Großstadtlärm und Chaos zu entschwinden. Abgesehen davon ist Chapultepec wunderbar grün und einfach echt schön 😊

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Blumenmarkt Mexiko City

Mein Mercado de Flores – denn es gibt mit Sicherheit mehrere Mercados de Flores in Mexiko City – liegt ziemlich weit außerhalb, hat dafür aber auch wirklich ALLES, was man sich nur irgendwie bei einem Markt für Blumen vorstellen könnte. Erde, Steine, Blumen, Kakteen, Bäume zum pflanzen…. Egal was ihr für euren Garten oder Blumenfest, Hochzeit oder Sonstiges braucht, hier findet ihr es. Unglücklicherweise habe ich trotz Recherche nicht rausbekommen, wo genau dieser Blumenmarkt ist – leider habe ich selbst eine Bekannte begleitet und weiß somit leider nicht mehr wo wir waren. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass es nicht der einzige Blumenmarkt in Mexiko City ist oder war. Daher würde ich euch einfach raten bei Interesse mal zu recherchieren. Er war auf jeden Fall echt groß, hatte sogar mehr als ich schon mal gesehen habe und meine Orientierung war binnen kürzester Zeit weg – ach ja mexikanische Märkte :D Hin oder nicht? Wenn ihr ihn findet viel Spaß! :D

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Bibliothek UNAM

Die Biblioteca UNAM ist, wie der Name es vermutlich bereits verrät, die Zentralbibliothek der Universidad Nacional Autónoma de México. Also: Nationale Autonome Universität von Mexiko. Ich war bei einem meiner zahlreichen Aufenthalte in Mexiko City mit einer Gruppe von Freunden aus meinem Hostel da und hab mir einfach etwas die Zeit vertrieben. Abgesehen davon ist die Bibliothek der UNAM natürlich schon ein Hingucker wegen ihres besonderen Äußeren. Abgesehen davon muss ich gestehen, dass dahinter sonst nicht viel gesteckt hat. Wir waren auch kurz drin, aber… das Besondere ist wirklich das Äußere Hin oder nicht? Es ist ganz nice für ein Foto oder wenn man mit ner Gruppe Schabernack treiben will, aber selbst ich als Bibliothekenliebhaberin – ich liebe den Geruch alter Bibliotheken – war nur so mäßig begeistert. Von daher up to you muss aber nicht.

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Basilika der Guadalupe

Die Basílica de Santa María de Guadalupe ist eine Art Basiliken oder auch Kathedralen Gebiet in Mexiko City, wo insgesamt 4 Basiliken/Kathedralen stehen – wenn ich mich recht erinnere. Und in drei davon kann man auch rein. Die große Runde ganz am Anfang ist die „Hauptattraktion“, die Basílica de Santa María de Guadalupe. Direkt daneben befindet sich eine weitere Kirche und über einen Weg kommt man an einer weiteren - wie ich vermute – ebenfalls so was wie eine Kathedrale oder Kirche vorbei, in die man aber meiner Erinnerung nach nicht rein kann. Direkt im Anschluss daran kommt man aber an eine Treppe über die man zur dritten und letzten Kathedrale hoch kann, von der aus man einen sehr schönen Ausblick auf die beiden ersten Basiliken/Kathedralen hat. Da ich selber überhaupt nicht religiös bin und mir daher meist eher so die zentrale große Kathedrale der Stadt angucke, hatte ich keinen blassen Schimmer, dass diese Basilika oder auch die anderen beiden Kathedralen existieren. Also ich hatte irgendwann schon mal davon gehört, aber sie war ein wenig außerhalb des Zentrums und da ich keine Kirchengängerin bin, hab ich mich halt nicht groß für sie interessiert. Vor allem auch, weil je nach Bild die Basilika nach nicht viel aussieht. Ich wurde irgendwann dann aber von einer Bekannten, die mir das Gebiet zeigen wollte, quasi „hingeschleppt“, und ehrlicherweise schlicht eines Besseren belehrt. Die Basilika ist von innen wie von außen tatsächlich wirklich schön. Also imposant und modern und ein echter Hingucker. Vor allem von innen. Damit meine ich: der Weg lohnt sich auch, wenn man nicht gläubig ist, wie ich finde. Drinnen hat die Basilika ein hohes Dach, einen unglaublich großen Raum und so eine Wabenstruktur an der Wand. Echt faszinierend. Auch kann man in einem Raum links von dem Predigerpult in einen Raum, wo man sich auf so Bodenrolltreppen stellt und dann an einer hinter Glas ausgestellten Guadalupe Figur vorbeifährt. Und ja natürlich hatten alle ihre Handys draußen :D Die Kathedrale direkt neben der Basilika ist auch wirklich groß und mehr oder weniger in rotem Backstein gehalten. Also sie ist nicht komplett rot, aber rötlich und sieht auch sehr schick und pompös aus. Drinnen ist es auch echt schön. Hohe Decken, Marmor und eben hier im Gegensatz zur Basilika eine klassische Kathedrale. Auch hab ich mich hier drinnen ewig gefragt ob ich Gleichgewichtigkeitsprobleme oder einen Knick in der Optik habe, bis ich mal genauer hingeguckt habe. Die Kathedrale ist leicht schief. Kein Scherz. Und wisst ihr, wie seltsam es ist in einem nur ganz leicht schiefen Gebäude herumzulaufen? Weeeeiiiiiirrrd!!! Als ich draußen war und zurückgeblickt habe, hab ichs dann auch noch mal etwas deutlicher gesehen und wahrgenommen. Von daher nein die Fotos haben keinen Knick in der Optik, das Ding ist von Grund auf leicht schief. Zur letzten Kathedrale gelangt man über eine Art Weg. Es ist wie gesagt ein Gelände, auf dem alles gemeinsam zu finden ist. Da läuft man dann Treppen hoch über die Bögen mit ein wenig Efeu ragen, rechts und links Bäume die Schatten spenden und oben an der Kathedrale hat man eine echt schöne Aussicht zurück über die Dächer der Kathedrale und der Basilika unten. Wenn man die Stufen wieder runtersteigt und weiter gen „Ausgang“ läuft kommt dann noch an einer Art Skulpturengarten mit ein paar Figuren die sich gen Jesus richten vorbei. Hin oder nicht? Ich finde tatsächlich, dass die Basilika de Santa María de Guadalupe echt sehenswert ist. Also klar, nur, wenn ihr Zeit habt – wie mit so vielem in Mexiko City. Ist einfach echt ne große Stadt mit sehr viel zu sehen. Aber grundsätzlich finde ich die Basilika mit ihren zwei Kathedralen absolut einen Besuch wert. Vor allem wenn es gerade sonnig ist. Ich war im Sonnenschein und mit grüner Natur da. Echt schön! 😊

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Markt Ciudadela

Der Mercado de la Ciudadela ist ein großer, bunter und wirklich großer Markt voller handgearbeiteter Sachen in Mexiko City. Gleichzeitig ist er einer der teuersten und auch geordnetsten Märkte, auf denen ich in Mexiko war. Gehört habe ich vom Mercado de la Ciudadela, weil er schon so n bisschen ne Touri Attraktion ist. Trotzdem sahen die Bilder so schön aus und ich bin auch einfach zu neugierig, um nicht einfach selbst hinzufahren und mir ein Bild zu machen, dass ich trotzdem hin bin. Das erste, was man sieht und merkt ist, dass er – ein bisschen wie in Puebla der Parían – nicht wie ein klassischer mexikanischer Markt ist. Also komplett chaotisch überfüllt und wirklich vollkommen unübersichtlich. Ciudadela hingegen hat recht breite Gänge – die sogar durchnummeriert sind! – es ist alles relativ ordentlich und irgendwo auch ein bisschen schick präsentiert und auch die Preise sind… sagen wir mal höher als sonst. Ich persönlich fands touriniveau preislich gesehen. Auch ist der Markt sehr sauber, überhaupt gar nicht überlaufen und ja… ich fand man hat dem Markt angemerkt, dass er nicht für Mexikaner war. Nicht böse und auch gar nicht unbedingt negativ gemeint, weil der Markt wirklich schön ist, aber preislich gesehen halt nicht für locals. Gleichzeitig habe ich hier Sachen gesehen – Fotos! – die ich wirklich nie zuvor und auch nie danach gesehen habe. Von daher ist der Markt finde ich schon was Besonderes. Hin oder nicht? Wenn ihr Zeit habt ja. Aber schaut euch erst andere Märkte an. Der ist so was wie n nices Ad-On. Wobei ihr hier wie gesagt Sachen sehen könnt, die ich wirklich nirgendwo sonst gesehen habe.

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Nevado de Toluca

Der Nevado de Toluca ist eine Art Gebirgskette nahe Mexiko Cities, zu der man einen langen sich schlängelnden Weg hochläuft und am Ende dann vor diesem „See“ steht, der sich in der „Mulde“ quasi so mittig der Gebirgskette gebildet hat. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mehr genau, wer mir vom Nevado de Toluca erzählt hat. Ich weiß nur ich fands cool und wollte hin. Und in meiner Begeisterung habe ich noch nen Kumpel aus meinem Hostel angesteckt, der sich mir kurzerhand angeschlossen hat. Da der Nevado de Toluca doch ein Stückchen weiter entfernt ist, sind wir früh aufgestanden, haben uns ordentlich Wasser, was zu Essen und Snacks eingepackt und sind früh morgens zum Bus. Den Nevado de Toluca erreicht man nämlich mit einem Bus, der sich dann eine kurvige Straße entlangwindet und wo man dann dem Busfahrer bei einem kleinen winzigen Dorf Bescheid gibt, dass man raus will. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, ob man das Fleckchen auf der Karte, dass ich mir markiert hatte, als Dorf bezeichnen kann. Es war einfach ein kurzer Straßenabschnitt mit ein paar Häusern und ein paar Gelegenheiten sich etwas zu Essen zu kaufen. Fertig. Angekommen haben wir den Einstieg zum Weg zum Nevado de Toluca recht leicht gefunden. Es gab aber ehrlicherweise auch nur einen. Also nicht zu verfehlen. Tja und dann haben wir uns an den Aufstieg gemacht. Wobei Aufstieg das falsche Wort ist. Der Weg ist nicht wirklich steil. Also sehr easy zu laufen an sich. Und die Umgebung ist wirklich toll. Ein bisschen Tannenwald und einfach auch sonst wunderschöne Natur durch die man läuft. Wir hatten nur eine Sache unterschätzt: die Länge des Weges bis zum Nevado de Toluca. Und nein das haben wir nicht selbst festgestellt. :D Irgendwann ist ein Planwagen mit mexikanischen Arbeitern an uns vorbeigefahren und hat gefragt, wo wir hinwollen. Ich war ganz happy, weil ich so sichergehen konnte, dass mich die Karte nicht betuppt und so haben wir nebenbei rausgefunden was da noch für ein Weg vor uns liegt. Ganz in mexikanischer Manier, wurden wir eingeladen mitzufahren und schwupps saßen wir hinten auf dem Planwagen und sind gemeinsam mit den Arbeitern diesen kurvigen langen Weg zum Nevado de Toluca hochgeruckelt. Und honestly: Wäre doch schon noch n ganzes Stückchen gewesen, wie wir dann festgestellt haben. Ich war ganz ehrlich froh, dass wir zufälligerweise mitgenommen wurden, weil zu Fuß wäre das, weil ja irgendwann auch die Sonne weg ist und wir ja auch noch zurücklaufen und dann mit dem Bus nach Mexiko City zurück mussten, schon was knapp geworden. Das letzte Stück – auch wieder wunderschöne Natur – sind wir dann zu Fuß gelaufen und waren richtig happy und glücklich, als wir dann schließlich am Nevado de Toluca standen. Natürlich etwas anders als erwartet, aber trotzdem richtig mystisch und schön. Also es war bewölkt an dem Tag, was dem ganzen eine mystische Stimmung verpasst hat. Wir sind dann eine Art Hang am See hochgeklettert und haben uns da hingechillt, etwas gegessen und die Aussicht genossen. Ein wahrhaft vollkommener und glücklicher Moment. 😊 Und bevor ihr euch jetzt fragt, wie wir zurückgekommen sind – denn komplett zurücklaufen wäre ja nicht direkt ne Option gewesen, wie wir bereits herausgefunden hatten. Wir wurden tatsächlich wieder ein ganzen Stückweit mitgenommen. Irgendwer ist wieder an uns vorbeigefahren und hat uns bis zu einem gewissen Punkt mitgenommen. Was so was anbetrifft, sind die Mexikaner wirklich unglaublich nett, hilfsbereit und freundlich und… wirklich nicht eine schlechte Erfahrung. Auch nicht, wenn ich alleine unterwegs war. Als Überraschungs-Highlight zum Abschluss haben wir noch kurz vor dem Ausgang zur Straße eine kleine Schlange gesehen. Richtig cool! Hab ich noch nie so in freier Wildbahn gesehen. Zum Abschluss sind wir noch an einem Stand an der Straße lecker Tacos essen gewesen. Und Leute, so unglaublich lecker! Also ich meine klar wir hatten Hunger, aber das waren so grüne Tacos mit halt auch Sachen drin, die es nicht überall gibt. Richtig gut. Und der Hund, der mit uns auf den Bus gewartet hat und Streicheleinheiten bekommen hat… So knuffig! 😊 Ein echt rundum wunderbarer Tag! Hin oder nicht? Safe. Also klar sollte es nach Möglichkeit nicht regnen und ich würds auch nur machen, wen ich Zeit habe, aber die Wanderung an sich ist toll. Die Natur ist wunderschön, der Nevado de Toluca selbst es absolut wert und wenn ihr euch sorgen wegen dem Weg macht, don’t worry, irgendwer kommt meistens vorbei und nimmt euch ein Stück mit. Sollte daher kein Problem werden.

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Teotihuacán

Teotihuacán ist eine Ruinenstätte nahe Mexiko City, die, wie ich finde, richtig cool und interaktiv ist und dabei auch noch eine gute Figur macht und erschwinglich ist. Also der Eintritt. Hin kommt man ganz einfach mit dem Bus. Der fährt auch recht regelmäßig, also gibt es diesbezüglich keine Probleme. Vor Ort zahlt man am Eingang 80 Pesos (zumindest zu dem Zeitpunkt zu dem ich da war) und dann läuft man über eine Art Gang mit Hütten rechts und links, die Souvenirs oder Essen verkaufen, hin zu der ersten Pyramide. Und ja man kann diese Pyramide hoch. :D Damit es nicht zu überlaufen ist, würde ich hier raten früh da zu sein. Einfach weil wirklich alle auf diese Pyramide hochsteigen. Oben kann man dann auch tolle Bilder von der Umgebung machen und ich habe damals ein paar Sprungbilder gemacht. Wenn man bis nach ganz oben steigt, hat man auch Platz für ein bisschen hinsetzen und chillen und ein kleines Päuschen. Achtung bei einer Sache: Die Treppen, die so eine Pyramide hochführen sind echt verdammt! Steil. Also ich habe keine Höhenangst und mir schlottern die Knie, wenn ich runtergucke und sehe wie schräg das alles ist und das ich da runterpurzle, wenn ich das Gleichgeeicht verliere. In Teotihuacán gibt es ein Geländer an dem man sich festhalten kann, aber nur damit ihr eine Idee davon bekommt wie es ist auf so ne Pyramide hochzusteigen. Sieht toll aus und ist es auch aber halt auch echt verdammt steil. Nach der Haupt- und auch höchsten Pyramide wandert man dann zu den Kleineren und in einer Art Gruppe angeordneten Pyramiden. Auf dem Weg gibt es ein paar vereinzelte Händler, die ihr Zeug anbieten, aber hauptsächlich kann man die Pyramiden bestaunten, hochklettern – die zentrale hat auch ein Geländer – und von oben wie auch von unten Fotos machen, die echt toll aussehen. Also die Szenerie von Teotihuacán ist echt was fürs Auge. Es ist bei weitem nicht die krasseste oder höchste Pyramide die ich gesehen habe, aber dafür ist Teotihuacán eine wirklich schöne Ruinenstätte wie ich finde. Und auf der kleineren Zentralen hat auch eine Vierergruppe gerade en Tanzvideo gedreht. War…. Interessant immer wieder dieselbe Choreo zu sehen, aber so n Tanzvideo mit Pyramide im Hintergrund ist mit Sicherheit auch nicht von schlechten Eltern… Wenn man Richtung Museum und Ausgang von Teotihuacán läuft - denn nein man läuft nicht da raus, wo man reingekommen ist - läuft man erst mal noch an ein paar mehr Ruinen vorbei, die aber nicht sonderlich spektakulär sind und kann schließlich noch einen Blick zurück auf die Pyramide werfen, die am Horizont vor dem Berg dahinter aufragt. Hin oder nicht? Definitiv ja! Klar erst mal das Zentrum Mexiko City’s abklappern, aber… ehrlicherweise würde ich Teotihuacán sogar noch vor den Museen machen. Ist ne echt schöne Stätte, ihr kommt raus und man kann echt schöne Bilder machen. Ich kann Teotihuacán nur empfehlen 😊

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Markt San Juan

Der Mercado San ist gleichzeitig ein total gewöhnlicher, wie auch trotzdem etwas anderer Markt in Mexiko City. Ich persönlich verbinde mit diesem Markt genau zwei Erinnerungen. Einmal ist der Mercado San Juan der Markt direkt neben dem Selina Hostel – also nicht direkt daneben aber sehr in der Nähe – wo ich immer dieses unglaubliche leckere Müsli mit Obst gegessen habe. Den Tipp dafür habe ich irgendwann von einem aus dem Hostel bekommen. Also einer aus dem Hostel hat dieses Müsli gegessen, ich bin hin und habe nachgefragt. Glücklicherweise habe ich den Stand auf seine Beschreibung hin gefunden und…. Lecker!!! Richtig richtig lecker! Und wie immer super günstig :D Ich war nicht jeden Morgen da, aber schon so das ein ums andere Mal :D 😉 Da ich nun mehrere Mal in diesem Markt gesessen und mein Müsli vor mich hingelöffelt habe, dachte ich irgendwann bei mir, dass ich mir auch den Rest des Marktes angucken muss. Dabei ist mir bei Maps aufgefallen wie groß dieser Markt ist und dass ich im Grunde so was wie ne Art Seiteneingang immer benutzt habe. Also es ist im Grund egal wo du einen Markt betrittst, aber der offizielle Eingang war ein anderer. So bin ich also zu dem Haupteingang hin und tja… Memory number two Der Mercado San Juan ist mir neben dem Müsli wegen der Insekten und auch wegen naja…. Der Metzgerszenen die ich beobachtet habe im Kopf geblieben. Also einmal werden hier direkt zu Anfang geröstete Skorpione und so was alles verkauft – übrigens auch in Schokolade getunkt. Dazu gibt es natürlich eine ordentlich Auswahl an Soßen und Getränken. Hat mich ein bisschen an das erinnert, was ich von Asien gehört hatte. Die Spinne auf dem einen Foto im Hintergrund habe ich tatsächlich erst später bemerkt – habe nämlich eine Spinnenphobie – was auch der Grund gewesen ist, dass ich so ruhig geblieben bin und ganz cool meine Fotos machen konnte. Und ja ich weiß die war in nem Behälter. Das ändert an meiner Phobie nur leider nix… (affenface) Als ich dann ein bisschen weiter in den Markt reinbin habe ich dann auch noch TRIGGERWARNUNG gehäutete Tiere gesehen und wie diese zerlegt wurden und ehrlicherweise auch einmal wie einem toten Tier die Haut abgezogen wurde. Das war…. Schon krass. Also ich meine ich bin ein sehr neugieriger Mensch und alles und es war nicht direkt schlimm in diesem Sinne, aber dennoch erwartet man es halt nicht. Und ich könnte sehr gut verstehen, wenn es Menschen gibt, die gewarnt werden wollen würden. Weil das ist nicht für jedermann oder jederfrau da unvorbereitet reinzulaufen. Denn auch mir hat es nach einer kurzen Schockfaszination dann auch gereicht. Und ja, ich habe Bilder davon auf die Webseite gepackt, also seid gewarnt. Hin oder nicht? Für die Insekten ja – wobei ihr das wahrscheinlich viel krasser in Asien bekommen könnt – für das mit den Tieren nein. Also es ist schon irgendwo interessant, aber es ist schon auch echt strange und seltsam und sollte jede und jeder für sich selbst entscheiden. Ich fands interessant für kurz und bin da ehrlicherweise ja im Grunde auch unwissentlich reingelaufen. Daher war okay, aber dann hat’s wie gesagt auch gereicht. Und da wir schon mal beim Thema sind: In Mexiko oder auch Zentralamerika liegt häufig Fleisch oder Fisch einfach so rum. Auch Tiere am ganzen Stück. Es ist also auf jeglichen Märkten durchaus möglich, dass ihr an dingen vorbeikommt, die schocken können.

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Museum des Schuhwerk Borcegui

Ein überraschend cooles und zumindest für mich persönlich sehr interessantes und fast schon ein bisschen witzige-ulkiges Museum. Ich bin in dieses Museum komplett zufällig reingelaufen. Es ist in einer Seitenstraße vom Zentrum und ich dachte kurz erst es wäre ein Schuhgeschäft – ernsthaft. Ich brauchte dringend neue Schuhe, bin rein und joa…. Fand mich einem Schuhmuseum gegenüber. Da ich in der Sekunde keine Zeit für ein Museum hatte, weil ich dringend neue Schuhe brauchte, habe ich mir das Teil auf meine Kartenapp (damals noch maps.me, heute benutze ich organic maps) markiert, dann einmal schnell gegoogelt und schließlich wiedergekommen. Leute ich kann ganz ehrlich nicht verstehen, warum ich in keinem Blog und sonst auch nirgendwo von diesem Museum gelesen habe. Die Schuhe die da ausgestellt werden… Ich habe Schuhe mit dicker Sole und nur vorne so nem Ding für die Zehen komplett aus Holz gesehen. Oder auch Schuhe komplett aus Stroh, wie auch einen mit ner richtigen Spitze vorne komplett aus Metall. Da gab es Skischuhe von früher, hohe wie auch flache Schuhe aus allen möglichen Epochen und den Schuh mit dem Püschel fand ich auch einfach zum schießen. Vor allem im Kontrast zu dem aus Holz, dem aus Stroh und dem aus Metall. Ich hatte da drinnen wirklich meinen Spaß und musste die ganze Zeit an eine sehr gute Freundin denken, die da drinnen die Zeit ihres Leben gehabt hätte :D Hin der nicht? Da ich überhaupt gar nicht nachvollziehen kann, warum ich nirgendwo vorher von diesem Museum gelesen habe, JA! Natürlich sind die Museen nicht das Wichtigste in Mexiko City, aber das Museum ist auf seine eigene Art und Weise einfach cool und ehrlicherweise auch richtig skurril und halt ein Saal, wo du unten und oben einmal durchläufst und dich über die Schuhe beömmelts bzw teilweise auch echt fasziniert bist. Und ich war da glaube ich fast die ganze Zeit komplett alleine drin. Wie gesagt kennt scheinbar kein Mensch. Aber nur deswegen heißt es ja nicht, dass es nicht cool ist. Also rein da! :D  

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Anthropologisches Museum Mexiko City

Das Anthropologische Museum in Mexiko City liegt im Viertel und Park Chapultepec, ist wirklich riesig und wird seinem guten Ruf – den es wirklich hat – absolut gerecht. Wer schon mal einen Post von mir zu Museen gelesen hat, weiß, ich bin kein Museumsmensch. Wirklich nicht. Auch erlebe ich Museen eher visuell und lese mir meist nicht sonderlich viel durch. Um ehrlich zu sein bin ich im anthropologischen Museum von Mexiko City froh um diese „Eigenheit“ meinerseits gewesen, weil ich sonst nicht mal ansatzweise in einem Tag durchgekommen wäre. Wirklich nicht. Das Museum hat 6 Räume? Ne ich glaube mehr und die selbst sind dann noch mal so groß wie gefühlt ein Mittelgroßes Museum für sich. Also in jedem Raum alleine gibt es schon echt viel zu sehen. Ich erinnere mich auch noch daran, dass ich Pausen gemacht habe – nicht lange, weil ich ja wusste was noch alles vor mir liegt – aber sie waren einfach echt nötig, weil das Ding fucking huge ist. Und am Ende ist man irgendwann einfach nur noch froh, wenn man geschafft hat alles zu sehen. Was ich habe und worauf ich bis heute stolz bin. :D Zur Qualität des Museums: Dem Museum eilt ein tatsächlich wirklich guter Ruf voraus. Und ich kann ehrlicherweise verstehen, woher der kommt. Es ist unglaublich ausführlich, beinhaltet wirklich etliche Epochen und stellt alles, meines Erachtens nach, sehr gut aus und dar. Auch für nur visuelle Menschen ist das Museum absolut klasse! Es ist interessant, man lernt was und kriegt wirklich was für sein Geld geboten. Ich kann komplett nachvollziehen, warum das Museum solch einen guten Ruf hat. Nur, wenn man sich wirklich Zeit lassen und/oder alles lesen will, sollte man mehr als einen Tag in dem Museum einplanen. Weil ehrlich es ist zu viel und auch zu groß für einen Tag. Und für das was ich gesehen habe, schaut euch einfach gerne die Fotos an. Ich habe selbstverständlich mehr gesehen aber das wird euch einen guten Eindruck geben. Und damit komme ich zum einzigen Downpart: die Größe. Hier wird ein unglaublicher Reichtum an Wissen, Kultur und Geschichte dargestellt, den ich nicht kleinreden möchte. Auch finde ich das Museum gut so wie es ist. Also ich würde nichts weglassen, wirklich nicht. Dennoch ist es sehr viel. Und dessen muss man sich bewusst sein. Ich selbst hatte davon gehört und wurde dennoch geradezu erschlagen. Vor allem weil es erst weniger wirkt als man denkt – denn das Teil hat mehrere Parts, die man am Anfang nicht direkt sieht. Hin oder nicht? Ich finde es ist absolut einen Besuch wert. Und ich finde auch, dass selbst wenn ihr keine Museums Fans seid, sich das Museum wirklich lohnt. Dennoch würde ich es nicht auf meine Liste setzen, wen ihr nur zur Stipp-Visite da seid. Also ehrlicherweise keins der Museen. Lernt erst mal Mexiko City selbst kennen und wenn ihr dann noch Zeit habt, geht in die Museen. Nicht, weil Mexiko City nicht wirklich wahnsinnig gut Museen zu bieten hätte, sondern einfach weil die Museen auch so gut sind, dass ihr nicht durchrushen könnt und es auch nicht solltet. Daher würde ich sagen macht es definitiv, aber nur wenn ihr echt die Zeit habt 😊

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