Markt auf dem Plaza de la Solidaridad

Der Markt auf der Plaza de la Solidaridad ist ein Markt an dem ich – ungelogen – jedes Mal vorbeigekommen bin, wenn ich ins Zentrum gelaufen bin. Ich glaube sogar es war der erste Markt in Mexiko City überhaupt an dem ich random vorbeigelaufen bin. Am Anfang ist er mir gar nicht mal unbedingt aufgefallen, aber nachdem ich wieder und wieder und wieder dieselbe Strecke von meinem Hostel aus ins Zentrum gelaufen bin, ist mir irgendwann aufgefallen – witzigerweise, als der Markt mal nicht aufgebaut war – dass dieser Markt tatsächlich fast 24/7 zu existieren scheint. Ich kenne diesen Platz so gut wie gar nicht ohne Markt. Also wirklich nicht. Ich war ganz perplex ihn mal ohne Markt zu sehen und bin völlig überrascht dann auch prompt mal drüber gelaufen. Witzigerweise war das auch der Moment in dem ich beschlossen habe Fotos von dem Markt zu machen und mal bewusst drüber zu laufen. Manche Dinge bemerkt man halt irgendwie erst, wenn sie plötzlich nicht mehr da sind :D Kleiner FunFact am Rande: Ich weiß um ehrlich zu sein nicht mal wirklich, ob der Markt einen Namen hat. Er ist einfach auf der Plaza de la Solidaridad direkt im Zentrum – hab ich auf Google Maps nachgeguckt – und so habe ich ihn dann so genannt. :D Er erstreckt sich allerdings tatsächlich noch bis zum die Platzecke und den Eingang zur Metro Station rum und endet quasi so am Park von Bellas Artes. Hab ich dann rausgefunden, als ich mal drüber gegangen bin. Hin oder nicht? Es gibt in Mexiko City wirklich wirklich viele Märkte. Ihr könnt über ihn drüber laufen, aber meines Erachtens ist er ein Straßenmarkt wie jeder x-beliebige andere auch. Wenn ihr also gerade eh an ihm vorbeilauft, why not, aber sonst nicht nötig 😉

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Bellas Artes & Park

El Palacio de Bellas Artes ist mitten im Zentrum von Mexiko City und ist eines der schönsten, prunkvollsten und stolzesten Gebäude Mexiko City’s. Als ich das erste Mal auf Bellas Artes zugelaufen bin, dachte ich kurz, ich wäre beim Zócalo von Mexiko City mit seiner Kathedrale angekommen. Weil der Platz vor Bellas Artes ist wirklich groß und komplett in Marmor gekleidet und das Gebäude selbst ist auch wirklich schön, in Marmor gekleidet und hat eine orange-gelb-goldene Kuppel, die dem Ganzen echt noch mal was sehr Besonderes verleiht. Ich sage nicht, dass Bellas Artes aussieht wie eine klassische Kirche, nur, dass das Gebäude von der Ausstrahlung, der Schönheit und der Größe auch die Hauptkathedrale hätte sein können. Ich hab also bei Maps nachgeguckt und gesehen „Ne, ist es noch nicht.“ Witzigerweise war ich von Bellas Artes aber am Ende mehr beeindruckt, als von der Kathedrale selbst :D Aber psssst! 😉 Das coole an Bellas Artes ist, dass es nicht nur ein wirklich schönes Gebäude ist, sondern du auch noch rein kannst und! Drinnen auch alles in Marmor gekleidet ist und es auslandende Treppen gibt und prunkvolle Gemälde und so. Also versteht mich nicht falsch, ich finde Bellas Artes von außen ist nicht zu übertreffen, aber drinnen ist halt auch nicht von schlechten Eltern. :D Von daher würde ich mir in diesem Falle echt die Zeit nehmen und mich auch drinnen etwas umschauen. Danach könnt ihr euch dann in den Park von Bellas Artes chillen. Der Park selbst ist sehr entspannt, sehr sauber, hat einen Pavillon in der Mitte, wo abends häufig Tanzkurse stattgefunden haben als ich da war und die Wege – außer natürlich denen, die an der Straßen entlangführen – verlaufen schräg. So führt dann ein Weg zur nächsten Gabelung und wieder zur nächsten Gabelung. Aber alles noch sehr übersichtlich, weil der gesamte Park sehr leicht einsehbar ist. Also man kann zu jeder Zeit mehr oder weniger den ganzen Park überblicken. Ich selbst habe mich hier unzählige Male hingesetzt und entweder entspannt, etwas gegessen oder mich mit Freunden hier hin gechillt. Zugegebenermaßen wurde ich nach kurzer Zeit immer von irgendwem angesprochen, wenn ich alleine unterwegs war, aber das ist nun mal das Schicksal eines nicht Lateinamerikanischen Touris in Lateinamerika. Nicht böse gemein, aber einfach ein Fakt :D Hin oder nicht? Auf jeden Fall! Ich persönlich finde den Palacio de Bellas Artes eines der absolut schönsten Gebäude in Mexiko City und vermutlich auch in ganz Mexiko. Und wenn ihr schon mal hier seid, könnte ihr auch easy kurz rein und danach im Park chillen, bevor ich weiterzieht. 😊

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Mercado Central Mexiko City

Laut, vollkommen überfüllt und absolut chaotisch und unübersichtlich. So würde ich den Markt direkt am Zócalo beschreiben. Gut, er ist nicht am Zócalo, fängt aber wirklich direkt in einer Straße an, die vom Zócalo wegführt. Und um noch weiterzugehen finde ich, dass dieser Markt den Vibe der Stadt am allerbesten von allen Märkten wiedergibt, auf denen ich in Mexiko City war. Und ich war auf einigen. Du wirst konstant von irgendwelchen Marktschreiern, Angeboten, Musik, redenden Menschen, dem Hupen von Autos und dem allgemeinen Background beschallt, weißt überhaupt nicht wo du hingucken sollst, weil überall etwas Anderes angeboten wird, musst konstant aufpassen nicht irgendwen umzurennen oder umgerannt zu werden und verlierst binnen kürzester Zeit vollkommen den Überblick und die Orientierung. Es ist die pure Reizüberflutung. Es ist…. Genauso wie Mexiko City selbst. Mexico City ist laut, chaotisch, der Verkehr treibt einen in den Wahnsinn, Menschen und Sachen zum Anschauen sind überall und alles ist sehr… unübersichtlich und chaotisch. Und trotzdem funktioniert alles und hat seine perfekte Ordnung und Richtigkeit. :D Faszinierend, wie ich persönlich finde. Eigentlich ist ehrlicherweise auch ganz Mexiko so, aber in Mexiko City äußert es sich auf eine Extreme, die man vorher nicht so stark wahrnimmt. Deswegen gibt es auch den Spruch, dass man, wenn man Mexiko City besucht, es hassen oder lieben wird. Und genauso ist eben auch der Markt direkt beim Zócalo. Ich bin ehrlich. Ich glaube nicht, dass – und ich habe es durchaus versucht – ich jemals den gesamten Markt gesehen habe. Einfach weil ich beim besten Willen keine Orientierung oder Übersicht bekommen habe. Ihr wollt nicht wissen, wie stolz ich war, wenn ich irgendeinen Laden oder irgendeine Ecke, wo ich was gesehen hatte was ich toll fand, wiedergefunden habe, wenn ich mir etwas dann doch kaufen wollte – ich bin der Typ, der es sich überlegt und dann noch mal wiederkommt. Keine gute Idee auf einem unübersichtlichen mexikanischen Markt :D Und es ist auch der einzige Markt, der mich so sehr fasziniert hat, dass ich Videos gemacht habe, weil ich der Meinung war, dass ich die Atmo nicht wirklich in Worte würde fassen können. En fin, hin oder nicht? Da ich Mexico City wie auch diesen Markt GELIEBT habe – ja ich hatte eine lange Hassliebe mit Mexiko City, aber was soll ich sagen ich bin ein big city girl und liebe das Chaos – würde ich jedem raten einmal oder auch gerne mehrere Male - :D - über diesen Markt zu laufen. Und ja, auch wenn ihr Chaos, Lautstärke und Durcheinander und Menschen nicht mögt. Denn…. Es ist ne Erfahrung und so lernt ihr meines Erachtens nach, Mexiko City kennen und auch ein wenig das Land, wie es funktioniert und seine Kultur. Und ja, das sage ich, obwohl es eigentlich „nur“ ein Markt ist :D 😊

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Kathedrale und Zócalo von Mexiko City

Mexico City ist…. riesig. Ganz ehrlich. Es gibt unendlich viel zu sehen und hat unfassbar viele Museen. Man kann in Mexico City wirklich ALLES machen. Da Mexico City so groß ist, hat es selbstverständlich auch verschieden Gesichter. Sie sind wie ein Puzzle und ergeben gemeinsam den Charakter Mexiko Cities. Der Zócalo und die Kathedrale sind groß, eindrucksvoll und strahlen. Man kann hier besonders gut den Stolz spüren, den diese Stadt, wie auch dieses Land für Mexiko City empfindet. Beides liegt im sagen wir mal Altstadt- und Touristenherzen Mexiko Cities. Der Zócalo ist groß und mächtig und strahlt unglaublich viel Stolz aus. Ich war hier zu mehreren Anlässen und es finden regelmäßig Ferias oder Events statt. Abgesehen davon werdet ihr überall um den Zócalo Schamanen oder Fake-Schamanen (no offense) sehen, die Leute gegen ein kleines Trinkgeld von negativen Energien reinigen. Die Kathedrale, die quasi so ein bisschen über und neben dem Zócalo thront, ist groß, pompös und hat diese „geschwollene Brust“ Ausstrahlung. Nebenbei ist sie höchstwahrscheinlich auch die meistbesuchteste Kathedrale Mexiko Cities. Direkt neben der Kathedrale und dem Zócalo befindet sich eine Ruinenstätte, die man komplett kostenlos besichtigen kann und zu der es in dem Haus nahe der Ruine auch ein kleines Museum gibt. Ich muss gestehen, dass ich so viele Geschichten zum Zócalo habe und so häufig an ihm vorbei oder über ihn drüber gelaufen bin, dass ich… dass es mir schwerfällt in Worte zu fassen, was er darstellt. Ich finde Herzstück und Stolz von Mexiko City trifft es ganz gut. Wobei zu den beiden Worten gleichzeitig noch so viele Orte mehr gehören. Am Zócalo aber und von der Kathedrale spürt man aber beides besonders. Außerdem kommt man von hier aus zu unglaublich vielen Main Sights, Museen, zur Einkaufsstraße, zu anderen tollen Gebäuden, zu einem Markt, zu…. Schlicht und ergreifend so vielem, dass ihr mit Sicherheit, wenn ihr in Mexiko City seid, sehen wollt. :D Hin oder nicht? Selbstverständlich ja! Abgesehen davon ist der Zócalo ein fantastischer Starting Point für jedwede Entdeckungstouren durchs Zentrum. Von daher dürft ihr die Kathedrale und den Zócalo auf gar keinen Fall auslassen 😊

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Sonntagsmarkt in Puebla

Irgendwann gen Ende meines zweitens Besuchs in Puebla, saß ich Sonntagsmorgens nach einer nicht ganz so wilden Partynacht in meinem Hostel und hatte Bock auf ein bisschen Bewegung. Es war gegen Vormittag/Mittag und der Tag lag friedlich und völlig ungeplant vor mir. Da Sonntags in Mexiko immer Familientag ist und Sights, Plätze und die Stadt meist grundsätzlich von Familien bevölkert ist, war ich bisher nie wirklich an einem Sonntag entspannt durch die Straßen von Puebla geschlendert. Höchste Zeit also das mal nachzuholen. Tatsächlich waren die Straßen von Puebla recht ruhig und auch auf dem Zócalo war gar nicht allzu viel los. Irgendwann dann bin ich ein bisschen in die Seitenstraßen nahe meines Hostels eingetaucht und fand das entspannte Getümmel dieses Marktes. Ich kann euch leider nicht genau sagen, wo dieser Markt war, bin mir aber relativ sicher, dass er nicht der einzige Sonntagsmarkt von Puebla ist. Ihr könnt also einfach Locals fragen und die werden euch schon zu einem Markt lotsen 😊 Auf dem Markt, den ich gefunden habe, gab es vor allem Antiquitäten, selbstgemachten Schmuck und teilweise richtige Unikate. Besonders krass fand ich eine aus Metall und mit Metall verzierte Gitarre. Also als Skulptur. Hat schon was hergemacht. Außerdem gab es allerhand Secondhand CD’s und Bücher und auch viel so Vintage Kram oder Zeug, was man so vllt auch manchmal bei Oma findet. Ein sehr süßer Markt mit toller Stimmung und einem sehr entspannten Vibe. Und das alles an einem schönen sonnigen Sonntag. Hin oder nicht? Das ist natürlich euch überlassen. Vor allem ohne Wegbeschreibung :D Was ich aber sagen kann ist, dass ein Spaziergang an einem Sonntagvormittag manchmal ganz guttut 😉

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Aussichtspunkt von Puebla

Auf Deutsch Historische Zone des Militärs – gehe ich zumindest von aus – ist eine Art Park mit Monumenten und Museen. Man bekommt hier teilweise, was man erwartet und teilweise nicht. Die Zona Histórica de los Fuertes ist grundsätzlich ein Park mit Museen zur militärischen Geschichte Pueblas und hat entsprechend auch ein paar Statuen, die mit dem Thema verbunden sind. Ist nicht unbedingt jedermanns oder jederfraus Sache, aber an sich why not. Das, was mich persönlich angezogen hat, ist der Aussichtspunkt. Ich liebe! Aussichtspunkte und lasse absolut nie einen aus, falls es einen gibt. Dieser hier – also der von Puebla – ist zugegebenermaßen jetzt nicht superkrass, aber wie ich finde, trotzdem einen Besuch wert. Man hat von einer Art elegant geschwungenen Plattform – ja ich sagte geschwungen, ist kein „üblicher“ Aussichtspunkt – eine schöne Sicht auf Puebla und kann im Anschluss daran, dann noch schauen, ob man sich eine der militärischen Statuen/Skulpturen angucken möchte. Ich war bei einer riesengroßen sich „im Wind“ wallende Mexiko-Flagge aus Stein" und einem…. Ich habe um ehrlich zu sein nicht den Hauch einer Ahnung, wie ich das beschreiben soll. Es war wie eine Art Plateau, bei dem mehrere Art Arme quasi aus dem Wasser ragen und mit Kanonen die Umgebung beschützen, während auf dem frontalen ein auf einem Pferd reitender Mann thront. Vorne raus auf dem Boden stehen so Metallmenschen in Normalgröße. Und diese Plateauarme etc stehen alle in einem – wie ich persönlich vermute – großen und flachen Wasserbett/Springbrunnen. Also es gibt Wasserfontänen, aber ich würd‘s trotzdem nicht als Springbrunnen bezeichnen. Nicht der Burner, aber wenn man eh schon mal da ist, why not. :D Hin oder nicht? Also für den Aussichtpunkt finde ich lohnt es sich. Würde ich jetzt nicht in die Tops aufnehmen, aber wäre so eine der ersten Sachen, die ich machen würde, wenn es noch hinhaut. 😊

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Mercado de Sabores Poblanos

Der Mercado de Sabores Poblanos liegt etwas ab vom Schuss und ist definitiv keine Main Attraction oder Must-Have-Seen, aber ich hatte Zeit und war neugierig zu sehen, wie ein Markt in Puebla aussieht, der nicht direkt im Zentrum ist und wo sich mit Sicherheit so gut wie nie Touris hin verirren.  Außerdem sahen die Bilder, die ich online gesehen habe, danach aus, als ob der Mercado de Sabores Poblanos nicht klassisch überfüllt, chaotisch und eng wäre, wie pretty much alle Märkte in Mexiko, sondern in einem hohen, großen und modernen Gebäude. Hatte ich vorher noch nicht so gesehen und habe ich auch danach nicht. Der Mercado de Sabores Poblanos hält, was die Bilder versprechen. Er ist clean, aufgeräumt und gleicht eher eine Art Kantine von der Atmo und dem Ambiente her. Sehr weird, aber auch sehr interessant. Es hängen sogar Schilder an der Decke auf denen „Tamal“ oder „Taco“ steht und ja, wie ich vermutet habe: nicht ein Touri. Dennoch war der Markt – möglicherweise auch der Uhrzeit geschuldet – nicht wirklich gut besucht. Also ja, es waren Leute da, aber das war nichts im Vergleich zu einem gewöhnlichen mexikanischen Markt. Anschließend bin ich noch zum danebenliegenden Paseo Bravo, einem länglichen Park/Passage, wo es eigentlich recht süß und friedlich war. Locals haben auf den Bänken gechillt, es gab eine Hüpfburg, eine Statue, die an irgendwen erinnert hat und ja. Es war süß :D Und auch hier: sehr friedlich, total entspannt und absolut sicher. Hin oder nicht? Ich persönlich fands interessant, aber beides ist eher für die Neugierigen unter euch, die Zeit übrig und Bock haben, sich mal etwas off the beaten path anzuschauen, was eigentlich gar nicht touristisch ist, sondern einfach nur Teil des mexikanischen Lebens.

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Straßen Pueblas

Wie in jeder Stadt, die ich besichtige, bin ich auch in Puebla auf Entdeckungstour gegangen und hab versucht einfach meiner Nase nachzulaufen. Dabei bin ich an all den möglichen verschiedenen Ecken Puebla’s vorbeigekommen und konnte den Vibe ein bisschen in mir aufsaugen. Puebla ist wie eine perfekte Mischung aus Stadtflair, einem lebendigen Vibe und Entspannung. Am Zócalo und in dessen Umgebung ist eigentlich immer etwas los. Dennoch ist die Atmo entspannt. Auch gibt es manchmal um den Markt Parían herum leicht verrückte Holzkonstruktionen, die glaube ich Häuser stützen sollen. Echt faszinierend. Wenn man dann in den Seitenstraßen umherwandert, wird es schnell ruhiger, bleibt aber trotzdem entspannt. Was ich damit meine ist die Sicherheit. Allgemein empfand ich Mexiko bei meiner Reise als wesentlich sicherere, als das in Europa im Allgemeinen dargestellt wird. So eben auch in Puebla. Auch wenn eine Straße mal ruhiger ist und weniger Leute gerade unterwegs sind, ist das kein Problem, sondern angenehm. Gleichzeitig ist Puebla einer dieser Orte, die im Zentrum echt interessant sind, in den Seitenstraßen dann aber eher wie jede andere mexikanische Stadt auch aussehen und man schnell das Gefühl hat, alles gesehen zu haben. Dennoch herrscht auch hier noch Leben und ist finde ich absolut einen Spaziergang wert. Vor allem, weil man immer noch mal irgendwo etwas entdeckt. Abgesehen davon habe ich so diese leckeren Mini-Zimt-Gebäcke entdeckt, in die ich mich hätte reinsetzen können. Indem ich mich einfach habe treiben lassen. Zugegebenermaßen allerdings nahe des Zentrum. Ich persönlich würde Puebla als lively und vibrant, aber nicht chaotisch und zu voll bezeichnen. Einfach lively and chill. Das kriegt man vor allem auch mit, wenn man Pueblas Märkte, auf der Haupteinkaufsstraße oder am Zócalo ist. Ja belebt, aber auch echt ohne diese Großstadthektik, wie ich finde. Hin oder nicht? Ich bin grundsätzlich immer dafür, dass man ein wenig umherstreift und einen Ort auch anders kennenlernt. Von daher hundertprozentig! 😊

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Kleine Entdeckungen in Puebla

In jeder Stadt, die ich besuche oder besichtige, gehe ich früher oder später auf Entdeckungstour oder gehe Tipps von Locals nach, kehre an Orte zurück, die ich mir vorher gemerkt habe, weil ich sie interessant fand oder oder oder. In Puebla waren das neben ein paar Gebäuden und Orten, die ich auf meiner Entdeckungstour durch die Straßen Pueblas abklappern wollte, Sights, die nicht unter die Mainsights von Puebla fallen. Zumindest die meisten tun das nicht. Bibliothek von Puebla: Die Biblioteca Palafoxiana in Puebla habe ich online entdeckt, als ich Sights in Puebla gegoogelt habe. Da ich nicht nur verrückt nach Büchern bin, sondern auch den Charme und die Atmo alter Bibliotheken liebe, bin ich also hin. Für alle Bücher und Bibliothek Fans: ein sehr süßer Ort. Da ich von der Tür aus alles mehr oder weniger einsehen konnte, habe ich allerdings verzichtet den Eintritt zu bezahlen. Hin oder nicht? Könnt ihr, wenn ihr alte Bibliotheken mögt, müsst ihr aber nicht :D😊 Museo de la Talavera Poblana Armando: Dieses Museum liegt total versteckt mitten im Zentrum und sieht, wenn man von außen reinguckt, eher aus wie ein Geschäft. Deswegen bin ich tatsächlich auch rein und schwupps stand ich in einem Museum. Groß für Keramik oder ein solches Museum interessieren tue ich mich zwar nicht, aber die Dame, die das Museum leitet, war so freundlich und süß, dass ich mir das Museum kurzerhand angesehen habe. Und on top bin ich auch an ein paar Süße Erinnerungen gekommen, die sogar mit der Kamera festgehalten wurden :D Hin oder nicht? Nein, außer es interessiert euch. Die Menschen dort sind aber seeeeehr nett 😊 Pasaje Histórico 5 de Mayo: Die unterirdischen Tunnel Pueblas sind… meines Erachtens nach komplett underrated. Ganz ehrlich. Es ist zwischen lustig, schaurig und interessant da unten drin. Und egal wer ihr seid, durch Tunnel im Untergrund zu gehen, die entweder normal oder mit blauem Licht ausgeleuchtet werden und während ihr durchgeht eine Geschichte erzählen, Musik spielt oder es durch Tropfgeräusche untermalt wird…. Also ich war schwer überrascht. Positiv natürlich. Eintritt habe ich glaube ich keinen bezahlt, was mich ebenfalls positiv überrascht hat. Lang sind die Tunnel, die man besichtigen kann, nicht. Ist also ne 15 Minuten Stippvisite. Dafür aber sehr cool, wie ich finde! Hin oder nicht? Ja! Hier finde ich lohnt es sich das auf dem Itinerary Puebla versuchen unterzubringen. Ist n absoluter Geheimtipp wie ich finde, weil echt kaum einer da war, was die Stimmung so richtig schön undergroundig gemacht hat :D La Estrella de Puebla: Leider sehr weit ab vom Schuss nahe eines Einkaufszentrums – so habe ich sie übrigens auch entdeckt. Ich musste irgendwas besorgen und dachte mir dann so <>. Von der Estrella de Puebla hat man nämlich einen tollen Blick auf die Berge im Hintergrund und… da ich die Zeit tatsächlich bei meinem zweiten Besuch in Puebla hatte und kurz vor Sonnenuntergang in eine der Gondeln gestiegen bin… Das war schon echt schön muss ich gestehen. :D Hin oder nicht? Der scheiß ist wirklich zu weit weg, um es in den Itinerary zu quetschen – leider. Daher, falls ihr was in einem Einkaufszentrum besorgen müsst oder wirklich noch Zeit totzuschlagen habt, dann ja. Sonst ist es, so ungern ich das auch sage, den weiten Weg nicht wert.  

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San Pedro Cholula

San Pedro Cholula ist, wie viele andere kleine Kleinstädte oder eigentlich eher Dörfer, ein Pueblo Mágico. Man erkennt sie an ihrem Schriftzug und ihrer – zumindest meist – Nähe zu einer größeren Stadt oder auch Großstadt. Bedeutet meistens sind Pueblos Mágicos recht gut für einen Tagestrip geeignet. Das ist jetzt nicht direkt der Grund, warum Pueblos Mágicos zu Pueblos Mágicos werden. Vielmehr haben sie alle ein besonderes historisches Erbe und sind nicht so vom Tourismus überlaufen bzw auch etwas schwerer zu erreichen, als vielleicht größere Städte oder andere Orte. San Pedro Cholula hat eine ganz besondere Attraktion: eine Kirche auf einem Berg. Und ich gestehe – obwohl ich absolut null religiös bin – dass mich die Kirche, wie auch die Aussicht von dem Berg so sehr angezogen haben, dass ich für einen Tagestrip hin bin. Abgesehen davon gibt es in San Pedro Cholula um ehrlich zu sein auch nicht sonderlich viel. Aber von vorne. Ich bin damals im strahlenden Sonnenschein und bei wolkenlosem angekommen, durch die Straßen von San Pedro Cholula gelaufen, habe Fotos gemacht, bin über ein paar kleine Märkte geschlendert und langsam Richtung der gelben Kirche auf dem Berg gelaufen – ja richtig, gelbe Kirche. Ist übrigens der Grund, warum die Kirche in San Pedro Cholula als besonders gilt. Sie ist gelb. Kurz vor dem Aufstieg befindet sich dann auch das Sign und dann geht es einen sehr einfachen Pfad und ein paar leicht steilere Treppen hoch und schon ist man da 😊 Die Aussicht ist – honestly – fantastisch und lohnt den Weg allemal. Da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht in die Kirche konnte, weil sie zu war, habe ich beschlossen mir ein wenig die Zeit zu vertreiben und mich noch ein bisschen in San Pedro Cholula umzusehen – außerdem hatte ich Hunger :D Kaum hatte ich einen relativ gemütlichen Platz zum Sitzen und Essen gefunden – ich hatte mir Brote geschiert (I know fürchterlich deutsch) – merkte ich, wie sehr sich der Himmel verdunkelt hatte und wie windig es geworden war. Und ja der Gedanke <> ist mir durch den Kopf geschossen. Ein paar Minuten später gabs dann Rambazamba und die Welt um mich herum ist im strömenden Regen versunken. Wie das so schön ist in Mexiko, dauert so was nicht sonderlich lange. Diese Regenschauer sind meist innerhalb von maximal 45 Minuten vorbei und danach trocknet alles wieder in Windeseile, der Himmel bricht auf und bald sieht es – außer dass man die Nässe natürlich häufig noch ein bisschen sieht -  aus, als wäre nie etwas passiert. Ich bin also nach dem Schauer – ich hatte um ehrlich zu sein keine Lust nach Sonnenuntergang erst wieder in Puebla zu sein – noch mal zur Kathedrale und…. Also die Aussicht mit purem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel war wirklich top! Aber der Himmel, die Farben, die Atmo und auch wie sich die Sonne dann wieder einen Weg durch die Wolken gebahnt hat…. Das war auch nicht von schlechten Eltern. Die Atmo war einfach unglaublich und so bin ich heute sehr froh, dass ich Bilder von davor und danach gemacht habe. Die einen Fotos sind schön, die anderen interessant. Ich würde keine der beiden Erfahrungen missen wollen. Das innere der Kathedrale war übrigens leider wenig spektakulär, sondern eher mittelmäßig. Hätte ich nicht noch diese wundervollen Fotos von der veränderten Umgebung machen können, wäre ich vermutlich etwas enttäuscht zurück nach Puebla gefahren. So habe ich mit Mexikanern über das Schauspiel am Himmel geplaudert, wunderschöne Fotos gemacht – ihr müsst unbedingt auch hoch auf die Aussichtsplattform bei der Kirch – und hatte so einen wundervoll runden Tag und bin am Ende glücklich wieder in Puebla angekommen :D 😊 Hin oder nicht? Tatsächlich fand ich die Kirche in San Pedro Cholula und auch die Aussicht einer der Sehenswertesten Sachen, die ich in und um Puebla gemacht habe. Daher 100%!

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