Cerro de la Silla

Der Cerro de la Silla ist definitiv eine der majestätischsten Aussichten Monterrey‘s, weil der Cerro de la Silla wie kein zweiter zu Monterrey’s Stadtbild gehört und wirklich alles überblickt. Genau deswegen wollte ich da auch rauf. Ich hatte nur leider wirklich sehr viel Pech und genau aus diesem Grund wird mir diese Wanderung auf ewig eine Lehre sein. Ich bin in Mexiko und Zentralamerika viele verschiedene Berge für eine Aussicht hochgestapft und fast immer war es zwar anstrengend, aber es hielt sich noch in Grenzen. Bedeutet der Aufstieg war natürlich anstrengend aber nicht fucking ewig und endlos scheinend. Beim Cerro de la Silla hab ich so oft auf meine Online-Karte auf dem Handy geschaut – und war jedes Mal geschockt wie wenig viel weiter ich im insgesamten Verlauf gekommen war – dass ich ehrlich nur durchgehalten habe, weil ich mir dachte „wenn nicht jetzt, wann dann?“ Ich war zugegebenermaßen alleine unterwegs, das hat mich aber auch sonst eigentlich nie mürbe gemacht (außer beim Chipinque. Da denkst du bei der ewigen Straße auch du kommst nie an). Der Aufstieg zum Cerro de la Silla ist aber schon echt anstrengend, sehr lang, zieht sich teilweise wirklich sehr und ich hatte um ehrlich zu sein irgendwann Angst nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit unten zu sein. Meaning: ihr braucht gut Schuhe, viel zu essen und zu trinken und Company! Kommen wir zu Grund Nummer zwei, warum dieser Berg mir ewig negativ im Gedächtnis bleiben wird. Als ich endlich, nach gefühlten Ewigkeiten, hunderttausend Gedanken zum umkehren und es einfach gut sein zu lassen – verflucht sei ich dafür, dass ich immer alles zu Ende bringen muss! – und ehrlicherweise auch wirklich schon echt platt, oben angekommen bin, habe ich einfach in ein Meer aus weißen Wolken geblickt. Und nein ich bin nicht umgekippt oder sondergleichen, sondern es war fucking bewölkt! Bedeutet von dieser unglaublichen und tollen Aussicht, die mich für diesen beschissen langen und echt anstrengenden, super kurvigen und einfach arsch langen Anstieg auszahlen sollte, blieb aus. Und zwar schlicht weil der Cerro de la Silla in eine dicke fette Wolkendecke gehüllt war. Ich habe den Ort, wo alle sich hinsetzen und von wo man die Aussicht betrachten kann wunderbar sehen können. Da war es schön sonnig und alles paletti, aber die gesamte Aussicht – einfach alles – wurde von einer dichten weißen Wolkendecke verschluckt. Das war der Moment, in dem ich mir geschworen habe bei schwankenden Wetterverhältnissen oder egal welcher Wanderung für die Zukunft immer dreimal zu checken, dass das Wetter auch mitspielt. Und ja natürlich habe ich auch vorher schon Wolken gesehen, keine Frage. Ich habs aber nicht connected und bin somit gefühlt völlig umsonst bis an meine Grenzen und darüber hinaus gegangen um diesen blöden Berg hochzukommen. Tja und das ist die Geschichte, warum sich mir dieser Wanderweg und dieser Berg beinahe wie ein Albtraum ins Gedächtnis gebrannt haben. Die Zwischenaussicht ist aber übrigens wirklich schön! 😊 Hin oder nicht? Ich bin hier voreingenommen. Und daher, wenn ihr auf Aussichten steht, euch gut versorgt und verpflegt auf den Weg macht, gerne euch gut körperlich betätigt und auch gerne steile Wege hinauflauft – weil vor allem die Kurven (und es ist sehr kurvig) haben es teilweise echt in sich – dann schnappt euch ne Truppe von Leuten die auch Bock haben und bei gutem Wetter rauf da. Sonst nein, weil ich war echt sauer, als ich da oben ankam...

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Straßen von Monterrey

Ich bin ehrlich. Monterrey ist weder sonderlich Fußgängerfreundlich, noch wirklich schön außerhalb der Tourizone. Meaning: Barrio Antiguo und das Zentrum und dessen Umgebung. Das klingt vielleicht etwas direkt und harsch, aber ich hab noch nie gerne um den heißen Brei geredet. Als Backgroundwissen vielleicht: ich wurde durchaus vorgewarnt. Also mir wurde vorher inklusive von Menschen aus Monterrey gesagt, dass Monterrey weder freundlich für Menschen ist, die gerne zu Fuß wohin laufen – außer es ist nahe dem Barrio Antiguo – und eben auch, dass es in Monterrey neben der bekannten Attraktionen nicht allzu viel zu sehen gibt. Da ich ein neugieriger Mensch, eine kleine Abenteurerin und zusätzlich noch ein bisschen stur bin, dachte ich bei mir „schauen wir mal“ und wurde tatsächlich eines besseren belehrt. Dennoch habe ich auch auf dieser Spritztour zwei Ecken entdeckt, die ich echt cool fand. Denn der Highway von Monterrey hat wie ich finde was für sich und wirkt sogar leicht hypnotisierend und diese Bahnstation mit den Bildern etc fand ich auch ehrlich cool. Von daher etwas habe ich schon gefunden. Viel mehr gibt’s dann allerdings leider nicht. Hin oder nicht? Also das was ich gefunden habe, fand ich tatsächlich cool, aber so wirklich durch die Straßen schlendern ist in Monterrey wirklich schwierig – einfach aufgrund der Struktur der Stadt. Und das Barrio Antiguo habt ihr in 5 Minuten explored. Es ist voll mit Cafés, Hostels und sieht ehrlicherweise überall ziemlich ähnlich aus. Hübsch aber ihr werdet es nach einem Durchgang eben auch gesehen haben.

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Park Chipinque

In Monterrey gibt es einen wirklich großen ökologischen und bergigen Park namens Chipinque. Er ist ein absolutes Paradies für Naturfans, hat echt schöne Aussichtspunkte an verschiedenen Stellen wie auch anspruchsvolle Wanderwege und auch ordentlich was für Bergsteiger in petto. Er liegt zwar echt weit außerhalb, gehört dazu aber auch zur Silhouette Monterrey‘s. Hin kommt man entweder mit dem Auto oder wenn man keins hat erst mit dem Bus bis zu einer bestimmten Stelle und dann zu Fuß. Als kleine Vorwarnung: der Fußweg ist relativ lang, denn man muss abgesehen von dem Stück bis zur Auffahrt von Chipinque, auch noch die kurvige Straße zum Park hoch, die sich echt zieht. Und Uber werden hier reihenweise canceln – ich habs für den Rückweg einmal probiert – weils einfach arschweit ist und es sich für die meisten Uberfahrer schlicht nicht lohnt. Und Autos sind an mir damals tatsächlich auch kaum welche vorbei gekommen. Bedeutet: es wird ein langer Tag, größtenteils zu Fuß, und die erste Pause kann gut und gerne gemacht werden, wenn man endlich beim Eingang vom Chipinque angekommen ist. Wie bereits gesagt ist der Chipinque aber eine echt schöne und tolle Oase der Natur, wo man wandern kann und es verschiedene Bergsteig und Aussichtspunktmöglichkeiten gibt. Auch gibt es irgendwo eine Steinrutsche, wo ich und eine damalige Freundin echt viel Spaß hatten, und einfach viel Natur, runterkommen und das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Tipp für den Park vielleicht noch: geht bei gutem Wetter. Ihr werdet sonst nichts von den Aussichten haben- ist mir bei meinem ersten Besuch im Chipinque passiert. Hin oder nicht? Die Frage aller Fragen. Ich kann sie um ehrlich zu sein nicht wirklich beantworten, weil der Chipinque auf der einen Seite wirklich schön ist und tolle Aussichtspunkte hat, gleichzeitig muss man aber auch echt dedicated sein um hin und wieder wegzukommen, weil der Fußweg bis man überhaupt da ist bzw nachher irgendwo ist, wo ein Bus fährt, echt weit ist. Ich bin ehrlich, am Ende beider Besuche taten mir die Füße weh und ich war heilfroh, als ich wieder da war, wo ein Bus fuhr. Daher würde ich sagen ist das hier was für echte Naturfans oder Leute, die einfach wirklich Bock haben 😊 Gleichzeitig, ich mag die Natur zwar, bin aber kein Naturfan und war trotzdem zweimal da….

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Grutas de García

Die Grutas de García sind tatsächlich wesentlich cooler, als erwartet – oder als ich sie erwartet habe. Aber von vorne. Ein gute Kumpel von mir, der aus Monterrey kommt und zu dem Zeitpunkt, wo ich zum ersten Mal in Monterrey war, auch noch in Monterrey gelebt hat, hatte Bock mir etwas von Monterrey zu zeigen und wollte mich überraschen. Da ich ein super neugieriger Mensch bin, aber noch nie etwas von den Grutas de García gehört hatte, habe ich nicht viel erwartet, mich aber einfach drauf eingelassen– mein Glück, denn ich wäre anders wohl vermutlich nie hingefahren. Die Grutas de García liegen recht weit außerhalb und man fährt mit einer großen Gondel quer den Berg hoch zum Eingang der Grutas – die Fahrt hoch ist übrigens auch schon echt cool und mit einer tollen Aussicht auf die umgebenden Berge. Oben angekommen sind wir rein und… also ich hatte ja alles mögliche im Kopf, aber die Grutas de García sind echt groß! Also wirklich richtig groß! Das ist ein ganzes Höhlensystem mit Treppen verbunden, damit man hoch und in andere Räume kommt und alles sehen kann. Wirklich krass. Und dann sind Stalakmiten und Stalaktiten „Skulpturen“ als Orgel oder Theater bezeichnet, viele Deckenkonstruktionen sind echt beeindruckend und an einer Stelle – mein Kumpel und ich mussten echt lachen – ist ein Stalakmit oder Stalaktit (ich vergesse immer welche hochwachsen) als Weihnachtsbaum verkleidet. Also mit Lichterketten und nem Stern versehen und so. Der Grund warum wir lachen mussten war allerdings eher der, dass das Ding dezente Ähnlichkeit mit einem Penis hatte, gleichzeitig aber als Weihnachtsbaum angeleuchtet war. Hatte was :D Und falls ihr einem Guide folgt – ich meine why not ich hätte in einer Höhle dieser Größe sonst tatsächlich eventuell Angst verloren zu gehen – werdet ihr irgendwann an einen Flecken an der Wand kommen, von dem der Guide behauptet er sähe aus wie die Virgen Guadalupe (die heiligste Figur in Mexiko und legit überall irgendwie vertreten – egal wohin ihr geht). Ich respektiere Mexiko’s schon fast Obsession mit der Virgen Guadalupe voll und ganz, weil Mexiko eben ein sehr religiöses Land ist. Aber dieser Fleck an der Wand… Hatte nicht mal ansatzweise eine Ähnlichkeit mit irgendwas. Und naja… so musste ich mir das Lachen wirklich sehr verkneifen. Vor allem, als dann da der Rest der Gruppe stand und nur zustimmend nickte. So Spaß beiseite, hin oder nicht? Ja definitiv. Ich meine ich hatte obviously abgesehen von den coolen Grutas auch wirklich tolle Gesellschaft durch meinen guten Kumpel. Abgesehen davon fand ich die Grutas de García aber auch wirklich sehenswert, echt groß, zwischenzeitlich sehr lustig :D und die Aussicht da oben auf die umliegenden Berge ist echt auch nicht zu verachten. Daher ja absolut empfehlenswert 😊

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Cerro del Chupón

Der Cerro del Chupón ist eine Wanderung die mir aus zwei Gründen sehr gut im Gedächtnis geblieben ist. Erstens waren meine Schuhe noch nie so matschig und versaut nach einer Wanderung wie als ich den Cerro del Chupón hoch bin und zweitens würde ich trotz des allem jeden da hoch schicken. Denn die Aussicht ist wirklich schön und es gibt da oben ein paar besondere „Steine“ oder „Felswucherungen“ bei und mit denen man tolle Fotos machen kann. Ein bisschen wie das Markenzeichen des Cerro el Chupón. Der Aufgang zum Cerro del Chupón liegt nicht unbedingt nahe am Barrio Antiguo oder dem Zentrum von Monterrey. Da mir aber eine andere Aussicht (Copete del Águila im Chipinque) wegen Umständen verwehrt wurde, hatte ich nach weiteren Möglichkeiten gesucht, irgendwo hochwandern und eine ähnlich tolle Aussicht haben zu können. Als ich nun ankam, musste ich nicht nur erst ein privates Grundstücke betreten – oder zumindest durch den Zaun direkt neben einem Haus klettern – wobei ich mir vorgekommen bin wie eine Einbrecherin, sondern bin auf dem Weg hoch auch sehr schnell auf erdigen und echt rutschigen und matschigen Boden gekommen. Denn auch, wenn ich nicht geglaubt hatte, dass das einen Einfluss haben würde, es hatte kurz vorher geregnet. Natürlich habe ich versucht den Schaden in Grenzen zu halten, weil man als Backpacker nun mal nicht ewig viel festes Schuhwerk dabei hat, aber keine Chance. Mein Schuhe waren binnen kürzester Zeit matschig und reif für die Waschmaschine. Abgesehen davon bin ich hier nicht sonderlich schnell vorangekommen, weil es ehrlich rutschig war und - ich bin ehrlich -, ich war zu dem Zeitpunkt nicht sicher, ob ich durchziehen würde, weil… a) anstrengend und das eventuelle bis ganz oben? Und b) ist die Aussicht es wirklich wert? Zu meinem Glück wurde es kurz darauf wesentlich besser und der anschließende Großteil des Weges führte hauptsächlich durch dichten wilden grünen Wald und über nur noch wenige matschige Stellen „Oben“ angekommen- also da, wo es dann nicht mehr weiter rauf, sondern einfach weiter geradeaus gen Aussichtspunkt ging – wurde es interessant, weil… also ich glaube ich bin noch nie einen so zugewucherten Wanderweg entlang gelaufen. Und nicht, dass der Weg nicht eindeutig laufbar gewesen wäre, aber die Sträucher waren so hoch und so dicht, dass man den Weg teilweise nicht sehen, sondern nur ertasten konnte. Meine Beine haben an dem Tag echt einiges an Gräsern und Sträuchen geknutscht. Als der Weg einmal wirklich gar nicht mehr sichtbar war, bin ich nur weiter, weil ich dafür nach dem Aufstieg und allem einfach schon zu weit gekommen war :D Irgendwann hatte ich mich dann aber durchgekämpft und bin tatsächlich an dem Punkt angekommen, wo die besondere Felsformation ist und man eine Sicht auf Monterrey hat. Und was soll ich sagen? Der etwas beschwerliche Aufstieg, bei dem ich mehr als einmal beinahe umgekehrt wäre, hat sich gelohnt. Denn die Aussicht war wirklich toll, die Felsformation ein besonderes Ad-on und ich wirklich happy mir dieser Aussicht erkämpft zu haben. Happy Kat also 😊 Und auf dem Rückweg wusste ich ja dann, dass es geht und ich safe ankomme, von daher war es dann nur noch halb so schlimm. Außer der rutschige Part. Rutschig runter kann noch schlimmer sein als rauf… Meine Schuhe sahen danach aus…. Hin oder nicht? Witzigerweise würde ich euch den Cerro del Chupón wärmstens empfehlen. Die Wanderung ist zwar ein kleines Abenteuer – zumindest unter den Konditionen, die ich damals hatte – aber! Sie hat sich auch echt gelohnt! Und die Aussicht war wirklich schön! Ich bereue keine Sekunde des Ausflugs und war sehr froh, dass ich nicht umgekehrt bin, sondern bis oben durchgehalten habe. Und falls ihr die Fotos betrachtet: es ist wesentlich! Cooler, als es vielleicht auf den Fotos wirk 😊 😉

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Aussichtspunkt Obispado

Monterrey ist ein bisschen anders geschnitten als andere Städte. Es gibt in und um Monterrey sehr viele Berge und bergige Naturparks, wodurch es automatisch relativ viele Aussichten gibt. Ich war aber neugierig und wollte wissen, ob es in Monterrey auch einen Aussichtspunkt gibt, ohne dafür wandern gehen und schwitzen zu müssen. Gibt es. Mirador del Obispado. Und auf dem Weg rauf gibt es sogar eine süße gelbe Kathedrale. Der Aussichtspunkt selbst ist wie eine wirklich große kreisrunde Plattform auf die man über eine Art mit – wie ich vermute – Flaggenstangen bestückten Weg gelangt. Die Aussicht von der Plattform ist, wie es für Monterrey sinnvoll ist, quasi zu allen Seiten raus, weil Monterrey eben so gebaut ist, wie es gebaut ist. Zu mehreren Seiten sieht man Berge, zu einigen Hochhäuser und zu anderen einfach nur Häuser. Das, woran ich mich noch ganz prägnant erinnere ist, dass ich mich irgendwann gefragt habe ob ich verrückt werde oder mir das einbilde, weil ich ganz leise im Hintergrund Stimmen und zwischendurch Musik gehört habe – obwohl ich zwischenzeitlich alleine da oben war. Da mich das echt getriggert hat und es mal lauter und mal leiser war, bin ich dem Sound irgendwann nachgegangen und habe die Lautsprecher entdeckt, aus denen mexikanische Musik und die Geschichte des Obispado plärrt. Ihr wisst nicht, wie erleichtert ich war, als ich diese Lautsprecher entdeckt habe…. Hin oder nicht? Der Aufgang liegt zugegebermaßen etwas ab vom Schuss, ich finde aber trotzdem dass der Aussichtpunkt es wert ist, wenn ihr schon mal in Monterrey seid. Vor alle, wenn ihr nicht gerne wandern geht. Denn für alles andere mit Aussicht müsst ihr nen Berg hoch.

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Palast Platz & Museum – Monterrey

Der Platz des Palastes und der Palast selbst in Monterrey liegen am Ende einer Art länglichen Tourizone, die direkt am Barrio Antiguo liegt. Man läuft mehr oder weniger auf der Mitte am Fuente de Neptuno los, läuft dann durch einen anschließenden Park und kommt am Platz des Palastes mit stolzer mexikanischer Fahne in der Mitte und dem Palast, der im Hintergrund schon auf einen wartet, raus. Auf dem Platz kann man sich natürlich hinsetzen und entspannen und die Aussicht genießen, denn schön ist er allemal. Im Palast gibt es nicht allzu viel zu sehen, aber da ich Gebäude mit Bögen liebe, war ich trotzdem happy drin gewesen zu sein. 😊 Hin oder nicht? Monterrey ist im Allgemeinen nicht sonderlich Fußfreundlich. Dieser Platz und der Palast allerdings liegen so nahe am Casco Viejo – wo so ziemlich jeder absteigt, der aus Sightseeing Gründen nach Monterrey kommt – dass es eine Verschwendung wäre nicht hinzugehen. Abgesehen davon ist diese Zone auch eine der Schönsten Monterrey‘s.

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Wasserfall Tamul

Der Wasserfall Tamul ist einer der größten und gewaltigsten Wasserfälle Mexikos. Er liegt im Staat San Luis Potosí und ist zum Beispiel von Ciudad Valles aus erreichbar. Es gibt zwei Arten und Weisen den Wasserfall zu sehen. Einmal kann man mit einem länglichen Boot zu einem Aussichtspunkt nahe des Wasserfalls paddeln. Die andere Variante ist, sich von oben zu nähern, eine Metalltreppe runter zu klettern und dann rechts neben dem Wasserfall anzukommen und die gewaltige Wucht von dort zu bestaunen. Für beides braucht! man einen Guide. Normalerweise bin ich kein Fan von Guided Tours, in diesem Falle aber empfehle ich sogar eine. Mir ist nämlich Folgendes passiert: Positiv losziehend, wie ich das immer auf Reisen tue, habe ich einfach den Bus zu besagter Stelle genommen von wo aus die Paddelboote ablegen und dachte mir „Das passt schon. Da werden schon Leute sein zu denen ich mich easy dazugesellen kann“. War auch der Grund, warum, ich früh losgefahren war. Meine Logik: je früher ich da bin, desto höher die Chance, dass sich eine Gruppe zusammenfindet und wir dann gemeinsam zum Wasserfall paddeln können. Am Ende hatte ich allerdings einfach großes Glück, dass der Ausflug nicht ins Wasser gefallen ist, denn es sind sage und schreibe 2 Menschen aufgetaucht. Und dementsprechend wurde die Bootsfahrt echt anstrengend und auch recht teuer. Und da die Stelle, von wo die Boote aus ablegen, im Grunde mitten im Nirgendwo liegt und San Luis Potosí nicht der beste besuchteste Staat Mexiko‘s ist, hatte ich Glück, dass überhaupt wer random angekommen ist. Und ausschließlich aufgrund der Gutherzigkeit des Ehepaares, das aufgetaucht ist, hatte ich nachher on top die Möglichkeit nach dem Paddeln zum Aussichtspunkt, auch noch den Wasserfall von der anderen Seite zu sehen. So und jetzt weg vom komplizierten Part hin zum Schönen: Der Wasserfall Tamul ist echt eine Schönheit, eine Wucht und es absolut wert eine Tour für zu buchen und hinzupaddeln – auf dem Rückweg dürfen die, die Bock haben, sich auch ins Wasser plumpsen und sich vom Wasser treiben und mitnehmen lassen. Macht echt Spaß! :D Abgesehen davon ist die Aussicht vom Aussichtsstein aus wirklich schön, toll für Fotos - auch mit einem selbst drauf - und das Ganze ein tolles Erlebnis. Und falls ihr das Glück habt den Wasserfall auch noch von der anderen Seite sehen zu können macht es. Wie das Wasser von der Wand abprallt, den Stein formt, aufsteigt und wie eine dicke Gischt zu allen Seiten strömt ist… wirklich beeindruckend.

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Sótano de las Golondrinas

Der Sótano de las Golondrinas ist einer dieser speziellen Orte, die man nicht überall findet. Zur kurzen Erklärung: Der Sótano de las Golondrinas ist eine Art „Keller“-Höhle, in der ganze viele Schwalben nächtigen, die dann bei Sonnenaufgang in einem kreisenden Schwarm aus der Höhle aufsteigen und gen Sonne fliegen. Gibt es so glaube ich nirgendwo sonst oder nicht so häufig auf der Welt und fand ich ziemlich besonders. Natürlich muss man dafür super früh an Ort und Stelle sein und im Stockdunkeln mit Taschenlampen und so leise wie möglich zu besagter Höhle runter laufen. Ist schon ein bisschen ein Abenteuer. Aber wenn man dann da im Dunkeln sitzt, die Schwalben langsam aufwachen hört und gemeinsam mit den anderen wartet bis das erste Sonnenlicht über die Wipfel der Bäume kommt um die Schwalben zu wecken und dann diese Vögel langsam an einem vorbei in Richtung Sonne kreisen… Das hat schon was an sich. Die einzige kleine Enttäuschung für mich war, dass ich mir den Vogelschwarm dichter vorgestellte habe. Abgesehen davon hat mich die Magie des Ortes und des Erlebnisses aber voll gecatcht 😊 Hin oder nicht? Auch wenn der Hinweg in meinem Fall nicht ganz unkompliziert war, weil es einfach am Arsch der Welt liegt und ich nicht extra in das kleine Winzdorf in der Nähe gefahren bin um da zu übernachten, und man sich dann schon ein bisschen organisieren muss, fand ich es tatsächlich den Hussle wert. Einfach weil man so was nicht alle Tage erlebt bzw erleben darf.

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Puente de Dios

Also ich weiß nicht, was ihr euch unter dem Namen Puente de Dios – Brücke Gottes – als Sight vorstellt, aber ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage keinen Wasserfall. Und trotzdem ist die Puente de Dios ein recht kleiner (zumindest im Vergleich zu anderen Wasserfällen, die ich in Mexiko gesehen habe), dafür aber für die Größe recht gewaltiger Wasserfall. Das Ding sprudelt über einen Vorsprung und unter Laub und Sträuchern hervor in eine Art natürlichen Pool, in den man von der  Seite reinspinksen kann und geht weiter runter gen großen Fluss. Tatsächlich eine sehr hübsche Szenerie. Auch gibt es direkt neben dem von oben kommenden Wasser eine Art Loch, durch das gefühlt mehr Wasser gleichzeitig durchwill, als kann, was dem Ganzen den Touch von Gewaltigkeit gibt. Wenn man den Wasserfall und die Umgebung bestaunt hat, geht es über Holzstege weiter zum Fluss, wo die Kulisse ganz ehrlich zu einem grünen Paradies mit teilweise sogar Palmen am Flussufer im Hintergrund wird. Echt schön 😊 Hier kann man dann auch mit Sicherheitswesten versehen baden. Weiter hinten, gen grünem Paradies, gibt es dann noch einen Wasserfall, wo man sich sogar hinter den Wasserfall stellen kann. :D Also man muss quasi unter dem Ding durch und dahinter ist dann noch Platz um sich hinzustellen. Means: Möglichkeit das innerer Kind rauszulassen :D 😊 Hin oder nicht? Ja definitiv. Würde ich ehrlich empfehlen, weil die Wasserfälle wirklich schön sind, man im  Wasser planschen kann und die Szenerie einfach wirklich toll ist und es auch preislich absolut im Rahmen ist. 

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