Havanna

Unglaublich lebendig und groß, wunderschön und gleichzeitig halb zerrüttet, und wahnsinnig spannend und gleichzeitig entspannend :D Havanna ist die Hauptstadt von Cuba und der Ort, an dem wie ich vermute, die meisten Touristen wie auch Locals mit dem Flugzeug ankommen. Ich hatte, bevor ich nach Havanna geflogen bin, von allen Seiten alle möglichen Geschichten über Cuba gehört. Ob wegen der zwei Währungen, wie teuer bzw günstig Cuba ist, dass man aufpassen soll, weil alle einen über den Tisch ziehen wollen, dass in Cuba die Zeit still steht, die Autos, das Internet und und und. Alles, was ich weiß, ist, ich habe mich ab Sekunde eins pudelwohl und wie zu Hause in Havanna gefühlt. Und das ist mir an keinem anderen Ort in ganz Zentralamerika und Mexiko – bis auf Guanajuato – genauso ergangen. Um hier mal gerade mit ein paar Vorurteilen bzw Stereotypen aufzuräumen: Die zwei Währungen sind durchaus gut unterscheidbar - visuell wie auch haptisch gesehen. Cuba ist unfassbar günstig, wenn man sich nicht unbedingt die ganze Zeit an den Touri Hotspots aufhält und sich auch mal mit der cubanischen Währung CUP (24 CUP waren zu dem Zeitpunkt 1 Dollar als ich da war) und nicht nur mit dem CUC (1 zu 1 zum Dollar) auseinandersetzt. Weiterhin sind Cubaner unglaublich nette und freundliche Menschen. Klar muss man ein bisschen handeln (und hat Vorteile, wenn man Spanisch spricht), aber handeln muss man überall in Lateinamerika. Autotechnisch gibt es in Cuba tatsächlich größtenteils die Autos von vor Ewigkeiten – sehr cute und sehr hübsch Autos. Der Großteil derer, die man von den Fotos kennt, sind aber nur in Tourizonen für Tourifahrten zu sehen. Ansonsten sehen die genauso aus wie jedes andere Auto in Lateinamerika auch – nur halt dass sie aus einer vergangenen Zeit stammen. Was dem Coolness Faktor natürlich trotzdem nichts abkann. Und auch das mit dem Internet ist nicht ganz soooo dramatisch, wie es häufig dargestellt wird. Weil ja, es ist nicht ganz so einfach wie im Rest der Welt, das stimmt, aber man kann sich connecten. Gibt halt nur einiges an Einschränkungen. Aber hey gratis detox :D Der einzige Stereotyp, der mir persönlich zu absolut hundert Prozent bestätigt wurde, ist, dass auf Cuba gefühlt die Zeit stehengeblieben ist. Cuba ist eine Welt für sich und ich werde nicht behaupten diesen Vibe beschreiben zu können, weil das meiner Meinung nach unmöglich ist. Ich bin sogar der Meinung verstehen kann das nur, wer mal da gewesen ist. Aber es ist echt crazy, faszinierend und ehrlich gesagt extrem entspannend :D So, und jetzt mal zu den Straßen Havannas. Ich bin mehr als einmal in Havanna Centro, im Casco Viejo – ja das sind unterschiedliche Viertel – und in anderen Vierteln umhergeschweift und habe den Vibe in mir aufgenommen. Einmal weil Havanna unglaublich groß ist und auch weil ich mich sogar um 4 Uhr morgens unfassbar sicher gefühlt habe. Und das obwohl Havanna voll ist von Ecken, in denen nicht alles ganz ist. Große Mülltonnen auf den Straßen, halbe Ruinen, Löcher in den Böden… - außer im Touri Viertel Casco Viejo. Da ist alles für die Touris rausgeputzt. Gleichzeitig hat Havanna aber auch diesen „Vintage“ Touch, ist ein bisschen edgy und gleichzeitig so unglaublich echt, authentisch und real, dass es keinen Hochglanz braucht, um wunderschön zu sein. Abgesehen davon hört man ständig irgendwo Musik – meist Salsa Cubana – sieht Menschen auf der Straße, die häufig auch Domino spielen, Kinder die auf der Straße spielen und vor allem gen Abend hin dann auch immer wieder Menschen, die tanzen. Und über allem liegt eine unglaubliche Lebensfreude und eine Entspanntheit, die ansteckt. Havanna ist einfach…. Ich hatte noch nichts gesehen und hab mich trotzdem instant verliebt. Ganz kurz noch zu Domino… Es ist wie das Nationalbrettspiel von Cuba. Es wird zu viert gespielt und immer zwei spielen sich zu. Dazu sitzen alle vier gemeinsam zusammen – häufig auf der Straße –, legen ein Brett meist in Größe eines kleinen Tisches zwischen sich auf die Oberschenkel und spielen. Und zu Salsa und tanzen: Cubaner sind begnadete Tänzer. Ich hatte eine großartige Zeit mir ein paar Tanzschritte zeigen zu lassen :D Hin oder nicht? Zu absolut hunderttausend Prozent. Havanna ist… ganz ganz große Klasse und ein toller Ort, an dem man unglaublich viel erleben, machen und sehen kann, abschalten und sich vom cubanischen Vibe mitreißen lassen kann.

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Punta Sur – Isla Mujeres

Ein Ausblick aufs weite weite Meer und ganz in der Ferne Cancún. Punta Sur liegt genau am entgegengesetzten Ende von dem Ort, wo die Fähre von Cancún nach Isla Mujeres anlegt, und ist dementsprechend sehr ruhig und wenig besucht. Die Aussichten auf die rechte wie auch die linke Seite der Insel, und auch die zurück nach Cancún und das offene Meer sind phantastisch und ein weiterer Grund, warum ich Isla Mujeres mag. Hin kommt man allerdings nicht ganz so leicht, da weder Bus fahren, noch trampen ganz so leicht auf Isla Mujeres sind und um die Distanz zu laufen ist es etwas weit. Zusätzlich brutzelt man tagsüber auch ganz schön in der Sonne. Ich hatte dennoch Glück und wurde auf dem Hin- wie auch auf dem Rückweg mitgenommen. Hin oder nicht? Ja definitiv. Punta Sur ist ein wirklich schöner und friedlicher ruhiger Ort, der einen wundervollen Ausblick auf die Küsten und aufs Meer bietet. Nur das hin und zurück könnte evtl etwas dauern – wie gesagt auf der Straße sind nicht sonderlich viele Fahrzeuge unterwegs. Oder ihr mietet euch was für den Tag 😉

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Isla Mujeres

Wunderschöne weite Sandstrände, kristallklares blaues Wasser und eine Insel, die ihrem Ruf wirklich gerecht wird. Wer andere Posts von mir zu Orten oder Städten in Quintana Roo (Cancún, Tulúm, Playa del Carmen etc) gelesen hat, weiß, ich bin kein Fan von diesem Teil von Mexiko. Einfach weil alles super hoch gehyped ist, während es wahnsinnig von amerikanischen Touris überlaufen und dementsprechend sehr teuer ist und sich nicht wirklich wie Mexiko anfühlt. On top bin ich eeecht picky was Strände anbetrifft, was ja eine der Main Attractions von Quintana Roo ist, weil Küstenlage. Daher habe ich um ehrlich zu sein erwartet, dass Isla Mujeres, die auch sehr gehyped wird, mich ebenfalls enttäuschen wird. Stattdessen hat mich Isla Mujeres extrem überrascht. Denn die Strände hier und das Wasser und die ganze Insel sind wirklich das, was einem versprochen wird. Wunderschöne weite und lange Strände mit Wasser, das bis auf den Boden durchsichtig ist und meinen geliebten ganz entspannten und gechillten Strandvibe 😊 Abgesehen davon ist Isla Mujeres aber auch so entspannt und einfach süß. Klar auch ein bisschen touristisch aber halt in Maßen. Ich bin natürlich auch durch die Straßen etwas abseits des Zentrums gelaufen und hab die Insel einfach als sehr entspannt und vor allem entspannend empfunden. Hin oder nicht? Definitiv ja. Es gibt wirklich Einiges, was sich meines Erachtens nach in Quintana Roo nicht lohnt, Isla Mujeres aber schon. Ein wirklich schönes Fleckchen Insel 😊

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Coco Bongo

Coco Bongo ist ein einzigartiges Event mit einer Mischung aus Party und Show, das ich so vorher noch nicht gesehen oder erlebt habe. Und on top of that gibt es die Show meines Wissens nach nur in Cancún und Playa del Carmen. Was dem Ganzen natürlich einen besonderen Touch verleiht. Das Ganze ist eine Art Mischung aus Party und wirklich abdancen und feiern, gleichzeitig aber auch eine Art halbes Musical mit Theaterelementen und artistischen Nummern. Es ist…. Ziemlich schwierig zu beschreiben, aber echt ziemlich cool und ich habe mich wirklich großartig amüsiert und unterhalten gefühlt. Es passiert ständig etwas, und vor allem ständig etwas Neues, man wird mit alten Hits aus Jugend und Kindheit, wie auch neuen Sachen, Filmen etc abgeholt und wird im Grunde mitgerissen. (Für einen Eindruck gerne das Video anschauen 😊) Dementsprechend ist es ehrlich gesagt auch… teuer. Trotzdem habe ich den Eintritt (damals noch 50 Dollar, heute mit absoluter Sicherheit mehr) gerne gezahlt. Und das heißt bei ner Budgetbackpackerin und auch so für mich echt was :D Coco Bongo ist aber auch einfach so ne Experience für sich, die sehr besonders ist und einfach anders als alles, was ich bis dato so gesehen habe. Keine Ahnung obs irgendwo was Vergleichbares gibt. Falls ja und ich es finde, packe ich das hier rein :D Coco Bongo ja oder nein? Es ist so unique, dass man es eigentlich mitnehmen muss wenn man denn schon mal in Cancún oder Playa del Carmen ist. Einfach weil einem ne tolle Show geboten wird und man einen echt einzigartigen Abend erlebt, der einen einfach mitnimmt und man mittendrin ist und…. Ich hatte ganz ehrlich einfach ne tolle Zeit und richtig Spaß 😊

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Wasserfall Las Nubes

Wunderschön und gleichzeitig elegant, verzaubernd und gewaltig. Las Nubes ist ein Wasserfall, der pretty much einen guten Tagestrip von San Cris entfernt mitten im Nirgendwo liegt. Und mit mitten im Nirgendwo meine ich man sagt dem Busfahrer, wo er einen rauslassen soll und läuft dann noch ein ordentliches Stück weiter. Und vor Ort gibt es außer einer Ecolodge – von der ich erst am Wasserfall selbst erfahren habe – fast gar nichts. Der Weg zum Wasserfall Las Nubes ist also nicht unbedingt leicht – Distanztechnisch gesehen. Warum ich trotzdem hin bin, obwohl es nur ein Wasserfall ist? Ich habe mich um ehrlich zu sein in das Bild bei Google verliebt. Ich hatte online von dem Wasserfall gelesen und fand die Aussicht auf den Wasserfall so schön, dass ich es probieren musste. Also habe ich mich super früh am Morgen auf den Weg gemacht um den Hin- wie auch den Rückweg zu schaffen. Hierzu ein Heads-up: der Fußweg, der zum Wasserfall zurückgelegt werde muss, ist weiter als man denkt. Viel weiter. Ich habe zwischendurch sogar überlegt umzukehren, weil ich auf Maps gefühlt nicht weitergekommen bin. Als ich dann endlich da war, wurde meine Mühe belohnt, denn ja der Wasserfall ist so schön wie auf den Bildern. Ich würde sagen sogar noch schöner 😊 Er ist einfach eine elegante Schönheit der Natur, dessen Wasser sich durch die Landschaft davonschlängelt. Hin oder nicht? An sich auf jede Fall, aber so schön der Wasserfall auch ist, Las Nubes ist scheiße weit weg. Bedeutet es lohnt sich nur mit echter Dedication und vor allem, wenn man schöne Wasserfälle wirklich mag. Und ja es gibt Touren die zu dem Wasserfall fahren, aber ich würde trotzdem immer eher solo hinfahren, als mit Tour. Bin halt ne kleine Abenteurerin :D

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Lagos de Montebello

Die Lagos de Montebello sind ein sehr schöner, sehr friedlicher und sehr ruhiger Ort. Sie sind ein toller Ort, um wandern zu gehen, zu zelten und einfach ein bisschen fern ab vom Trubel runterzukommen. Ich bin damals per Tagestrip hingefahren, weil ich auch noch einen „in der Nähe“ liegenden Wasserfall (Las Nubes) erkunden wollte, und habe gründlich unterschätzt wie weit es doch von San Cris aus zu den Lagos de Montebello ist und was für eine Verschwendung ein Tagestrip ist, weil es vor Ort schlicht wirklich schön ist. Da ich aber mein gesamtes Zeug in San Cris gelassen hatte und nur mit ein bisschen Waser, den Klamotten am Leib die ich hatte, meiner Kamera und etwas zu Essen losgezogen bin, musste ich zwangsläufig umkehren. Weil Hostel oder Hotel ist soweit ich das recherchiert habe nicht wirklich und liegt auch nicht easy erreichbar, wenn man mit dem Bus einfach irgendwo ausgestiegen ist. Means: man muss das Ganze schon ein bisschen planen. Dann denke ich, lohnt es sich aber auch. Ich bin, da ich leider nicht viel Zeit hatte, einfach nur kurz ein bisschen durch den Wald beim See und zu einem Aussichtspunkt, den ich mir markiert hatte, gelaufen und musste kurz darauf los, weil ich sonst den letzten Bus zurück nach San Cris verpasst hätte. Busse fahren da nämlich nur in gewissen Abständen und ich wollte vor Sonnenuntergang zurück sein. Hin oder nicht? Meine Story klingt nach sehr viel Heckmeck, was es auch war, aber ich bin auch einfach mit dem falschen Mindset und einer völlig falschen Planung für den Ort hingefahren. Deswegen: macht die Lagos de Montebello nicht im Alleingang im Tagestrip, weil das echt kompletter Schwachsinn ist, sondern macht entweder ne Tour oder – und das würde ich machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte – leiht euch irgendwo ein Zelt und ne Isomatte oder so oder schaut wo in der Gegend es ein Hotel gibt und dann fahrt da entspannt hin, geht vor Ort wandern und nehmt euch die Zeit, die der Ort verdient. Denn die Lagos de Montebello sind wirklich schön. Vor allem für Wander- und Naturliebhaber 😊

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Wasserfall El Chiflón

Wunderschön, pompös und aufgrund seiner Größe recht schwer mit der Kamera einzufangen. Der Wasserfall El Chiflón liegt in Chiapas, dem mexikanischen Staat mit der mit Abstand schönsten Natur – bis auf den Canyon im Norden und die Strände in und um Puerto Escondido. Trotzdem ist Chiapas kurioserweise der ärmste Staat Mexikos. Den Wasserfall „El Chiflón“ erreicht man mit Bus und zu Fuß in einem Tagestrip (also hin und zurück) von San Cristóbal aus. Das Gebiet direkt um den Wasserfall hat mehrere kleine Wasserfälle (in der „Konstruktion aber anders als bei Agua Azul), an denen man vorbeikommt, während man entlang eines Pfades hin zum großen Wasserfall läuft. Ganz oben angekommen steigt man dann auf eine Art Plattform hinauf, um den Chiflón in all seiner Schönheit und Kraft bewundern zu können. Und die Aussicht von hier oben auf die restliche Landschaft ist auch wirklich schön. Der Grund, warum der Chiflón relativ schwierig abzulichten ist, ist, weil man ihn komplett nur von sehr nahe im Blick hat, da auf dem Hinweg immer etwas im Blickfeld ist. Dafür ist der Blick von der Plattform aus direkt auf den tosenden Wasserfall schon echt cool 😊 Hin oder nicht? Ja der Chiflón ist absolut einen Besucht wert. Da es in Chiapas sehr viele schöne Landschaftsbilder und Wasserfälle gibt, ordne ich den Chiflón gerade mal ein. Mich persönlich haben Agua Azul und Misol Ha mehr vom Hocker gehauen (weil einfach nicht viel mehr als Agua Azul geht tbh), weswegen ich die beiden (auch wegen ihrer Nähe zueinander) priorisieren würde. Gleichzeitig ist der Chiflón aber ein wirklich schöner Wasserfall, der es auch sehr wert ist, besucht zu werden. Bedeutet: Wenn nur für das eine oder das andere Zeit ist, würde ich schweren Herzens den Chiflón weglassen, sonst aber definitiv hin.

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Cliffjumping – Acapulco

Cliff jumpiiiing! :D Ja ich weiß ist nix für Menschen mit Höhenangst, aber! Zu meiner ganz persönlichen Enttäuschung – denn ich liebe Cliff jumping – springt man in Acapulco nicht selbst von der Klippe, sondern guckt professionellen Cliff jumpern dabei zu, wie sie das tun. Menschen mit Höhenagst können also weiterlesen :D 😉 Für alle, die Adrenalinjunkies sind wie ich, oder das durchaus gerne selbst probiert hätten, I know. Ich war auch enttäuscht, aber!!! Wenn ihr seht, wo die runterspringen, und von welcher Höhe, wollt ihr das nicht mehr machen. Versprochen. Denn die Höhen sind durchaus beachtlich und die springen in so ne Art „Spalte“, die nicht sonderlich breit ist und wo die Wellen sich auch gut brechen können. Ein Laie oder nicht für die Stelle ausgebildeter Mensch würde also ziemlich sicher in seinen Tod springen. Von daher eigentlich besser so :D Direkt nach meiner Enttäuschung darüber, dass ich nicht selbst springen können würde, habe ich mich gefragt, ob das denn wirklich was hat, wenn man anderen beim Cliff juming zusieht… Denn ich bin ehrlich, so wirklich überzeugt, dass das cool werden würde, war ich nicht. Da ich aber eh in Acapulco war und die Stadt inklusive Strand schon gesehen hatte und auch neugierig geworden war, habe ich mir das ganze Spektakel angesehen. Und wurde tatsächlich eines Besseren belehrt, denn… Die Sprünge waren von unterschiedlicher Höhe. Und wie die da runtergesegelt sind und in diese Spalte gesprungen sind…. Das hatte schon echt was. :D Hin oder nicht? Ich würde sagen es ist Typabhängig, ob man extra für diese Cliffjumping-Show nach Acapulco fährt oder nicht. Ich persönlich fands aber echt cool. Und wenn ich die Zeit hätte, würde ich auch raten hinzufahren. Weil es hat schon was 😊

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Acapulco

Stadt, Strand, Cliffjumping. Acapulco ist eine mittelgroße Stadt an der südlichen Küste von Mexiko und bekannt für seinen Stand und seine hohen Klippen, von denen aus man täglich professionelle Cliffjumper beobachten kann, die sich in die Tiefe stürzen. Mich persönlich hat Acapulco ein bisschen verwirrt, um ehrlich zu sein, weil ich Strandorte immer mit einem chilligen und entspannte Vibe verbinde. Acapulco hingegen hat einen sehr urbanen, also städtischen, Vibe. Auch der Großteil des Strandes ist mit hohen Gebäuden und Skyscrapern gesäumt, was das Gefühl unterstreicht. Und selbst als ich in ruhigeren Gegenden unterwegs war, habe ich mich vom Flair her eher an eine Stadt bzw Großstadt (zb Monterrey oder Mexiko City) erinnert gefühlt, als zb an Puerto Escondido (nicester Strandvibe ever). Den Flair mal beiseite lassend, hat Acapulco einen ganz süßen Park, ein Stadtzentrum mit schöneren und weniger schönen Ecken, einen wirklich schönen und gewundenen langen Sandstrand, wo man tolle Fotos machen kann, chillen und mit Sicherheit auch noch ein paar weitere Aktivitäten und sich eine Cliffjumping Show angucken kann. Und das wars dann eigentlich auch schon wieder. Acapulco eignet sich also eher für einen Tagestrip. Ich habe zwar gehört, dass man in Acapulco gut feiern gehen können soll, da ich aber auf Nachfrage erfahren habe, dass da weniger Lateinamerikanische Musik, sondern eher Techno/House/Electro und so aufgelegt werden soll – gaaaar nicht meins – habe ich verzichtet. :D Hin oder nicht? Ich bin ganz ehrlich, ich mochte Acapulco nicht besonders. Ich kann es nicht auf eine bestimmte Sache festpinnen, weil der Strand wirklich ganz schön und durch den urbanen Vibe und die Skyline auch total anders als andere Strände in Mexiko ist. Und das Cliffjumping war wirklich cool – mehr in nem anderen Post. Aber… einerseits fand ich die Stadt einfach nicht wirklich „Welcoming“. Und andererseits auch abgesehen vom Strand und dem Cliffjumping mit der Küstenlinie nicht wirklich schön. Daher würde ich Acapulco nur einen Besuch abstatten, wenn ihr Zeit habt und euch entweder für den Strand oder das Cliffjumping interessiert. Weil sonst finde ich lohnt es sich nicht.

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Tepotzlan

Tepotzlan ist ein süßes kleines Dorf, oder Mini-Kleinstadt, ganz in der Nähe von Mexiko City. Im Grund ein Tagestrip, denn ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob man in Tepotzlan so einfach eine Unterkunft findet. Hostels jedenfalls definitiv nicht. Ich bin nach Tepotzlan, weil ich gerade einen langen und schönen aber auch anstrengenden Trip durch den Norden von Mexiko hinter mir hatte, und zwar schon etwas sehen wollte, es aber ein bisschen ruhiger angehen wollte. Und dafür ist Tepotzlan absolut perfekt! Tepotzlan ist ein total süßes und putziges ruhiges kleines Örtchen, das Ruinen oben auf einem Berg hat, von dem aus man eine tolle Aussicht hat. Und genau das habe ich genutzt. Der Weg hoch ist super leicht zu finden (Hauptattraktion) und total entspannt. Bedeutet man bewegt sich etwas und kommt raus, kann sich aber auf der Fahrt und auch wegen der chilligen Atmo vor Ort wunderbar ausruhen und runterkommen. Und die Aussicht ist auch echt cool 😊 Hin oder nicht? Wenn ihr Zeit habt ja. Denn Tepotzlan ist… einfach wirklich süß. Perfekt für einen ruhigen Tag mit ein bisschen Bewegung, weil es vor Ort einfach so chillig ist und trotz ein paar Touris weder überladen noch anstrengend. Ein sehr angenehmer Tagestrip von Mexiko City aus.

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