Santa Clara

Santa Clara ist eine mittelgroße, relativ ruhige Stadt in der Mitte des Landes. Sie ist nicht sonderlich touristisch oder in irgendeiner Weise die meistbesuchteste Stadt in Cuba. Die meisten Touris gehen einfach eher nach Vinales, Varadero, Trinidad, vllt noch Cienfuegos und/oder el Nicho und eben Havanna. Santa Clara ist eher ein ungewöhnliches Ziel auf einer Rundreise durch Cuba. Da ich nach Trinidad aber unbedingt noch einen Ort kennenlernen wollte, der so gar nicht touristisch ist und absolut keinen Bock auf überteuerten Strand hatte - Varadero – habe ich mich auf den Weg nach Santa Clara gemacht. Santa Clara hat nicht super krass viel zu sehen, ist aber eine wirklich süße, ruhige und hübsche Stadt – besonders der zentrale Platz mit Pavillon im Zentrum und der Aussichtspunkt (zum Post) 😊 Auch war sie entscheidend in der Geschichte von Cubas Unabhängigkeit, da Ché Gueveras wichtigster Sieg, der in Santa Clara war (danach war der Weg nach Havanna „frei“). Passend dazu gibt es auch mehrere Statuen (zum Post) und ein riesiges Memorial (zum Post). Das Haus, was während der Schlacht durchlöchert wurde, ist z.B auch heute noch in Gedenken durchlöchert. Santa Clara ist also vielleicht nicht unbedingt „angesagt“, dafür aber wirklich friedlich und ruhig und… einfach sehr pur kubanisch. Hin oder nicht? Ich persönlich mochte Santa Clara sehr. Dennoch würde ich einen Besuch davon abhängig machen, wie viel Zeit man hat, und was man alles sehen will. Und zur Not im Zweifelsfall einfach noch mal wiederkommen. Cuba hat viel zu sehen und alleine für Havanna kann man locker mehrmals wiederkommen. Warum also bei einem der Besuche keinen kleinen Abstecher nach Santa Clara machen :D

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Aussichtspunkt nahe Trinidad

Der Cerro de la Vigía liegt etwas außerhalb Trinidad und bietet eine wirklich schöne Sicht über die Landschaft um Trinidad. Der Weg bis zum Cerro wie auch der Anstieg sind nicht schwer und relativ leicht zu Fuß machbar. Vom Zentrum aus etwa eine halbe Stunde. Es ist also im Grund eine kleine Wanderung. Als ich mit meiner Travel Buddy den Cerro de la Vigía „erklommen“ habe, haben wir oben ein paar nette Cubaner kennengelernt die uns gleich dann auch noch Salsa Cubana beigebracht haben. Außerdem gab es noch einen gratis Wolkenbruch, der die Szenerie noch mal spezieller gemacht hat – Gott sei Dank nicht über unseren Köpfen :D – und wir haben einen kleinen kubanischen Touri-Zug durch die Landschaft kriechen sehen. Und im Hintergrund kubanische Salsa Musik. 😊 Hin oder nicht? Ich hatte eine tolle Zeit da oben und die Aussicht ist auch wirklich schön, also JA! :D 😊

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Aussichtspunkt von Trinidad

Um Verwirrungen vorzubeugen: Im Grunde ist der Aussichtspunkt am Museo Nacional de la Lucha Contra Bandidos DER Aussichtspunkt von Trinidad. Es gibt noch einen weiter außerhalb (zum Post), aber dieser hier ist in Trinidad selbst der bekannteste. Man hat einen wirklich schönen Blick auf Trinidad, dessen Dächer und das Zentrum. Und da das Ganze wirklich direkt im Zentrum liegt, hat man natürlich auch vieles andere nah dran. Hin oder nicht? Da der Aussichtspunkt einer der Highlights in Trinidad ist, auf jeden Fall 😊

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Trinidad

Trinidad ist eine wirklich sehr schöne und ehrlich gesagt auch recht touristische Stadt Cubas. Was nicht heißt, dass ich Trinidad nicht mag (stehe ja nicht so auf Touri-Hochburgen für gewöhnlich). Trinidad allerdings hat ein wirklich wunderschönes Zentrum und einen wunderschönen Aussichtspunkt über die Dächer von Trinidad, ein paar wirklich schöne Kirchen, Kathedralen und Gebäude und auch ein paar sehr kubanische Kleinstadt-Straßen. Außerhalb des Zentrums ist Trinidad auch schön, nur halt nicht mehr auf Hochglanz poliert. Auch ist Trinidad außerhalb des Zentrums recht ruhig, was im Zentrum vor allem um die Hauptkathedrale rum natürlich das absolute Gegenteil ist. Abgesehen von den gängigen Attraktionen hat Trinidad eine echt Unique. In Trinidad gibt es nämlich einen Club in einer Höhle. Kein Scherz. Ist richtig gut. Waren wir drin und…. Egal ob ihr kubanischen Reggaeton und Salsa Cubana mögt oder nicht, das sollte sich niemand entgehen lassen. :D Abgesehen davon noch eine kleine Vorwarnung: Trinidad ist teuer. Oder zumindest habe ich das so empfunden. In Playa Larga, Cienfuegos, Vinales, Havanna oder auch Santa Clara habe ich immer ziemlich günstige Möglichkeiten gefunden irgendwo etwas zu Essen. In Trinidad muss man schon ein bisschen mehr suchen. Also es gibt sie, aber wir mussten zweimal mehr nachfragen als anderswo. Hin oder nicht? Trinidad ist wirklich schön. Von daher ja. Allerdings fand ich hier die Diskrepanz zwischen der Touri-Zone und dem echten Trinidad schon sehr merkbar. Ein bisschen wie in Havanna der Unterschied zwischen dem Casco Viejo und dem Rest von Havanna. Nur, dass Havanna riesig ist und Trinidad dagegen wesentlich kleiner. Dennoch definitiv sehenswert und wirklich schön! 😊

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Wasserfall El Nicho

El Nicho ist ein großer pompöser Wasserfall mitten in wunderschöner Natur zwischen Cienfuegos und Trinidad. Dementsprechend haben wir uns auch bis zu einem durchgefragt, der mehrere Touristen am entsprechenden Tag von Cienfuegos aus zum Nicho und dann weiter nach Trinidad gefahren hat. Der Wasserfall ist nämlich näher an Trinidad, hin und zurück (als von und nach Trinidad) ist allerdings nicht die gängige Route. Und daher in einem von Cienfuegos aus. Vor Ort wandert man durch ein ziemlich großes Gebiet an einem See, verschiedenen Wasserfällen, über Brücken und mit Steinen gepflasterte Wege hoch. Die Natur am Nicho ist wirklich schön, der Ort sehr friedlich und trotz der vielen Leute war es nicht zuuuu touristisch, sondern ging noch. Der Hauptwasserfall war dann ein großes pompöses Ding, das kaum auf meine Kamera gepasst hat, weil man mitten in der Natur natürlich nicht immer ein paar Meter zurückgehen kann, um alles perfekt draufzubekommen. Ein bisschen weiter hoch gab es noch ein paar kleinere Wasserfälle und zum Ende wurden wir noch mit einer wirklich wunderschönen Aussicht belohnt. 😊 Hin oder nicht? Ja auf jeden Fall. Der Nicho ist echt schön und wie ich finde eine der sehenswertesten Sachen in der Natur, die ich während meiner Zeit in Cuba gesehen habe. Ich hab ehrlich nicht viel erwartet, wurde dann aber umso positiver überrascht.

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Punta Gorda – Cienfuegos

In Cienfuegos gibt es einen Park, der direkt am Wasser liegt und eine Art Aussichtspunkt in Form eines Pavillons hat. Das Ganze heißt Punta Gorda. Relativ zum Ende unserer Zeit in Cienfuegos sind meine Cuba Travelbuddy und ich nachmittags zur Punta Gorda, um uns ein bisschen umgucken zu können und dann die Sonne am Horizont im Wasser verschwinden zu sehen. Der Park von Punta Gorda ist im Grunde wie ein ganz normaler Park mit Spielplatz für Kinder. Sehr Familienfreundlich, gute Vibes und mit entspannter aber lebendiger Atmosphäre. Der Pavillon ist, was man daraus macht. Entweder ein Aussichtspunkt, ein lauschiges Plätzchen für Paare oder auch ein Ort für Jugendliche um ein bisschen Musik zu hören und abzuhängen. Als meine Travel Buddy und ich zum Pavillon sind, haben wir eine Gruppe junger Cubaner kennengelernt, die uns neugierig beäugt haben. Da sie Spanierin ist und ich spanisch spreche, sind wir ins Gespräch gekommen und haben am Ende mit ihnen am Pavillon der Sonne dabei zugesehen wie sie untergeht und über Gott und die Welt gesprochen. Hin oder nicht? Ich fand die Atmo und den Ort sehr schön, friedlich und echt entspannt. Und die Cubaner waren wirklich sehr nett. Allgemein sind Cubaner sehr herzliche, freundliche und offene Menschen, mit denen man leicht ins Plaudern kommt, wenn man offen dafür ist.

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Palacio del Valle – Cienfuegos

Der Palacio del Valle ist eine Art Museum, Hotel und Aussichtspunkt in einem. Es gibt geführte Touren, einen wirklich schönen Aussichtspunkt über Cienfuegos und das Meer und gleichzeitig ist unten ein voll gedeckter Speisesaal und oben wird gebaut. Ich bin mir, um ehrlich zu sein, nicht sicher wie und wozu der Palacio del Valle genutzt wird, kann mir aber nicht vorstelle, dass dieses Gebäude einfach nur schön in der Gegend herumsteht. Denn ja, es ist wirklich sehr schön. Meines Erachtens nach das schönste Gebäude außerhalb des zentralen Platzes in Cienfuegos. Hin oder nicht? Eine schöne Aussicht und ein tolles Gebäude in einem? Aber sicher doch 😉

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Cienfuegos

Cienfuegos ist eine sehr süße mittelgroße Stadt an der Bahía de Cienfuegos (Bucht mit einer kleinen Miniöffnung zum großen weiten Meer). Das Stadtzentrum von Cienfuegos ist wirklich klein, aber sehr schön und vor allem sehr friedlich und ruhig. Und abends ist auch häufiger was los 😊 Weiterhin gibt es in Cienfuegos eine berühmte Eisdiele (Coppelia) in der es phantastisches und wirklich günstiges Eis gibt. Und der Steg raus aufs Wasser am Hafen ist auch sehr schön und entspannt. Cienfuegos allgemein ist eine sehr nett, recht hübsche und sehr ruhige und entspannte Stadt. Es ist zwar an sich definitiv teilweise für Touris rausgeputzt, aber dennoch kommt der Charme von Cienfuegos überall durch. Vor allem im Park, aber dazu in einem anderen Post :D Hin oder nicht? Cienfuegos ist nicht krass oder ein Ort, wo es ewig viel zu entdecken gibt, aber es hat Charme und ist ein sehr süßer und hübscher Zwischenstopp auf dem Weg weiter ins Land rein. Auch bin ich hier – außerhalb von Havanna – am einfachsten und besten mit den Cubanern ins Gespräch gekommen.

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Bahía de los Cochinos

Die Bahía de Cochinos (in Deutsch Schweinebucht) ist eine Bucht, die fürs Schnorcheln und Tauchen bekannt ist und am besten von Playa Larga aus zu erreichen ist. Meine Cuba-Travelbuddy und ich sind also mit dem Bus zu einer der bekanntesten Stellen zum Schnorcheln gefahren. An den Weg hin werde ich mich glaube ich ewig erinnern, denn ich habe noch nie in meinem Leben so viele Krabben auf einmal gesehen. Die gesamte Straße zu der Bucht hin war voll von angriffslustigen, die Straße und die Böschung übersäenden Krabben. Und um ehrlich zu sein auch Krabbenkadavern, weil es einfach völlig unmöglich war die Straße runterzufahren, ohne eine Krabbe umzunieten. Ganz abgesehen davon, dass die Krabben tatsächlich den Kampf mit dem Bus aufnehmen wollten und sich den Reifen regelrecht in den Weg gestellt haben. Der Busfahrer hatte also im Grunde keine Wahl. Am Abschnitt der Bahía de Cochinos angekommen war ebenfalls alles übersät von Krabben. Ob am Boden, an den Wänden, in irgendwelchen Löchern, in den Bäumen…. Überall Krabben. Wirklich überall. Und alle gleichzeitig ihr Revier verteidigend und nicht gerade scheu. Dennoch haben sie einen nicht direkt angegriffen, sondern nur protzig mit ihren Zangen gepost und geklappert, wenn man ihnen näherkam. Eine absolut crazy Szenerie. Ich hab so was noch nie gesehen. Die waren sogar drinnen beim Essen und an den Wänden bei den Tischen… Quasi eine Krabbeninvasion. Bzgl Schnorcheln…. Ich bin nicht so die Schnorchlerin und kann diesen Aspekt daher nicht wirklich beurteilen. Von den Socken war ich wegen der Krabben trotzdem… Hin oder nicht? Ich komme bis heute nicht darauf klar wie viele Krabben da einfach überall waren. Und dass, obwohl die gesamte Straße zur Bucht hin übersäht war von Krabbenkadavern. Es wurden einfach trotzdem nie weniger. Auch habe ich Krabben gesehen, die das Fleisch anderer bereits Toter Krabben gegessen haben. Es war… einfach absolut crazy. Den Ort an sich und die Szenerie fand ich tatsächlich nicht ganz so schön oder krass, aber dieses Erlebnis war es um ehrlich zu sein trotzdem wert. Einfach weil…. Es hatte schlicht was Faszinierendes.

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Playa Larga

Playa Larga ist eine kleine Stadt direkt an der Küste, die berühmt ist für schöne Strände und Schnorchelausflüge in der Schweinebucht (spanisch: Bahía de los Cochinos). Der Strand von Playa Larga selbst ist ganz schön und hat ein Volleyballnetz, um sich ein bisschen sportlich zu betätigen, wenn man möchte. Ansonsten ist Playa Larga ziemlich klein und eher ruhig. Auf einem Rundgang durch die Straßen von Playa Larga haben wir eine kleine und sehr süße Bucht entdeckt, ein paar Restaurants und einige Locals. Sonst ist in Playa Larga aber tatsächlich nicht viel los. Hin oder nicht? Ich gebe zu, dass Playa Larga der mit Abstand „unnötigste“ Stopp meiner Cuba Rundreise war. Aber ich bin halt auch kein Strandmensch und Schnorcheln…. Ich bin eher so die Taucherin (hab einen Tauchschein auf Ùtila gemacht). Von daher würde ich das euch überlassen.

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