Zentrum und Straßen – San Luis Potosí

Belebt, aber ruhig und sehr hübsch und süß. Die Straßen und das Zentrum von San Luis Potosí sind zwar nicht sonderlich groß, dafür aber sehr charmant. Auch unterscheidet sich hier das Zentrum und alles außerhalb des Zentrums nicht durch die Anwesenheit von Touris, sondern eher durch das äußere Erscheinungsbild. Denn hier gibt es definitiv einen Unterschied – man kann sehen, dass sich im Zentrum Mühe gegeben wurde, San Luis Potosí zu einem schönen Ort zu machen. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass San Luis Potosí außerhalb des Zentrums hässlich und/oder gefährlich wäre. Nur eben, dass das Zentrum wirklich hübsch gemacht ist 😊 Hin oder nicht? San Luis Potosí ist einer dieser Orte die nicht sein müssen – einfach weil es viele kleine süße Städte in ganz Mexiko gibt, von denen die meisten einfach etwas mehr zu bieten haben. Wenn ihr auf dem Zwischenstopp nach Ciudad Valles seid, wie ich das war, würde ich allerdings einmal durch San Luis Potosí schlendern.

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Kathedrale und Park – San Luis Potosí

Hübsch, süß und entspannt aber lebendig. So würde ich die Kathedrale und den Park von San Luis Potosí beschreiben. Die Stadt selbst liegt im Norden Mexikos und ist einer dieser Orte, wo man sehr deutlich erkennen kann, dass das Zentrum aufgepeppt und hübsch für Touris gemacht worden ist, es außerhalb dessen aber nicht viel gibt. Also, nicht dass es hässlich ist, nur habe ich außerhalb des Zentrums – auch bei meinen online Recherchen – absolut nichts entdeckt. Das mag aber auch daran liegen, dass die meisten Touris wegen der umliegenden Natur des Staates San Luis Potosí nach Hauptstadt San Luis Potosí kommen. Was in meinem Fall ebenfalls so war. Ich bin kurze Zeit später direkt nach Ciudad Valles weiter, weil man von dort aus zu ein paar tollen Wasserfällen kommt und in San Luis Potosí häufig zwischenstoppen muss. Von daher ist das Zentrum mit der Kathedrale und dem Park wirklich schön und lohnt sich definitiv tagsüber wie auch bei Sonnenuntergang, aber sonst gibt es halt einfach nicht viel in San Luis Potosí. Hin oder nicht? Also wenn ihr in San Luis Potosí seid, hundert Prozent. Ich meine warum solltet ihr euch das Schönste an dieser kleinen Stadt entgehen lassen? Ich würde allerdings, außer ihr wollt auf dem Weg auch die Wasserfälle mitnehmen, nicht so nach San Luis Potosí. Es ist wirklich süß, aber da haben andere kleine Städte – die teilweise sogar noch kleiner sind – einfach mehr zu bieten. Trotzdem will ich natürlich niemanden davon abhalten 😊

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Der Cristo Rey

Der Tagesausflug zum Cristo Rey von Guanajuato aus hat sich definitiv gelohnt. Allerdings frage ich mich bis heute, was mich am Cristo Rey angezogen hat, weil ich null religiös bin. Ich persönlich vermute es waren die Bilder von der coolen Aussicht, sowie ehrlicherweise auch ein bisschen Zeit, die ich übrighatte. Hin kommt man relativ leicht mit dem Bus. Einfach von der Busstation in Guanajuato aus. Vor Ort findet man sich dann auf einem Hügel wieder, von dem aus man von der einen Seite einen wirklich schönen Ausblick auf die umliegende Landschaft hat. Wenn man sich zum Cristo Rey umsieht, hat man eine imposante Jesusstatue vor einem, die über einem aufragt – und im Museum drin hängt eine überdimensionale goldene Dornenkrone über allem. Hin oder nicht? Jein. Der Ausblick ist schon echt cool, aber der vom Cerro la Bufa ist besser. Und der Cristo Rey ist knappe zwei Stunden weg. Bedeutet, falls ihr keine Zeit übrig habt, gibt es coolere und nähere Aussichten. Wenn ihr aber noch Zeit haben solltet ist das ein absolut cooles Ad-on. 😊

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Cerro de la Bufa

Der höchste und definitiv auch einer der schönsten Aussichtspunkte von Guanajuato. Er liegt auf einem der umliegenden Berge von Guanajuato und kann dementsprechend nur über einen Wanderweg erreicht werden. Die Wanderung selber ist aber nicht zu schwer und relativ gut machbar. Ich bin an einem sonnigen Tag mit zwei Leuten aus meinem Hostel hoch und war echt überrascht, dass ich diese Wanderung mit Aussicht nicht selber auf meiner Bucket List stehen hatte, denn ich würde jedem wärmstens empfehlen auf den Cerro de la Bufa zu wandern. Man hat eine wirklich wunderschöne Aussicht auf Guanajuato wie auch die umliegende Landschaft und die Berge, kommt raus und sieht richtig was von der Landschaft um Guanajuato rum. Auch kann man ein paar echt coole Fotos mit sich auf Steinen machen, wenn man die Muße und den Mut hat. All in all ein richtig cooler Tages- bzw Halbtagestrip. Oben auf der Spitze bei der Aussicht kann man dann natürlich was essen, snacken oder sonstiges machen. Und die Aussicht ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Hin oder nicht? Ja definitiv. Ich würde sagen klappert erst mal alles in Guanajuato selbst ab – was aufgrund von der Größe von Guanajuato pretty much in einem Tag geht (inklusive Mumienmuseum) – und dann würde ich direkt im Anschluss auf diesen Berg hoch 😊

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Aussichtspunkt am Leuchtturm

Guanajuato hat mehrere Aussichtspunkte, von denen jeder einzelne etwas besonderes hat. Der Aussichtspunkt am Leuchtturm ist deswegen für mich besonders, weil ich den Weg hoch ehrlicherweise nicht alleine gefunden habe, sondern mit einem Kumpel, der zu dem Zeitpunkt in Guanajuato gelebt hat, hoch bin, und mich – ganz ehrlich – nicht mehr daran erinnere, wo der Einstieg war. Der zweite Grund, warum der Aussichtspunkt vom Leuchtturm besonders für mich ist, ist weil der Weg hoch durch die pure Natur geführt hat. Der dritte und letzte Aspekt, der den Aussichtspunkt besonders macht, ist: er ist lokal. Bedeutet, er liegt etwas weiter ab vom Schuss und ist somit absolut kein Touri-Spot. Mein Kumpel und ich zum Beispiel waren alleine da oben und haben weder auf dem Weg rauf noch auf dem Weg runter eine einzige Menschenseele getroffen. Und das obwohl die Aussicht echt schön ist. Runter sind wir zugegebenermaßen einen etwas unorthodoxen Weg gegangen, der querfeldein führte, weil mein Kumpel seinen eigenen Abstiegspfad gefunden hatte. Ich war erst etwas skeptisch, habe dafür aber wirklich wunderschöne Natur zwischen den Bergen und Gräsern entdeckt und habe Guanajuato noch mal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Hin oder nicht? Ich finde schon, ja. Es ist nicht der erste Aussichtpunkt, auf den ich gehen würde – das ist der Pipila – aber es ist wirklich schön da oben und sehr viel ruhiger als Guanajuato sonst so ist. Auch kommt man auf dem Weg an den Staudämmen und dem Park Florencio Antillón vorbei.

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Park Jardín el Encantador – Guanajuato

Die perfekte Mischung aus ruhig und lebendig. So würde ich sagen habe ich den Jardín el Encantador wahrgenommen. Er liegt quasi genau auf der Grenze zwischen Zentrum und außerhalb des Zentrums und ist dementsprechend auch recht gut besucht, aber eben nicht zu sehr. Auch ist er total grün und einfach perfekt, um sich kurz mal hinzuchillen oder ein wenig umherzulaufen. 😊 Ich habe ihn auf einer meiner Erkundungstouren Guanajuatos Hauptstraße rauf und runter gefunden und war eigentlich hauptsächlich in der Ecke unterwegs, weil die „Brücke“, die das Zentrum mit dem Nicht-Zentrum in dieser Ecke verbindet, einen echt schönen Ausblick auf das Stadtbild von Guanajuato hat. Tja und da ich ein neugieriger Mensch bin, bin ich noch ein bisschen weiter gelaufen und habe diesen Park entdeckt. Hin oder nicht? Absolut nichts für die Bucket-List oder die Planung bzgl Sights. Aber! Wenn ihr ne kleine Pause braucht oder sowieso in der Nähe seid, könnt ihr ja einmal drüber schlendern 😊  

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Mumienmuseum

Ja ganz genau. In Guanajuato gibt es ein Mumienmuseum. Ich gebe zu, dass ich am Anfang etwas skeptisch war. Meine Neugierde hat mich allerdings reingetrieben und ich wurde keineswegs enttäuscht. In dem Museum werden waschechte Mumien von Erwachsenen Männern und Frauen, wie auch von Kindern gezeigt. Alles in gedämmtem Licht, respektvoll aufbereitet und wirklich legit null scary. Also ich hatte schon irgendwie leichte Horrorfilm Vibes erwartet, aber null. Am Ende gibt es sogar Särge, in die man sich reinstellen und von sich ein Foto machen kann. Mexiko geht mit dem Tod einfach anders um als andere Länder wie zb in meinem Fall Deutschland. Sehr interessant, sehr speziell, aber auch sehr cool. Also im Falle des Museums (und auch so 😉). Hin oder nicht? Da ich das Museum absolut nicht scary fand, sondern eher faszinierend und… naja ich meine wann hat man schon mal die Möglichkeit ein Mumienmuseum zu besichtigen… würde ich tatsächlich wärmsten dazu raten reinzugehen. Der Rundgang dauert nicht lange und es ist echt mal ne Erfahrung der anderen Sorte.

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Straßen Guanajuato’s

Unfassbar knuffig, wunderschön, verwinkelt, eng, steil und besonders. Wenn ich die Straßen von Guanajuato in ein paar kurzen Worten beschreiben müsste, dann so. Die Straßen und ihre Enge und dass sie so verwinkelt sind, ist Teil von Guanajuato und seinem Charme. Auch dass je nach dem, ob man vom Zentrum weggeht oder zum Zentrum hingeht immer rauf oder runter geht. Es gehört zum Teil des Aushängeschildes Guanajuatos und die verschiedenfarbigen Häuser machen das Bild perfekt. Ich wüsste ehrlich nicht, wie man Guanajuatos Stadtbild nicht mögen oder mindestens sehr süß und charmant finden könnte. Und wer nicht mal einfach losgezogen ist und sich einfach in den verwinkelten Gässchen verloren hat, hat was verpasst. Denn ja, man kommt auch außerhalb des Zentrums an sehr interessanten, putzigen und bunt bemalten Orten vorbei 😊 Hin oder nicht? Ist eigentlich bereits beantwortet, oder? :D

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See von Guanajuato

Ruhig, irgendwie mysteriös, aber auch schön und recht weit ab vom Schuss. Die beiden Seen bzw Staudämme von Guanajuato liegen zwar im Grunde quasi an einem Ende der Stadt, befinden sich aber trotzdem in einer sehr friedlichen und schönen Umgebung und auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt. So bin ich nämlich auch auf beide gestoßen :D Die Straße, die sich entlang Guanajuato gen außerhalb des Zentrums windet, ist komplett anders als Guanajuato selbst. Oder Sagen wir Guanajuato in ruhig. Es ist kein Touri unterwegs und Guanajuato wird bis auf den Tunneleingang, an dem man vorbeikommt und die kurvige leicht den Berg hinaufführende Straße, im Grunde zu einer x-beliebigen mexikanischen Straße. Der chillige Vibe von Guanajuato bleibt aber. Dann kommt man am Park Florencio Antillón vorbei, den man durchqueren muss und kurz dahinter findet man sich neben der Presa de Olla wieder, übersetzt Staudamm von Olla. Hier hat man nicht nur einen echt schönen blick aufs Wasser, sondern kann auch Bötchen fahren gehen. Ich habe hier nämlich einige Bötchen auf dem Wasser gesehen. Und ganz so klein ist das Ding nicht. Von daher warum nicht? 😊 Die Presa de San Renovato, der Staudamm direkt dahinter, liegt ein wenig versteckt und hat tatsächlich nicht immer Wasser – je nachdem wie trocken und heiß es gerade ist. Dennoch kann man hier durch einer Art offenen Gang einmal entlanglaufen und gelangt danach über die Straßen rechts und links des Staudamms auch nach weiter oben von wo aus man teilweise sehr schöne Aussichten hat. Hin oder nicht? Ich würde die Staudämme, genau wie den Park Florencio Antillón, einfach auf dem Weg zum Aufstieg zum Leuchtturm mitnehmen. Die Gegend ist wirklich schön und sehr ruhig. Nur halt nichts Krasses oder so. Aber für die, die es auch mal gerne ruhiger und einfach ein bisschen friedlich und hübsch mögen, go for it 😊

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Park Florencio Antillón – Guanajuato

Ruhig, friedlich und richtig schön grün. Und ziemlich weit weg vom Zentrum. :D Den Park, um den es in diesem Post geht, habe ich mehr durch Zufall entdeckt. Ich war eigentlich auf dem Weg zu dem Gebiet um den Stausee herum, wo es auch irgendwo einen Weg hoch zum Leuchtturm gibt, von dem man auch eine echt schöne Sicht auf Guanajuato hat. Den Weg zum Leuchtturm hoch, habe ich an dem Tag nicht gefunden. Wie das Leben so spielt, findet man stattdessen meist etwas anderes und kommt natürlich unterwegs an zahlreichen anderen interessanten Dingen vorbei. So eben auch an diesem Park. Ich habe ihn zugegebenermaßen Anfangs gar nicht so wirklich wahrgenommen, bis ich dann einen Wasserfall am Ende des Park entdeckt habe. Macht bei der Lage und der Nähe zum Stausee zwar schon Sinn, hatte ich aber überhaupt nicht dran gedacht. Auch gibt es im Park eine süße kleine Brücke und einiges an Sitzmöglichkeiten. Und wenn ihr wirklich mal rauswollt, ins „Grüne“, eure Ruhe haben und von niemandem angesprochen werden wollte – was gar nicht so leicht ist als Weiße in Lateinamerika – wäre hier denke ich ein Ort wo ihr ziemlich ungestört wärt. Denn hierhin verirren sich zwar ab und an vielleicht mal Touristen, aber ich persönlich kann mich jetzt aktiv nicht an eine weitere nicht Lateinamerikanische Person erinnern. Hin oder nicht? Ja und nein. Ich würde die Route zum Stausee durchaus nehmen und auch zum Leuchtturm hoch, den Park aber eher als Ad-on mitnehmen. Und als kleiner Tipp: Der Wasserfall wird erst dann eigentlich zum Wasserfall, wenn es regnet oder kurz davor geregnet hat. Ist zwar wettertechnisch ungünstig, hat aber echt was :D

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