Kat´s Truth About Travelling

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San José del Pacífico

San José del Pacífico ist ein kleiner ruhiger und „magischer“ Ort mitten in den Bergen, wo die meisten hinfahren um Mushrooms zu essen und ihr „Bewusstsein zu erweitern“ wie sie es gerne nennen. Da das nicht so mein Ding ist, ich aber mit einer Gruppe Menschen unterwegs war, die die Erfahrung gerne mitnehmen wollten, bin ich doch hin und…. San José del Pacífico ist echt süß! Und hat so eine ganz mysteriöse und eingenartige Magie an sich. 🙂 Mehr weiter unten 😉

Eckdaten

Was: magisches kleines Dorf
Wo: San José del Pacífico
Öffnungszeiten: 24/7
Eintritt: gratis
Webseite: keine offizielle

San José del Pacífico ist einer dieser Orte, wo ich bis heute nicht weiß, warum er so viele Menschen anzieht. Ich meine ich weiß schon warum, aber ich verstehe nicht, warum ich diesen Ort auch so anziehend fand.
Um nicht weiter so kryptisch zu klingen: In San Jose del Pacífico gibt es an sich nichts zu tun. Es ist ein sehr sehr sehr kleines Dorf, was außer einer unglaublichen Stille und Ruhe nichts hat, was irgendwie touristisch attraktiv wäre. Die meisten der Backpacker statten San José del Pacífico einen Besuch ab, weil sie Mushrooms essen und dann im Wald wandern gehen wollen – zumindest ist es das, was ich gehört habe. Da ich aber keine Drogen nehme – habs nie ausprobiert, kein Interesse dran und ist halt schlicht nicht meins – hab ich also gegoogelt, was man denn da sonst noch so machen kann. Hintergrund: meine kleine Backpackerclique, mit der ich zu dem Zeitpunkt unterwegs war, wollte dahin. Ich habe also recherchiert und von besonderen Sonnenuntergängen und tollen Wandermöglichkeiten gelesen und dachte mir so „Okay warum nicht let’s do it.“ Und hatte ganz ehrlich null Erwartungen.
Tja und genau deswegen hat mich San José del Pacíficio auch mit seinem eigenen aber total magischen Bann so angezogen und verzaubert. Und lässt mich bis heute verwirrt zurück.

Die Ankunft: Die Straße die nach San José del Pacífico führt ist lange und extrem kurvig. Means falls euch leicht schlecht wird, ihr seid hiermit offiziell gewarnt. Da die Fahrt wirklich lang ist! Kommt ihr an und habt erst mal das Bedürfnis eure Beine zu strecken – man sitzt wirklich gefühlt ewig.
Sobald man das Colectivo verlässt, betritt man dieses Dorf hoch in den Bergen, das ehrlich gesagt ein bisschen wie ausgestorben wirkt. Wir sind damals an einem Tag angekommen, an dem es unglaublich neblig war. Er war fast undurchdringbar und ist in jeden Winkel von San José del Pacíficio gekrochen. Gen Abend wurde er sogar so undurchdringlich, dass man gerade mal 10 Meter weit gucken konnte. Echt heftig. Nachdem wir eingecheckt hatten, habe ich das gemacht, was ich immer mache, wenn ich irgendwo angekommen bin und ein bisschen Bewegung brauche: rumspazieren und meine Kamera mitnehmen.

Genau bei diesem Spaziergang hat es auf mich übergegriffen. San José del Pacífico ist wie in einen Deckmantel der Stille und Ruhe gehüllt. Man streift durch die Straßen und versinkt geradezu darin. Auch bin ich so gut wie niemandem begegnet – ich bin noch nie an so einem verlassenen Spielplatz vorbei gekommen. Die Straßen und Häuser sind meist entweder ein bisschen kaputt und heruntergekommen oder es wird gebaut. Und diese Stille und der Nebel, der einfach überall reingekrochen ist… Klingt n bisschen wie Horrofilmvibes, aber ich habs das legit null so wahrgenommen. Für mich war es eher echt unique und hat mich auf eine ganz sonderbare Art und Weise in seinen Bann gezogen. Nennt mich gerne verrückt, wenn ich das sage, aber San José del Pacíficio umgibt eine gewisse Magie und sie wird aus Stille und absoluter Ruhe gezeugt, die dieses Dorf und jeder Millimeter davon ausstrahlt.

Im Hostel habe ich dann den absolut besten mexikanischen Kakao meines Lebens getrunken – sie machen in Mexiko den Kakao mit Wasser, was ich für gewöhnlich nicht mag. Dieser aber war wirklich gut! Tja und dann hats irgendwann angefangen zu schütten, als gäbe es kein Morgen mehr. 😀 Dafür war das Abendessen top und der Sonnenaufgang am nächsten Morgen – es hatte aufgeklärt – einfach nur wunderschön. Nicht ganz so perfekt wie in Puerto, aber anders und trotzdem toll. Ich bin natürlich frühmorgens aufgestanden und suchen gegangen, ob ich den perfekten Spot für einen Sonnenaufgang finde… und leider kläglich gescheitert.

Auch habe ich das mit dem Wandern ausprobiert und…. Nein. Also man kann da schon hoch in den Wald und der Wald ist auch ganz nett und auch unfassbar still! – So still – Aber… weder eine Aussicht noch… irgendwas anders. Vielleicht habe ich sie aber auch einfach nicht gefunden who knows. Und unter uns – ich fand den Wald beinahe ein bisschen gruselig. Ich meine wart ihr mal ganz alleine in einem Wald in dem wirklich NUR das Rascheln der Blätter und das Zirpen der Vögel zu hören ist und so kein super klarer Weg zu sehen ist? Und das an einem Ort, wo die Stille Teil der Atmo ist. Mag sein, dass das toll ist, aber ich fands in dem Moment ein bisschen scary 😀

Hin oder nicht? Ich kanns euch nicht beantworten. Wer dem Ruf folgen und Mushrooms essen will, sollte das tun denke ich. Abgesehen davon ist es auch definitiv was für Menschen, die kleine ruhige Dörfer genießen, wo man gut runterkommen kann. Ich persönlich kann nur sagen ich fands auf eine ganz eigene Art und Weise magisch. Dennoch glaube ich nicht, dass es was für alle ist. Daher würde ich das hier euch überlassen.

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