Lokaler Markt – Antigua

Der Markt von Antigua, also der, wo z.B die Locals hingehen, um gewisse Dinge zu besorgen, ist um das Terminal der Chickenbusse herum angesiedelt. Es sind im Grunde ein paar Straßen und Gassen, die mit Ständen bevölkert sind an denen Klamotten, Zeugs und Lebensmittel etc verkauft werden. Der Markt ist nichts Krasses und man läuft quasi so in ihn „rein“, aber ich fand ihn besonders im Vergleich zum Mercado Artesanal interessant, weil man schon deutlich den Unterschied zwischen Touri und lokalem Markt merkt. Hin oder nicht? Ich würde einfach mal drüber schlendern, wenn ich sowieso vor Ort bin. Der Mercado Artesanal liegt immerhin ganz in der Nähe und auch das Bus Terminal von dem aus man zum Beispiel nach Guate City für einen Tag fahren kann, ist direkt vor Ort.

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Chickenbusse Busstation – Antigua

Ich weiß, es ist eher ungewöhnlich einen Post über ein Busterminal zu machen, aber… Chickenbusse sind einfach so unglaublich bezeichnend für Guatemala (eigentlich ganz Zentralamerika) und das Flair und den Vibe den sie und ihre Umgebung versprüht…. Und genau deswegen war ich nach zahlreichen Ankünften und Abfahrten auf diesem Terminal und habe so tolle Fotos gemacht, dass ich nicht anders konnte als sie zu teilen. 😊 Um diesen Post dennoch ein wenig zu „begründen“: Chickenbusse sind das zentrale Fortbewegungsmittel in Guatemala. Man kommt mit den Dingern einfach überall hin. Sie sehen von der Form aus wie diese alten amerikanischen Schulbusse, sind aber größtenteils sehr individuell nummeriert, gestaltet und beschriftet. Sie transportieren wirklich absolut alles: Mensch, Gepäck, Tier, Essen – völlig egal. Auch sind sie, genauso wie Microbusse, größtenteils hoffnungslos überfüllt und werden einfach vollgestopft bis sie platzen. Bedeutet man sitzt mitunter zu 3. auf Bänken auf denen normalerweise zwei passen und die, die in der Mitte sitzen, sitzen dann halt mit einer Pobacke auf dem Gang, Schulter an Schulter mit der Randperson von der anderen Bank. Ach und hinten, wo die Türen sich zur Doppeltür öffnen, wird zur Not überschüssiges oder auch Menschen verstaut. Genauso wie Gepäck oben im Gepäckfach oder auf dem Dach des Busses befestigt wird. Oder wie auch Menschen vorne bis direkt an die Tür stehen. Und wenn sich auch draußen, mit einem Fuß auf der untersten Stufe der Treppe in den Bus, eine Person am Bus festhält, dann ist tatsächlich voll und Schluss mit zusteigen :D Last but not least: eine Chickenbus Fahrt kann durchaus ein bisschen einer Achterbahnfahrt gleichen und wer leicht Seekrank wird sollte sich warm anziehen. Denn, wer je von Antigua nach Guate City, oder eine andere kurvige Strecke, gefahren ist – wo man wirklich für ein gewisses Stück einfach die ganze Zeit von rechs nach links geschmissen wird – der weiß… Chickenbusse sind geil, aber halt wirklich ne Marke für sich. Dennoch: authentischer durch Guatemala reisen geht nicht. Und ich persönlich bin vermutlich der größte Chickenbus-Fan auf Erden. Unterwegs mit dem Chickenbus ist einfach nur genial :D Hin oder nicht? Es gibt – außer man reißt mit Shuttle von Ort zu Ort – keine Möglichkeit nicht an diesem „Terminal“ zu landen oder in einem Chickenbus gewesen zu sein :D Aber wer Bock auf ein paar geile Fotos und diesen Vibe hat, go for it. Ich war überrascht wie toll ich das Foto-Ergebnis meines kleinen Ausflugs fand. Chickenbusse sind fotogen wenn man sie richtig erwischt :D

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Cerro de la Cruz – Antigua

Der Aussichtspunkt Antigua’s! 😊 Sehr süß, mit einem echt schönen Blick auf Antigua und was natürlich auch nicht fehlen darf: ein Kreuz 😉 Hoch kommt man sehr easy. Außerhalb des Zentrums geht ein wirklich flacher Weg mit sehr weiten Stufen in großen Kurven den kleinen Berg hoch. Oben sind dann manchmal ein paar Stände aufgebaut und vorne tummeln sich dann meist ein paar Leute und man hat eine tolle Aussicht auf Antigua. Und falls gerade wer mit dem Auto unterwegs ist, es gibt auch einen Parkplatz. Hin oder nicht? Ja hundert Prozent. Ist superleicht hinzukommen, die Aussicht ist echt nice und wer mag keine Aussichtspunkte? :D

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Vulkan Acatenango

Die Wanderung den Vulkan Acatenango hoch ist ein wirklich einzigartiges und wunderschönes Erlebnis, an das man sich für den Rest seines Lebens erinnert. Warum? Ganz einfach: man sieht einen Vulkan relativ nah bei sich und live, Lava spucken. Ich selbst bin zweimal den Vulkan Acatenango hochgewandert. Das erste Mal innerhalb einer Tour mit einer recht großen Gruppe. Wer mit einer Tour hochgeht – der Normalfall – bekommt Zelt, Schlafsack und Essen (Abendessen & Frühstück am nächsten Morgen) gestellt. Für festes Schuhwerk, Proviant für unterwegs, Snacks, warme Klamotten und Wasser etc muss selbst gesorgt werden. Oder sagen wir mal größtenteils, denn sie haben uns bevor wir aufgebrochen sind schon noch mal warme Jacken etc angeboten. Dennoch ist es nicht gesetzt, dass es für jeden was gibt/das gibt, was er oder sie braucht. Nachdem alle eingesammelt waren, sind wir in so nem Minitransporter los und zum „Fuß“ des Vulkans Acatenango gefahren. Ab da geht dann die Wanderung den Vulkan hoch los. Die Wanderung den Vulkan hoch ist schon anspruchsvoll, relativ anstrengend und wirklich lang, aber sie führt auch durch alle möglichen Schichten der Vegetation und ist wirklich schön! Also es ist zugegebenermaßen meistens relativ steil mit ein paar flacheren Parts dazwischen und je nach Vegetation ist das anstrengender und weniger anstrengend :D Aber! Es werden natürlich zwischendurch auch ein paar Pausen gemacht, in denen man gut was essen und trinken kann. Irgendwann wird es dann gerader und man kommt an ein paar wirklich phantastischen Aussichten vorbei 😊 Das letzte Stück läuft man dann im Grunde auf den Vulkan Fuego zu und kann dann bereits aus der Ferne sehen, wie der Vulkan fröhlich vor sich hin Lava spuckt. Sehr sehr beeindruckend 😊 Vor Ort müssen dann natürlich die Zelte aufgebaut und sich eingerichtet werden. Und Abendessen mit Lagerfeuer und vermutlich auch so was wie Kakao und Marshmallows – zumindest in meinem Fall – gibt’s dann natürlich auch. Und die restliche Zeit heißt es den Ort selbst und die Aussicht genießen und raffen, dass man direkt vor der Nase einen Vulkan hat, der in regelmäßigen Abständen Lava spuckt. Ich meine Hallo?! Ist jetzt auch nicht so alltäglich :D Am nächsten morgen geht es dann – sofern das Wetter mitspielt – noch mal den letzten Part rauf. Wie das ist und wie es da oben ist, kann ich nicht beurteilen, denn meine Gruppe hat sich aufgrund des wolkigen Himmels gegen den Aufstieg entschieden. Zu kurzen Erklärung: wenn Es bewölkt ist, kann man halt nichts sehen und der Aufstieg hat den Ruf schon echt ordentlich zu sein. Meaning: zwei Schritte vor, drei zurück. Gefühlt zumindest. Ich bin ehrlich: heute bereue ich es nicht hochgegangen zu sein, denn a) hätte das Wetter doch mitgespielt und b) wie oft ist man bitte da oben und hat die Chance wirklich direkt auf einen Vulkan zu blicken der Lava spuckt? Von daher, auch wenn‘s nicht gut aussieht, scheiß aufs Wetter, hoch da und gib dem Ganzen ne Chance – meine Meinung :D Und beim Abstieg vom Acatenango runter: vor allem im steileren Part ist es natürlich etwas einfacher, als beim Aufstieg. Allerdings werdet ihr irgendwann anfangen eure Knie zu merken, weil es echt ziemlich andauernd recht steil runtergeht. Noch kurz zu meinem zweiten „Versuch“ auf den Acatenango hoch: ich bin mit Freunden gegangen, von denen einer in Guatemala lebt und dementsprechend Zelte etc hatte. Man sollte das aber a) nicht ohne entsprechendes Gear versuchen und b) sich auch sicher sein, dass man sich oben für zb Essen ein Feuerchen machen kann. Und Strom oder so ist nicht. Da ich leider beim zweiten Mal richtig krank über Nacht geworden bin und schon froh war, dass ich dank einer Aspirin – wir hatten nichts Stärkeres – den scheiß Abstieg gepackt habe (bin danach komplett tot ins Bett gefallen und lag richtig heftig flach), war ich leider kein mal ganz oben. So die Frage aller Fragen: den Acatenango hoch oder nicht? Es ist eine DER Sachen, die alle in Guatemala machen wollen, machen und auch machen sollten. Einfach weil es echt krass ist, wenn man sich mal überlegt, dass man einen Vulkan in sicherer Entfernung live Lava spucken sieht. Der Aufstieg ist anstrengend – ja – aber es lohnt sich auch zu hundert Prozent.

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Mercado Artesanal – Antigua

Sehr groß und voll mit allen möglichen handgearbeiteten Sachen aus Guatemala und meeega schön! 😊 Der Mercado Artesanal von Antigua, also ein Markt, auf dem man handgearbeitete Sachen bekommt, ist der, meines Erachtens nach, zweitgrößte und auch zweitumfangreichste Markt mit guatemaltekischen Klamotten (auch für Männer!), Schuhen, Taschen, Schaals, Schmuck, Figuren, Bildern und und und. Der größte ist zweifelsohne Chichicastenango. Aber hierzu in einem anderen Post 😊 Der Mercado Artesanal von Antigua liegt nahe dem Busterminal, von dem aus die Chickenbusse aufbrechen, relativ weit außerhalb des Zentrums. Es gibt tatsächlich auch einen im Zentrum, aber der ist im Vergleich viel kleiner, teurer und hat nicht mal ansatzweise dieselbe Auswahl. Auch der Mercado Artesanal ist nicht der Günstigste – man muss schon handeln – aber es geht und hier gibt’s echt einiges! Und das in allen Farben, Formen und Versionen. Wirklich einfach nur schön 😊 Und wenn man eine kleine Pause braucht, gibt es hier auch einen Open-Air Innenhof mit einem Brunnen in der Mitte. Oh und noch eine Besonderheit: die Stände haben hier alle feste Standorte. Also das ganze ist in einem Gebäude mit offiziellem Eingang etc. Rein oder nicht? Ich persönlich finde schon ja. Auch wenn es nicht der Lieblingsstil oder der Lieblingszeitvertreib sein sollte, so kriegt man doch einen sehr guten Eindruck von Guatemala, der Kultur und was in diesem Land alles per Handabriet entsteht! Echt beeindruckend, um ehrlich zu sein.

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Zentraler Park – Antigua

Uh der Parque Central (spanischer Name) von Antigua! Ein sehr lebendiger, bunter und gleichzeitig entspannter Ort. Hier spielen immer irgendwo Kinder, Frauen verkaufen handgearbeitete guatemaltekische Sachen oder Snacks etc, andere entspannen einfach nur und lassen sich von der Atmo einlullen oder vom Brunnen hypnotisieren. Ich persönlich mochte den Park sehr und bin ständig auf meinen Wegen durch Antigua hindurchspaziert oder habe mich kurz hingesetzt und mich sogar ein paarmal mit Menschen hier getroffen. Für mich ist der Parque Central von Antigua ein bisschen wie das Herzen Antiguas, weil man hier den lokalen Charme und den lebendigen Vibe von Antigua am meisten spürt. Hin oder nicht? Auf jeden Fall! Der Parque Central ist einfach ein Ort des Lebens und für mich das Herz der Stadt 😊

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Tanque la Unión

Der Tanque la Unión von Antigua ist eine Art waagerecht zum anschließenden Park liegender gelber Säulengang mit einem Brunnen, inmitten eines Platzes außerhalb des Säulenganges, auf dem ein paar Bänke stehen und einem anschließenden Gang, der mit Palmen gesät ist. Sehr schön, sehr anders als alles andere in Antigua und etwa an der Grenze zu Antiguas Zentrum. Hin oder nicht? Also ich finde schon :D Ist zwar jetzt nichts Krasses und mit ein paar Fotos und kurz hinchillen ist es getan, aber ich mochte den Tanque la Unión 😊

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Sehenswürdigkeiten – Antigua

Antigua ist ein wirklich schönes Fleckchen an Stadt in Guatemala. Das zeigt sich nicht nur auf den Straßen und Märkten, sondern vor allem auch in zahlreichen antiken Gebäuden, Kathedralen und Kirchen. Eine der Hauptattraktionen ist tatsächlich auch ein gelber steinerner Bogen, der sich über eine der Straßen von Antigua spannt. Verteilt sind all die schönen Gebäude von Antigua tatsächlich überall im Zentrum. Man findet sie pretty much einfach immer wieder, wenn man die Straßen von Antigua entlangschlendert. Unten gibt es eine kleine Selektion der coolsten Spots 😊 Hin oder nicht? Antigua ist und bleibt eine Stadt, bei der man das Meiste durch sich treiben lassen wunderbar entdecken kann. Und ich für meinen Teil bin fast an jeder der Kirchen und Kathedralen einfach so vorbeispaziert. Von daher kann man sie im Grunde kaum verfehlen :D 😊

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Antigua

Ich liebe Antigua! Es ist total schön, sehr süß und neben Lago Atitlán der Ort, an dem man die meisten Backpacker in Guatemala findet. Antigua ist ein bisschen wie Guatemalas San Cristóbal im Süden oder Guanajuato im Norden von Mexiko. Es hat diesen unglaublich charmanten und lokalen Vibe trotz all der Touris, die einem überall über den Weg laufen, und ist einfach sehr echt und voll von schönen und antiken Gebäuden, Kathedralen, Märkten und einem unglaublich lebendigen, aber entspannten Vibe. Daher ist Antigua wenige überraschend auch der Ort neben Lago Atitlán an dem man sich instant super wohl fühlt. :D Und ganz abgesehen davon kann man in und um Antigua rum auch wirklich viel machen: Acatenango, ein riesengroßer Mercado Artesanal, Volcán Pacaya, die ganzen antiken Kirchen und Kathedralen, der Park, Chichicastenango (Tagestrip) und und und. Und so ganz nebenbei ist Antigua halt auch noch perfekt, um im Kleinstädtischen Guatemala anzukommen, ein bisschen feiern zu gehen, einfach mal zu entspannen und runterzukommen, ein bisschen Action zu haben oder auch einfach nur die süßen und meistens mit Pflastersteinen versehenen Straßen Antiguas entlangzuschlendern und einfach Antigua selbst zu genießen 😊 Hin oder nicht? Ein ganz klares JA! Antigua kann aus zwei Gründen nicht ausgelassen werden: Lage – wer, der durch Guatemala reist, will nicht Volcán Acatenango hoch um Volcán Fuego direkt gegenüber, live, Lava spucken zu sehen? Und zweitens, Antigua und das Leben dieser mittelgroßen Stadt selbst. Ich meine es ist nicht umsonst Hauptanlaufstelle wirklich jeglicher Touristen (inklusive Backpacker) :D Von daher… 😉

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Nariz del Indio

Wunderschön, unglaublich besonders und ein Sonnenaufgang den ich nie vergessen werden. Der Nariz del Indio ist ein Berg am Lago Atitlán, den die meisten anders als die anderen Vulkane oder Berge hinaufsteigen, um von oben den Sonnenaufgang zu bestaunen. Und ganz ehrlich? Wunderschön. Plus, wenn ich meine subjektive Meinung außen vorlasse, genauso krass wie die Sicht von Volcán San Pedro. Nur ein gänzlich anderes Erlebnis. Um den Sonnenaufgang über dem Lago Atitlán von der Nariz del Indio bestaunen zu dürfen, muss man sich a) einen Guide besorgen, der einen in absoluter Schwärze mit Taschenlampen den Berg hinaufführt und b) muss dieser Guide einen Kontakt zu einer Person haben, die einen auch diesen Berg hochlässt. Man geht da nämlich – soweit ich das richtig verstanden habe – teilweise durch Privatgelände. Um den Kontakt zu einer Person muss man sich natürlich nicht selbst kümmern. Alleine hoch würde ich absolut nicht empfehlen, weil man nachts mit dem Auto an den Fuß des Berges fährt und dann in kompletter Dunkelheit da hochläuft. Der Weg hoch an sich ist je nachdem ob es geregnet hat oder nicht rutschig und schlammig, Schwierigkeitsgrad ist aber normal. Wobei mir nach Volcán San Pedro alles leicht vorkam… :D Oben angekommen liegt der „Aussichtspunkt“ selbst in kompletter Dunkelheit und als ich oben war, war legit alles um uns herum komplett neblig. Man konnte am Anfang wirklich so gut wie nichts sehen außer einer dicken weißen und bauschigen Wand links und rechts und dicken Nebelschwaden nach vorne weg. Gott sei Dank gibt es aber eine recht lange und eckige Bank, auf die man sich bei Bedarf chillen und warten kann, bis es losgeht. Als es dann losging, ist alles wie ganz langsam und in Zeitlupe erwacht. Zuerst war alles noch ziemlich neblig und über allem lag dieser blau-lila Schimmer der Morgendämmerung. Dann wurde es immer heller und hat zu pink, rot und orange gewechselt, bis schließlich die Sonne gegenüber hinter den Bergen emporgestiegen ist. Sehr sehr besonders und unglaublich schön. Einfach magisch. Wir haben natürlich alle Fotos gemacht, teilweise das Ganze gefilmt, rechts von uns ist mit dem Morgengrauen auch langsam ein Dorf am Fuße des Nariz del Indio erwacht, während sich links die Nebelschwaden und Wolken immer weiter zurückgezogen haben. Und geradeaus hat sich die Sonne langsam hinter dem Berg emporgearbeitet, ist aufgestiegen und hing am Ende wie ein weißer Ball, der das Wasser wieder blau und die Berge und Hügel wieder grün gefärbt hat, über dem Wasser. Es war wirklich wunderschön und wir hatten perfekte Konditionen für einen magic moment. Und zum Sonnenaufgang gabs dann für alle auch noch ein Tässchen Kaffee 😊 Runter, konnte ich schließlich dann sehen, dass wir durch sehr viel Mais gelaufen sind und der Boden tatsächlich recht schlammig und an einige Stellen sogar ziemlich rutschig war. Zurück im Hostel hab ich mich dann einfach nur noch gefreut so viel Glück mit dem Wetter gehabt zu haben 😊 Ja oder nein? Hundert Prozent ja. Der Sonnenaufgang von der Nariz del indio ist mit dem Hike des Volcán San Pedro das absolut schönste und krasseste, was man am Lago Atitlán machen kann. Beides wunderschön, komplett unique und einfach Erlebnisse, die ich nie vergessen werde.

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